nit vnbillich zu frieden ſein / vnd die trawrige Kirche mir vnnoͤtigen Gezenck vnd ergerlichen Newerungen vnnd 11 Verfolgungen nicht mehr betruben.
Rurtzhei Darnach ſollen wir auch bey dieſem Febricitanten be vnd weg⸗ hertzigen /die vñwegfluͤchtigkeit vnſers Lebens. nůchtigk. Deñ gleich wie deß Konigiſchen Son am Ficber in ſeiner bluͤenden Jugend todtkranck ligt / alſo / daß man ſich alle
ſtund vnd augenblick ſeines abſchieds verſehen muß / wie der Vater fagt / HErr kom/ehe denn mein Kindt ſtirbet:
dern wie wir der Natur nach / alle gleiche Bruͤder vnnd Schweſtern ſein / ſo můſſen wir auch alle gleiche Kappen
1 vmb aller Menſchen leben / von Mutter leibe an / biß ſie in 13 die Erde begraben werden / die vnſer aller Mutter iſt / da 1 iſt jmmer ſorge /furcht / hoffnung / vnd zu letzt der todt / ſo wol bey dem ſo in hohen Ehren ſitzt / als bey dem gering⸗ ſten auff Erden / ſo wol bey dem der ſeiden vñ Kron tregt / als bey dem / der einen groben Kitiel an hat / daß es recht heiſt / mors ſceptra ligonibus æquat, & æquo pede pulſat pauperum tabernas Regumq; turres, d Tod zeucht fuͤr niemand das huͤtlein ab / er ſchonet keines Menſchen / er ſey hohes oder nidriges ſtandes. Dem reichen hülfft doch mit 11 ſein Gut / dem Jungen nit ſein ſtoltzer muth / er muß aus dieſem Meyen / Wenn einer hette die gantze Welt / Silber vnd Goldt vnd alles Geldt / noch muß er an den Reygen. Der Exempel finden wir durchaus nit an Gottloſen al⸗ ieine / ſondern auch an den frommen / wie an David / Eze⸗ chia / Hißkia vnnd vnzehlicher mehr / ſonderlich in dieſem letzten alter der Welt / da wir mit ſchmertzen erfahren / daß die drewung Gottes vber vns ergehet / Eſa. 3. Cap. Sihe der HEr: / HR Zebaoth wird hinweg nemen ſtar N 1
Alſo iſt niemand vnter vns fur dem Tode befreyet / ſon⸗
tragen / wie Syr. ſagt am 40. Es iſt ein jemmerlich ding


