Der mittlere Raum, zwiſchen zwey Zuͤgen, wenn deren auch noch ſo viele ſind, bſeibt alſo naß. Daher iſt es jeßt eine allgemein angenommene i Regel, die Waſſerzuͤge auf einem abhaͤngigen Felde quer durch den Abhang und nur etwas ſchrag, ſo daß ſie einen geringen Fall haben, anzulegen. Nun fangen ſie alles Waſſer, was den Abhang herunterzieht, auf. Ueberdas aber hat man gefunden, daß ſich die Zuͤge leichter verſtopfen und, wie die Engländer es nennen, aufblähen(blow up), wenn ſie einen zu ſtarken Fall haben, und der Waſſerlauf in ihnen zu ſchnell iſt. Man gebe ihnen alſo nicht mehr Gefälle, als daß das Waſſer langſam ab⸗ ziehen koͤnne.
Auß voͤllig oder doch beynahe wagerecht lie⸗ genden Feldern legt man die Züge in einer Ent⸗ fernung von 34 bis ₰0 rheinländiſchen Fuͤßen parallel neben einander an. Da ein ſolches Feld gewoͤhnlich auf beyden Seiten mit einem Graben eingeſchloſſen zu ſeyn pflegt, ſo laͤßt man die Zuͤge queer durch, von einem Graben zum andern, ziehen, damit ſie ſich von beiden Seiten ihres Waſſers entledigen können. Wenn man aber findet, daß ſich auf einer Seite kein Waſſer in ſie hineinzieht, ſo hört man auf,
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