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Geschichte des Heimkehrenden : (das Buch Joram) / von Rudolf Borchardt
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Füsse geschlossen, vor sich blickend aus Augen die nicht sterben

Und hielten die Luft wie ein gewirktes Tuch un- rührbar über den beiden, zu schützen Joram und sein Weib in dieser Nacht, da sie lagen; Brust zu Brüsten;

Und wurden einer des andern satt mit Thränen.

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Und es geschahe, da es Morgen ward nach dieser Nacht so verkaufte Joram seine Habe und all sein Land mit den Häusern an Joel den Sohn Amnon, seines Vaters Schwäher zu Omm Hapheresch.

Und zog aus mit seinem Weibe und den Herden gen Mitternacht, sich wieder zu kehren gen Chaldaea, als ein Kundiger, daselbst zu wohnen.

Und jezebel war schwanger von ihm; und zogen durch die Wüste zween Mal vier Monde

Und da die Zeit erfüllet war, so gebar sie einen Sohn und tränkte ihn aus ihrem Leibe; und das Kind war weisser Haare von der Stunde seiner Geburt an, um der Nacht willen, aus der es em-

pfangen war, zu einem Zeichen.

Aber das Weib war zärtlichen Leibes nach der Geburt und hatte nicht Milch genug in den Brüsten das Kind zu stillen. Und da sie kamen gegen Macharja zu des Chaldaeers Hause, da Joram ein Knecht gewesen war, so be- fragten sie des Chaldaeers Sohn um ein säugendes Weib in seinen Häusern;

Und fanden allda ein jüdisches Weib, die hatte

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