ſebia im rechten Verſtande behalten / vnnd nicht ein haat reit davon weichen / ſo werden wir vns mit dieſem Konigi⸗ ſchen vnbetrogen befinden. Gott gibt ſich in ſeinem Worte
vnd Werck zu erkennen / das er allmechtig ſey / vnd bey jm
kein ding vnmuglich. Hier.3⁊. Sihe / Ich bin ein GOtt alles Fleiſches / Solte mir etwas vnmuͤglichſein⸗ Wie deñ
ſolchs Titels in vnſerm Chriſtlichen Apoſtoliſchen Glau⸗
ben zweymal gedacht wird / vnſern Glauben in allen Arti⸗
ckeln als welche Menſchlicher Vernunfft vnbegreifflich vnd vnmuͤglich ſcheinen / damit zu ſiercken / alſo / das die / ſo
die Allmacht Gottes verleugnẽ / oder inzweiffel ſetzen / oder
jhm ſeine gewalt abmeſſen / billich fuͤr Vnchriſten vnd Got⸗ artyr. loſe Leute zu halten. Die Caluiniſten aber ſchewen ſich nit Dial. p. ð. zu vmzirckeln vnd zuuerleugnen die Allmacht G DTtes / alat Ked nula vi feri poſſe, e. das wedir durch andere / noch durch G.O TTES Allmechtige Krafft geſchehen koͤnne / das der Leib Chriſti warhafftig vnd weſentlich vnumſchrieben emp b vnendlich / vnſichtbarvnd vnbegreifflich im Abendmal ſey / 8. Ja ſey jetzo nirgend anderswo / als nur im Himmel. Sind aber das nicht grewliche Leſterungen / dergleichen in der Chriſtenheit ja wol vnter den blinden Heiden / zuuor nie erhoͤret wordene Denn auch Cicero ſagt: Mibil eß quod D R⸗ Liß 3. de vvefficere non poßit e quidem ſin labore ullo. Es ſeh nichts / das nat Heor· F F T mcht verſchaffen koͤnne / vnnd zwar ohne alle
Darbey ſolte jamenniglich den Zwingliſchen Geiſt
erkennen lernen / welcher hiemit nichts anders als einen verdampten Vnglauben / vnd verleugnung aller Artickel /
vnſer waren CHRJ S TCichen Religion begert ein zu⸗ fähren Daher Lutherus recht bezeuget / Er ſey gewis / das die Zwiiglianer im Grundt des Hertzens / weder von Fom G D TT noch von GD T TES Gewalt etwas n
S gleuben. “


