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ein Prophet in Iſtael mehr ſey auffgeſtanden / wie Mo⸗ ges / den de x o gꝛ ſelbs erkennet halte von Angeſicht. Got derx o di nennet jn ſelbſi anderſtwo mit ſonder⸗ Num ⁊⸗ lichem Außbund / Seinen Knecht / der in ſeinem gantzen 11 Hauſe trew ſey / mit dem Gott ſelbſt Muͤndlich rede / vnd 1 welcher auch widerumb G Oit den H æ q N N in ſeiner 1 Geſtalt ſehe/ ſolcher maſſen / als keinem andern Heiligen vder Propheten jemalen widerfahren ſey. Biertzig gantzer Jahr hat er die Volckreiche gemein den Kinder Iraet ge⸗ Eyodi7. fůret / vnter jnen als ein Hertog / Fůrſt vnd Prophet regi⸗ ret / vnd merckliche Thaten außgerichtet: Bie beyde Ta⸗ Eyod.33⸗ keln deß Geſetzes / oder der heiligen zehen Sebot/ hat er mit GSottes Finger ſelbſten beſchrieben / von Gott ſeldſten mit 1 rigenen Henden empfangen / vnd was dergleichen von ho⸗ hen Sachen mehr inn ſeiner Hiſtorien von jhme geleſen. wird. Solch ein furtrefflich heilig / vnd Wundermann iſt Moſes in ſeinen Lebzeiten geweſen. Wie handelt aber gleichwol GMtt mit dieſem groſ⸗ Ren Heiligen/ da es mit jhme zum Sterben ſich ſchicken vnd nahen ſollen? Das Volck Iſrael hatie er nin vier⸗ vig Jahr lang durch die Wüſſen zuuor auch durch das rotp Meer/ nun aber biß an die Srentzen deß gelodten / vnnd von G Ott verſprochenen Landes hinan gefuhret. Als es nun gleichan dem / vnd das Volck in vollem In⸗ zuge iſt/ das geloble Land Canaan einzunehmen / du wird mit Mofedem Haupt vnnd Hertogen deß Volcks vin beſonders gemacht ⸗ vnd jhme erſtlich ein Befehl von Gott gethan / darauff auch eine Weiſſagung angtzeiget / derer keines / weder er/ noch jemand anderer im Volcke SOtes ſich ſebiger Zeit verſehen hatte. Det Befeht wieim vierdten Vuch Moſis ſiehet /iautetalſo: Er ſolle Num 27. auff das Sihige ſieigen / vnd das Land beſchen — £ ktzes
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