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Geschichte des Heimkehrenden : (das Buch Joram) / von Rudolf Borchardt
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Was verloren ist, alles das ist verloren; auch schaffst Du nicht wieder dass es verloren war, so Du es ja wieder gäbest; Was gestorben ist, das ist ge storben; und so Du es auch auferwecktest, so möchtest Du den Tod nicht auslöschen; auch klage ich nicht

Wie ich klagte in der Gefangenschaft um ein Ver- lorenes, noch weine ich, wie ich geweinet habe bei den Teichen und gebrüllt im Thore meines Hauses; sondern ich bin auf der Darre, da ich nicht mehr klage,

Und will von Dir nichts als dass ich mit Recht müsse verloren haben mein Gut und mein Weib und meine Knechte und alle Heimat, und bin elend worden,

Und dass mit Recht gestorben seien, die Du er- mordet hast auf allen Wegen meines Lebens, und meine Seele getröstet sterbe.

Und Joram blickte gegen die Thür des Söllers, ob der Engel sich stellte als Fürsprech Gottes, Gott zu erretten vor Joram; da kam niemand.

Und frohlockte in seinem Herzen.

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Und redete zum dritten Male und sprach: ‚Warum hast Du mich zum Maulesel gemacht von Kindes Beinen an, dass mein Same nicht schwängert, und ich mich nicht halte an der Erde, noch rückwärts an meinen Vätern, noch an meinem Weibe; denn sie spricht recht, und hat recht gethan wenn Du sie recht hiessest.

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