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Christliche vnd einfeltige Leichpredigt: Der Durchleuchtigsten, Hochgebornen Fürstin vnd Frawen, Frauwen Elisabethen, Pfaltzgräffin bey Rhein, Churfürstin, Hertzogin in Bayern, Gebornen Landgräffin zu Hessen, [et]c. : Gehalten zu Heydelberg in der Pfarrkirchen zu Heyligen Geist, den 21. Martij 1582 / Durch Johannem Schechsium, Churf. Pfaltz Hofprediger
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Dem Durchteuchtige⸗

ſten/ Hochgebornen Fuͤrſten vnd Herrn/

Herrn Ludwigen/ Pfaltzgraffen bey Rhein/ deß Hey⸗ ligen Romiſchen Reichs Ertztruchſaͤſſen vnd Chur⸗ furſten/ Hertzogen in Bayern vnſerm Gynedigſten Churfurſten vnd Hertn.

g Vrchleuchtigſter/ Hochgebor⸗ E k ner Churfurſt/ Gnaͤdigſter Herr/ Es S S bezeuget die Heylige Goͤttliche Schrifft ſe an vielen orten vberfluͤſſig/ daß aller S Menſchen Leben von Jugendt auff biß wider in die Grub voller Elendts/ Truͤbſal vnd Jam⸗ mers ſey/ vnd endtlich durch den ſchmertzlichen Todt/ auch eben zu der ʒeit/ da man ſichs am wenigſten ver⸗ ſihet /klaͤglich/ wie durch eine Senß oder Sichel/ abge⸗ hauwen wirdt. Vnd hievon redet der liebe Hiob in ſei⸗ yusn nem Buch alſo: Der Menſch vom Weib geborn/ lebt kurtze zeit/ vnd iſt voller Vnruhe/ gehet auff wie eine Blum/ vnd fellet ab/ fleucht wie ein Schatten/ vnd bleibet nicht. Er hat ſein beſtimpte ʒeit/ die Zahl ſeiner Monden ſtehet bey dir/ Du haſt ein Ziel geſetzet/ das wirdt er nicht vbergehn.

So ſpricht auch der liebe Dauid: Meine Tag ſind vſu n. einer Handt breit/ vnd mein 4 iſt wie nichts vor

i dir/