dieſer Kunſt zu widmen. Da ſeine Laͤnderey großtentheils an Raͤſſe litt und zum Theil vollig ſumpfigt war, ſo daß ſich beſonders die Schaafe faul darauf fraßen, ſo gab er ſich, ſobald er nach ſeines Vaters Tode in deren Beſitz kam, an das Abgraben. Allein ſeine Graͤben thaten nicht die gewuͤnſchte Wirkung, weil die Quellen tiefer lagen, als daß ſie dadurch erreicht wer⸗ den konnten. Ueberlegend, was nun anzufangen ſey, ſteht er in einem Graben, laͤßt ſich eine eiſerne Stange, womit die koͤcher zu Hurden⸗ pfahlen gemacht werden, reichen; treibt ſolche vier Fuß tief in den Boden des Grabens hinein, — vielleicht aus Mißmuth, vielleicht um auszu⸗ forſchen, was fuͤr Erde darunter liege,— er zieht ſie wieder heraus, und ſiehe! das Waſſer ſprudelt mit Macht aus dem Loche hervor und laͤuft ſeinem Graben entlang. Er macht nun mehrere Loͤcher oberwärts in dem Graben, laͤßt ſich dazu einen Erdbohrer mit breitem Loffel machen, und hat nun die Freude, ſein Ackerland in kurzer Zeit trocken, und ſeinen Moraſt ent⸗ waͤſſert zu ſehen.
Dieſer Vorfall machte Aufſehen in der Nach⸗ barſchaft. Seine Rachbaren, deren Voden an gleichem Uebel litt, erſuchten ihn, auch ſie vom Waſſer zu befreyn. Er that es mit dem gluͤck⸗
lich⸗


