Druckschrift 
Flauij Josephi, des Hochberühmten Jüdischen Geschichtschreibers, Historien vnd Bücher : Von alten Jüdischen Geschichten, zwentzig, sambt eynem von seinem Leben : Vom Juedischen Krieg vnd der Statt Jerusalem, vnd des gantzen Lands zerstörung, siben : Von der Juden altem Herkommen wider Apionem Grammaticum, zwey : Von Meysterschafft der Vernunfft, vnd der Machabeer Marter, eyns / Alles auß dem Griechischen Exemplar, sam[m]t aller Bücher vnd Capitel Summarischer Inhalt, mit höchstem fleiß von newem verteutscht vnnd zugerichtet, darzu mit Biblischen Concordantzen, Jarrechnung, ordentlichem Register, vnd schönen Figuren, deßgleichen vorhin im Truck nie außgangen, gezieret [von Johannes Spreng, Zacharias Müntzer]
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etriſten in Leſtamn darnach ju nn Tuftini aſt deß erſten Lehmk

Begiſter.

Ingebenzuzorn wider Rlerant gunſt zu erkauffen⸗ beſorgt ſich von geſtuf ungen wegenſetnes Roͤntgreichs/z0. beda er joiche. Ehe gewendet vertroͤſtet er ſich deß Röntatere eyrat wirdt vor ongreichs /z1. 4. hmwirdt von erode verbotten mit Pherorg folterung auff jn bełe nin der rvmbg was Verrähterey erll engen vnd ſernem Patter nach dem Leben geſtelle z2b.hat Gifftbeſtellt ſeinen Vatter zutoͤd⸗ ten/z. beſeine geſchwinde vnd argliſtige ractiken wider ſetne Bruder Archelaum philippum /ibto bat den alſchen Brieffrichtern ein groſſt ſum̃ Gelre verehrt/zz. g. wirt ſeinẽ Vatter verode vermant auffs baldſts vom Komheyn zu kehren/bid. bewey⸗ net ſeines Vettern Pherore tod/tbid. ſeine freund ha benzwſpalrigen rahe ſeines heymtetſenb palber⸗ .e.iſtzo Ceſarea von jederman verhaßt/ vnd von empfangen worden/. b. wie er von we⸗ rode auffge nom̃en/ibid. wie er vor Gericht/ dabey such Parus wär⸗ von ſeinem Vatter verklagt⸗bid⸗ der erzehlt, wie er n für andern geliebt vnd mit vii wolthaten begnadet/ er ym dagegen geheuchelt vnd geſchmelchelt⸗z4 b. Antipatrit entſchuldigung auff deß Varters klag/ibid· wie er alle nrſachen/darumd ekdem Vatter ſolt guffſetzig geweſen ſe yn/ ableynet/ ſich auff Rom vnd den⸗ Keyſer zeucht/ 34. b. wirt von Hicolaoauß erodis befeich/ferrner angeklagt/b. wie abermal ein neuwe Rlag vber jhn kompt/ 35. a. wirt vom Reiſer zum tod verprtheilt/ darnach vom Varter vmbbracht 36. 4. Antipater/Salomes Son/ thut ein hefftige Anklag vor dem Repſerwider Archelau fuͤrAntipam ʒ8. b. Anttpatris etn Stattꝰ vom Roͤnig erode ſeinem Vat ter zu ehten gebanwt/ 3. b. wirt verwuſt vnd ange⸗ Antonia/das Schloß zu Jeruſalem/vber demTempel gebauwteiner Statt gleich/ 108. b. wirt eyngenom Warcus Anronius helt ſich tapffer bey Gabinio⸗ n.b. ſetzt Phaſaelum vnnd werodem zu Vier fuͤrſten deß Juͤdiſchen Lands/ vnd bringt fůnfftzehen vm b/ als er zu Tyro wohnt/ die verodem verklagt hattẽ1. b. Cleopatre Gemahel 162 3. Antonius ein Romiſchermzauptmañ trifft mit den Juͤ⸗ den/ bringt vtel tauſend vmb/s. b. wirt von et⸗ nem Juͤden betrieglich erſtochen 4b. Apion Gram̃aticus hat vngeſchickte ding beſchriebẽ⸗ als von Moſe vnd dem Judtſchẽ Volct/160. a, abley⸗ nung ſeines vngrundts, tbid. verleugnet ſein Ge⸗ ſchlecht169.b. hofftert den Bürgern zu Flerandrig durch laſterung der Jůdẽ/ ibid. ableynung ſeiner be ſchuͤldigung/ daß die Juden der emboͤrung zu Ale⸗ xandria ſolten ern vrſach geweſen ſeyn/ 162. b. ſeine Fabel von Antiocho vnd emnem Grtechen /16.4. von Jabido 6z. b. verweißt den Juͤden jr dienſtbarket⸗ beſchuldigt ſie falſches Gottesdienſts/6.4. rùhmt ſich ſelbſt/164 b. ſein End/ ibid. warumb Joſephus wider yn geſchrieben 10 Hb⸗ Apollonij Molonis vnwarheit damit er die Zdden beſchwart/ abgoleynt/62 b. VertheydigungMoſis vnd Goͤttlichen Geſatzs wider jn /16a. wartñ er die Juͤden beſchuͤldige ibid. Apollontus Seleuct Oberſter⸗kom̃t mit einẽ Kriegß⸗ heer gen Jeruſalem/nb. wirt durch Onie fuͤrbttt geſhndt ibid. Araber Ronig mit Scauro durch Geltverſähnt/ u. a⸗ Araber muͤſſen ſich durſts halben den Jůden ergeben Araber vnd Syrer ſchneiden die Jůden auff vm̃ Keſt⸗ willen 12 Arbeit vnd wolluſtbarkeit ſind die zween Fehe Affect ⸗be Lad Gottes/ den Jůden geraubt vnd r vmbzugeſtellt. Archeln Aöng in Cappadocis/ gibt ſeine Tochter

Artſtobulus/Ariſtobuli Son

Glaphyrn dem Alexandr/ Serodis Son zum weih

2FGempfen twepodem ßr mit Schil 91* demnfreundlich/vnd verehrt jn

Tochtern b. kompt in Judegm ſeinen 27.b. berahtf à

chlagt ſich mit

. ns.g. verſuhnet)n

Impt ſeinen Rähten von ve gefertigt/28. b.

klagt⸗ 30. b. vb

ten ic um Landvo in Judea geſetzt/ a. wgs)m der Keyſer fuͤr S

geben⸗ibid. wirt gen Wien in Franck reich Franney halben ins elend per vnd ſeines Vatterlichen t l* en Erbguts entſetzt⸗ 41..ſei⸗ nen Eraum vom Ochſen vnd Ehern/ ibid. hat ſich von jeim Weib Martamne eſcheide e geſcheiden/ vnd Glaphy ramzur Ehe genommen ibid. Aretas Koͤnig n Arabia wider Alexandrũ/s.b. theilt tzig auſend Mann widet ſer zu ſtreiten 9. b. ehonig kompt den Roͤmernwi die Juden ʒu huiff d. Aries Bock/ein Rrtegßruͤſtung 71.4. Ariſtobulus/Johaßes vyrcant Son/ verwãdelt das Fuͤrſt enthumb in ein Konigreich/ wirfft ſein Mutter Bruͤder ins Gefengnuß/ damit er vnd ſein Bru⸗ der Antigonus allern regieren/ 6. b. toͤdt ſein Mut⸗ terhungers/ibid. hat ſeinen Bruder Antigonum heb. ibid. gebeut/wenn er ſich gewapnet ſehen ließ⸗ Inzuerwürgen/ tbid. ſolchs bringt ſein Weib zuwe⸗ gen⸗ daß alſo Anttgonus vmbbracht wirt/. g. das Gewiſſen ruͤrt Ariſtobulũ/ wirfft Blut auß /dz ver⸗ ſchutt ein knab andẽort/ da Antigonus vmbbracht ward/ ib. Artſtobulus nimpt ein jam̃erlich end. b. Artſtobulus/ Alexandrt Son /wirt von Alexandra ſei ner Mutter vmb ſeines gahen Ropffs willen in ge⸗ ringẽſtand gelaſſen/s. b. thut beyð Mutter furbitt fuͤr erlich/ die ſich ð phariſeet halb beſorgẽ/. macht ſich ſelbſt ʒum Roͤnig/ hat von den Jůden groſſen beyſtand/b.ſein Weib vnd Rind werden von Ale⸗ randra ins gefengnuß geworffen/ bid. thut mit ſei⸗ nem Bruder vyrcano ein Schlacht/ vergleicht ſich darnach mit ym deß Roͤnigreichs halben/ ibid. wirt von den Arabern vberwundẽ/ fleucht gen Joruſalẽ⸗ gibt Scauroʒoo. Talent dz erxyrcano Arete be⸗ filcht abzuʒiehẽ/ʒ. b. verſchleußt ſich vor popeio ins Schloß Alexandrtum/ kompt auffſein forðnzu /hm herab/ſchreibt mit ſeiner eignen vůd an alle Ober⸗ ſten/ ſeme Feſtungè Pompeio einzureumẽ/růſtet ſich darnach/ als er in Jeruſalẽ belagert/ bitt er vmb

gnad vnd ergibt ſich Pompeio /0 4. wirt mit ſeinen

Kindern gen Rom gefuͤhrt, n a. entriñt vnd fehet ei nen neuwen Lermen an in Judeathut mtt den Ro⸗ mern ein Schlacht/ ibid· wirt wider gefange gen gefuͤhrt/n. b. wirt Reyſer Julio erledigt/aber v den Pompeijſchen mit gifft hingericht n. g ſein Antigonus kom̃t fuͤr dẽ Reyſer ſolchs zu klagen Artſtobulus/ verodis Son/ verhebt ſeinem weib. renice/der Salome Tochter/jr vnedel geſchlecht/ b.ſein vnd ſeines Bruders Alexandrt klag vmb we Mutter Mariamnem bewegt veroden zu zorn⸗ jr entſchuͤldigung/27. 4 werden vemte rode vor Gericht verklagt/⁊6b. auß ſeim befe

*. O.B. ſtickt/ vnd in Alexandrio begraben 2

e aben Ariſtobylus vnd zyrcanus/ Ilexandri Son/h 3