Druckschrift 
Flauij Josephi, des Hochberühmten Jüdischen Geschichtschreibers, Historien vnd Bücher : Von alten Jüdischen Geschichten, zwentzig, sambt eynem von seinem Leben : Vom Juedischen Krieg vnd der Statt Jerusalem, vnd des gantzen Lands zerstörung, siben : Von der Juden altem Herkommen wider Apionem Grammaticum, zwey : Von Meysterschafft der Vernunfft, vnd der Machabeer Marter, eyns / Alles auß dem Griechischen Exemplar, sam[m]t aller Bücher vnd Capitel Summarischer Inhalt, mit höchstem fleiß von newem verteutscht vnnd zugerichtet, darzu mit Biblischen Concordantzen, Jarrechnung, ordentlichem Register, vnd schönen Figuren, deßgleichen vorhin im Truck nie außgangen, gezieret [von Johannes Spreng, Zacharias Müntzer]
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Var der lauij Voſephi von den i Welt /3839. ſchnellerkhlen laſſen/ ſondern ſind alsbald mitjrem Heer gen Secchepolngeſe d t Vor Chꝛ⸗ Statt auch erobert/ vnd die gantze Landſchafft/ wiſchen dem Berg Carmelogeltgen n n

außgetheilt. S S2 ſinz

Was mit Ariſtobulo/ Antigono/ Juda Eſſeo/ Alexandro/ Theodoro/ yn kforgangen vnd verlauffen ſey. ddenut⸗ 4 nn ßſ

ve Jeweil nun Johanni glckjafſi. beherrſchet ſtatten gieng/ hat der Neidvnnd Mißgunſi die Landleutſelbſtunterde jihn ur Embörung vnd Auffruhr angehaͤtt. Es haben ſich auchſehrvilzmmn uhn rottet/ zu keiner ruwe begeben wollen/ biß ein offentlicher Krieg ſajgimc Fehannes ſyreanns darinnen ſie(die Auffruͤhriſchen) ſindgedaͤmpfft vnnd geſtillt worden. Nachdemaber ſoan n nes die vbrige ʒeit ſeines Lebens růͤwiglich vertrieben/ auch das Regmentʒʒ quzjnlu uſ gluckſeliglich verwal⸗ ehrlich verwaltet/ vnnd fuͤnff Son hinder jm verlaſſen/ iſt er/ als ein ſeliger mannanſiinſ ret hat. einige vrſach ſich ob ſeinem Standt zu beklagen/ jemals gegeben hat/ auß dieſer Wiverſch liſiche⸗ he Jar der welt/ den/ Denn drey hohe vndfüͤrtreffliche ding ſind jhm einig vnndallein zugeſtanden/ Nemüchd n 386). I/uͤrſtenthumb vber das Jüdiſche Volck/ das Hoch Biſchofflichampt/ vnddie Weiſſg ſihguwo VorChꝛiſti Ge⸗ temal Sott mit jhm/ als einem Propheten/ dermaſſen redet/ daß jm die zukůnftgehngwulig fuul burt /03. pei ſeiner beyder aͤlteſten Sin ſ a erwaltung nicht lang beſitzen wuͤrden/ vorhin geſehen/ vnd an den tag gegeben 4 niftv endtſchafft aber jr Leben erreicht/ vnd wie ferr ſie ſich von jres Vatters ennbeen zogen/ wirt von mir zu erzehlen nicht fuͤr notwendiggehalten. uſn un Arſſtobulus/der d⸗ Nach deß Vatters yrcani Todt hat der aͤlteſte Son/ Ariſtobulus/ das Fuͤrſtenthunbin nſten ein Konigreich verwandelt/ vnnd jhm zum erſten ſelbſt die Konigliche Kron auffgeſett nemlich mnih m chumb in ein Ronig⸗ nach t 7x. jaren vnnd dreyen Monaten/ von der zeit an/ da das Volck auß der Babylon wihennet reich. ¶¶Dienſtbarkeit vnd Gefaͤngnuß erledigt/ widerumbin das Land heim gezogeniſt. Auß da ain De vnd Hedio⸗ dern aber achtet e Antigonum(ſoalters halben zum nechſten auff jn folgt/ vñfüͤrander/ nenn Anuq l n eap s. vermeynet/ von jm geliebet war)mit gleicher Ehr Wirdigkeit zu begabenſeyn/ dieandn uſchſhun Aeneenne vnſe er in Gefängnuß werffen /verſtricktauchſeineeigne Mutter/ darumb/ daß ſiecrüchemſn unh beBrimeef 1 herrſchen vnd das Regimentzu verwalten begeret/ Denn Johannes hatte jie nach ſeinemãiſi annnmn nuß/ damir ervñ An⸗ ben zu einer Fürſtin deß gantzt Lands verordnet/ an jr aber vbet Ariſtobulus einſolchegrawich yfinger feit daß er ſie alſo gefangen/ vndin Banden verhafft/ Hungers todten ließ. Nachmals hatauc enhhuweli Ariſtobnlushungers die Straff biß auff ſeinen Bruder Antigonum(den er liebet/ deß Konigreichs mit jmzuglei nhnbg theilhafftig machthin ſonderheit gelangt/ denn er bracht jhn vmb von wegen falſches Anflgs mnmſſda Arßiobuils hat ſei⸗ ee ich. n an deß Koͤ nigs Hof erwand nen Bruder Antigo⸗ ragen was: Gleichwol thet Ariſtobulus anfänglich das jenige/ ſo man von jhm außzih nden ſchwaͤrlich glaͤuben/ dieweil jm ſein Bruder in Lieb vnd rtundiſcheſ. ee eurn den Lenpet⸗ ſolchviclmehrdemneidvndwiderwillen derenzu/ſojn deßhalbenbeſchüldigien. Ache nſ keenenec⸗ onusmitgroſſem Lob/Ruhm vnd Sigauß demKriegheim famauff einhohes h mnt Namen der Lauberhůtten tregt/ vnd nach altem gebrauch Gottzu Ehren jůͤrlich beguni ſnine h 62 mit einer Kranckheit beladen war/ nilitgn htem weſt gieng mit den Gewapneten hinauff in den Tempel/ vnndm 3o zti lich in aller Zier geruſtet ſeinen Bruder damitin ſonders ʒů verehren afürſu Weſfiht ntiq ſb.z. cap m⸗ 5 S traten ſchalckhafftige Vnu üt. tlagerſurden Koönig /erzehlten jm den Pomp vnnd Pracht der Gewapneten/ Jun S maͤſſigen Koſten vnd Vberfluß ſeines Bruders Antigoni/ ls der vu einemʒůſen Pe Fite Breber e er Pr iuat Perſon/geziemet. Neben dem gaben ſie auch fůr/ er were darum̃miteineng nd. ſiobulofaſchuchver⸗ mennig vorhanden/ daß erjm mit gewalt nach dem Leben zu ſtellen begeret/ dennes wneſl⸗ n 6fun klast. můglich zugedulden/ daß Ariſtobulus allein deß Reichs Namen/ Ehr vnd Titel ßabn niſ iſtebnles gebent jm doch die Regimentsverwaltung mit aller ʒugehor billicher weiß gebuͤrete. i in nſ Antigonum/ ſeinen Deſſen hat Ariſtobulus allgemach/ wiewol mit vnwillen/ ſich bereden laſſen/ Abnſ 5

in einem Flecken(Erſtlich Bari/ nachmals Antonia genannt) vndgebot jnen/ wenn Ann icß n

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