Teil eines Werkes 
Zweyten Bandes : erste Abtheilung (1801)
Entstehung
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der erſten, S. 109 der zweyten Auflage). Was daruͤber iſt, laͤßt ſie tropfenweiſe fallen. Dieſes wird nun aber durch den feſtgebundenen Thon, der kein Waſſer einlaͤßt, zuruͤckgehalten, und die flache Ackerkrume befindet ſich in einem Zuſtande, als ob ſie in einem Becken mit Waſſer laͤge. Der Zuſammenhang ihrer Partikeln iſt getrennt, und ſie macht einen fluͤſſigen Brey aus. Bis das Waſ⸗ ſer verdunſtet, oder etwa auf der Oberflaͤche abge⸗ laufen iſt, kann ein ſolcher Boden nicht beſtellt wer⸗ den, und iſt unzugäͤnglich fuͤr Menſchen und Vieh. Hat man gluͤcklicher Weiſe einen gunſtigenZeitpunkt zu ſeiner Beſtellung getroffen, und es faͤllt nach⸗ her anhaltendes Regenwetter ein, ſo hoͤrt die Ve⸗ getation ſolcher Pflanzen, die ihrer Ratur nach nicht in Suͤmpfen wachſen, auf; die Wurzeln faulen, ſtatt einzuſaugen; die Pflanze wird krank und ſtirbt ab, wenn dieſer Zuſtand lange dauert. Erfolgt trockenes Wetter, wobey das Waſſer ver⸗ dunſtet, ſo zieht ſich der bindende Voden zuſam⸗ men, bekommt Riſſe, bildet ſich in lauter Schol len, und wird bey anhaltender Trockniß ſtein⸗ hart; in welchem Zuſtande er zur Beſtellung und fuͤr die Vegetation eben ſo untauglich iſt, wie in

ſeinem erſteren. Ein ſolcher Boden muͤßte eine

ungemein gluckliche und hoͤchſt ſeltene Abwechſe⸗ lung von ſchwachem aber oͤfterm Regen und trok⸗ kener Witterung haben, um Pflug und Egge zu⸗

zu⸗