— 367— Wiltſhire.
Die Nachtheile der offenen Felder⸗Wirth⸗ ſchaft ſind hier: daß man jede Art von Boden auf gleiche Weiſe pfluͤgen, beſtellen und beſaen muß; die Unmoͤglichkeit, die Schaafe zu ver⸗ beſſern; die Schwierigkeit, gutes und genug⸗ ſames Heu fuͤr den Winter zu machen; die mehrere Arbeit und Pferde, welche dabey noͤthig ſind. In dem nordweſtlichen Diſtricte bält man die Gemeinweiden faſt gar nichts werth, und das Recht, ſie zu benutzen, wird uͤberall nicht in Anſchlag gebracht. 3000 Acres bey Weſtbury tragen gar nichts ein, und brauch⸗ ten nur getheilt und abgewaͤſſert zu werden, um jaͤhrlich 15 Schilling für den Acre zu tragen. Im Allgemeinen waͤre das offene Feld einer erſtaunlichen Verbeſſerung durch Verkoppelung faͤhig.
Bey allen Verkoppelungen, wo die Moͤg⸗ lichkeit iſt, Bewäſſerungs⸗Wieſen zu machen, müßten die Commiſſarien berechtiget ſeyn, allen Waſſermuͤhlen, zu geſeßzten Zeiten, ſo viel Waſ⸗ ſer zu nehmen, als zur Bewäſſerung der unter⸗ balb liegenden Wieſen nothig iſt, und den Muͤhlen eine jaͤhrliche Schadloshaltung dafuͤr auszuſeßzen. Wenn die legalen Weitlauftig⸗ keiten gehoben werden konnten, ſo würde die ganze


