Vorrede. ſein heiliges Wort jren hoͤchſten Schatz/ vndedelſtes Kleinot haben ſeyn laſſen/ vñ nach demſelben/ vermit⸗ telſt Gott deß Heiligen Geiſtes wirckung/ r Leben dar⸗ nach angerichtet vnd gefuͤhret/ mit demſelbigen in vielfeltigen vnd ſchweren Creutzen ſich krefſtiglich ge⸗ troͤſtet/ viel fewriger gifftiger Pfeil deß Sathans ⸗ auch allerhand argliſtige/ tuͤckiſche vñ geſchwinde An⸗ lauff der argen Welt/ gewaltig/ als eine beſtendige Kempfferin Iheſu Chriſii/ außgeſchlagen vnd vber⸗ wunden: Alſo haben auch jre Churfuͤrſt. G.ebener ge⸗ ſtalt auß dem allein ſeligmachenden Wort Gottes/ jhres letzten Stuͤndleins ſich vnvergeßlich erinneret/ vnd auff ein ſelig Heimfahrt auß dieſem Jam̃erthal in das ewige him̃liſche Vatterlandt ſich embſiglich zube⸗ reitet/ vnd alſo in krafft dieſes Allmechtigen Worts Gottes/ als dasliebe ſelige Loſe Stuͤndlein herbeykom⸗ men/ mit freudigem Geiſt jre Seeljhrem lieben HER⸗ REN vnd Lebensfurſien Iheſu Chriſto in ſeine Han⸗ de eynbefohlen/ vnd durch den vodt in das Leben hin⸗ durch gedrungen. Weil dann dieſes zeitlichen Abſcheidens wegen E. Ghurfurſt. G hertzlich betruͤbt/ vnd aber durch Erin⸗ nerung deß Chriſilichen vnd Lobwirdigen ſeligen Troſis/ ſo in E. Churfurſt. G. geliebten Gemahlin
Hertzen gewohnet/.getroſtet vnd auſhrichtetwe⸗ e


