*
Die urſache liegt ſehr klar am Tage, es iſt
entweder eine Ueberladung von Nahrungsmitteln,
*
wenig zu tief eindringt, durch die entſtehende Ent⸗
vorne zu liegt, nicht, wenn ſie im Gehirn ſelbſt oder unter demſelben liegt, welche Fälle Herr G anfänglich in ſeiner Schrift entweder unmoͤglich, oder doch hoͤchſt
ſelten moͤglich hielt, zweitens, der Stich, wenn er ein
zuͤndung ebenfalls tödtlich wird, weshalb er jezt auch
jedesmal den Kopf fortgeſetzt mit kaltem Waſſer be⸗ gießen läßt; auch dies wurde in der Schrift als ganz unbebeutend angegeben; drittens, die Heilung hoͤchſt
mißlich ſey, wenn man erſt die weich gewordene Stelle am Schaͤdel abwarten will und er jet daher jedem Dreher aufs gerade wohl links oder rechts in den
Schaͤdel bohre, welches doch, ich geſtehe es, mir noch unzweckmaͤßiger ſcheint.— Eben ſo übertrieben ſchie⸗
nen mir bei meiner Anweſenheit in Maiſon bei Herrn
Ivart die Angaben, uͤber die dort nach ſeiner ver⸗
beſſerten Gerikeſchen Methode geheilten Dreher, und
der anſpruchsloſe grade Herr Bourgeois, Inſpec⸗
teur von Ramboullet, beſtaͤtigte mir dies ebenfalls.
Deſſen ungeachtet bleibt es immer wahr, daß auch dort einige Thiere geheilt ſind. Daß dies aber gar
ſeltne Faͤlle ſind, und mehr das Zuſammentreffen gluͤcklicher Umſtaͤnde dabei gewirkt, als die verbeſſerte
Heilmethode, beweißt eine von meinem alten Schaͤ⸗ fer gemachte Erfahrung. Vor langen Jahren hat die⸗
ſer verſuchsweiſe die jedem Schaͤfer laͤngſt bekann⸗
ten weichen Schaͤdelſtellen dreier drehenden Jahr⸗ linge an demſelben Tage mit dem Meſſer aufgeſto⸗ chen, die Wurmblaſen gluͤcklich mit einer krummen Radelſpitze herausgezogen, ſich weiter um ſeine Dre⸗ her nicht bekuͤmmert, und zufaͤllig die Freude gehabt,


