Vom dritten Stuͤck.
Vm dritten vnd zum beſchluß / wollen wir nu kurtzlich fuͤr vns nemen den Koͤnſgiſchen ſelbſt / wie er ſich gegen Gott /gegen ſeinem Sohnevnd ge⸗ gen ſein gantzes Haußgeſinde verhalten habe. Denn da horen wir erſtlich / dz er zwar an Chriſtum gegleubt / vnd zu jhm in ſeinen noten geflohen / Aber bald hernach einen ſterckern Glauben an jn geſchoͤpfft / ſintemal der Euange⸗ liſt vnd Apoſtel Johannes von jm ʒeuget / dz er dem wort das Jeſus zu jm geſaget gegleubet/ Vnnd darauff heim gegangen / vnd da jm vnterwegens ſeine Knechte begegne ten / vnd die bona nova vñ gute Bottſchafft brachten / dz ſein Kind Lebe / vnd friſch vnd geſund ſey / hat er aufffleiſoige nachforſchung vnd vergleichung der Rede Chriſti / vnnd der Stunde der verwandlung / ſo viel befunden / das eben zu der zeit vnd Stunde / do jhm der HxR geſagt / (dein Sohn lebet) ſein Sohn geſund worden / derwegen er mit ſeinem gantzen hauſe gegleubet / das J ESus CRiſtus GDTTES vnnd Marien Sohn warhafftig ſey der sz1as vnd Heiland der Welt / der nu erſchienen / das er die Werck deß Teufels zerſtoͤre / vnd vns widerbringe Gerechtigkeit / Vnſchuld vnd ewiges Leben vnd die ewi⸗ ge Seligkeit. Derhalben gleich wie dieſer Koͤnigiſchr den Glauben ſo er an Chriſtum gehabt / auſſm Gehoͤr be⸗ kommen / dieweil er auch / wie die Alten ſchreiben / mit auff der Hochzeit zu Cana in Galilea geweſen / vnd da⸗ ſelbs des HxRRM Wunderwerck geſehen / vnd ſich ſei⸗ ner Allmacht getroͤſtet: Alſo ſollen wir vns auch halten zur predigt Goͤttliches worts / vnd zum gebrauch der Hei⸗ ligen Hochwirdigen S dardurch noch g ic


