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nemlich denen Leuten / die den Weinberg deß H L RRR ſchrecklich verwuͤſtet / vnnd wie die wilden Schwein zer⸗ wuͤlet / vnd wie wilden Thier verderbet haben. Auch hat er ſeine Plage gehabt von falſchen Bruͤdern / die jhm man⸗ chen Tuͤck bewieſen haben: Ja auch die / ſo ſein Brodt gefreſſen / haben jhn auch endlich mit Fuͤſſen getreten / vnd jhm auff Ehr vnd Gefaͤhr / vnnd alſo mehr / denn auff Haab vnnd Gut /Leib vnnd Leben zugeſetzet. Was nun hierunder dieſer liebe Mann Gottes fur Gedult vnnd Be⸗ ſtendigkeit / ſampt aller gebuͤrlicher Beſcheidenheit gebrau⸗ ohet / iſt gemeiner Chriſienheit vnuerborgen. Alſo das er auch dieſes Falls ein furtrefflicher Mann / vnnd außbuͤndi⸗ ger Lehrer gewelen iſt.
Aber wie dem allem / ja eben hierumb / das er ein Hei⸗ liger G. Ottes geweſen / hat jhn GDtt zur letzten Ster⸗ beuszeit auch wuͤnderlich gefuͤret. Von vnſerergnedigſten Vbrigkeit iſi er vnlangſi zu dem anſehlichen vnd hochno⸗ tigen Viſitations Werck / vnnd deſſen Berathſchlagung anhero beſchrieben vnd beruffen worden. Db er ſich nun wol der Zeit etwas ſchwach vnd vnuermoglich befunden / alſo das jhm die Reiſe ſehr ſchwer fuͤrgefallen: Dennoch als jhm ein Thuͤr auffgethan worden / ſich widetumb vmb die Kirchen Chriſti / beuorab dieſer Landen vnnd Or⸗ ten zu verdienen / hat er ſich in Gottes vnnd der Bbrigkeit leichtlich ergeben / vnnd zu dieſem Vorſtehenden
erck gebtauchen zu laſſen / auch mit beſondern Frewden erhoben · Als er aber bey wenig Tagen allhie angelanget ⸗ vnd in groſſer ſchwacheit zu Leipzig einkommen / auch ge⸗ meltem Deliberations Werck kaum ein Anfang gemachet worden: Koͤmmet der barmbertzige Gott / nimmet vns dieſen Mann von der ſeiten hinweg / vnnd verſetzet ſn


