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Handbuch für die feinwollige Schafzucht / Auf Befehl des Königl. Preuß. Ministeriums des Innen herausgegeben ; von A. Thaer, Königl. Preuß. Staatsrathe [et]c.
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es ihnen Vergnuͤgen macht, ſich ſo mit ihren Schafen immer zu beſchaͤftigen; dann aber auch, weil ihnen zu dem Ende von dem Eigenthuͤ⸗ mer freier Taback gegeben werden muß. Nur bei nachlaͤßigen Schaͤfern nimmt hier die Krank⸗ heit uͤberhand, und man giebt dann immer dem Schäfer die Schuld. Hat ſie uͤberhand ge⸗ nommen, ſo laͤßt ſie ſich freilich durch dieſes Mittel nicht mehr bezwingen. Dieſe unvoll⸗ fommene Methode hat das Gute, daß der Scha⸗ ſer auf die Geſundheit ſeiner Schafe unauf⸗ horlich achtet, und auch eine andere entſtehende Krankheit, die Pocken, die Bleichſucht ſogleich endeckt.

Man hat aber eine große Menge von Mitteln, welche gegen das Uebel, wenn es nur nicht zu ſehr uͤberhand genommen hat, und ſie gehbrig angewendet werden, ſicher und gruͤnd⸗ lich helfen. Der Tahaksabſud mit Vitriol kraͤftig und anhaltend gebraucht hülft oft radi⸗ kal. Eine Abkochung von weißem Rieswurz mit Waſſer oder Eſſig, Schwefelſalbe mit Ter⸗ pentindl, aufgelbſte Schweſelleber, Theer, Ter⸗ pentin und brenzliche Hele in verſchiedenen Zuſammenſetzungen, mancherlei Salben von

t

mehr oder minder ſcharfen Queckſilberprapara⸗

ten, oder Fuflbſungen der letztern, Bleiſalben

und Aufloſungen, Eiſen-Zink- und Kupfervi⸗ triol⸗Auflöſungen und mehrere andere ſchar⸗