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gen. Es waͤre wohl der chdrichſte Geiz, ein ſolches Schaf um des Fleiſches willen fruͤher ab⸗ ſetzen zu wollen, als bis es ganz untauglich ge⸗ worden iſt. Aber auch die Abnahme ſeiner Wolle muß man nicht achten, und das Thier durch ausgewaͤhlte Nahrung hinzuhalten ſu⸗ chen.
Unter Beobachtung dieſer Regeln geht die Vermehrung des reinen Stammes ſchnell vor ſich. Ich habe daruͤber bereits im Dktober⸗ ſtuͤcke der Annalen des Ackerbaues 1810 eine Berechnung mitgetheilt, die ich hier mehr aus⸗ einandergeſetzt wiederhole.
Ich ſetze dabei voraus, daß ein Schaf mit zwei Jahren, und dann nur 6 Fahre nach⸗ einander ein Lamm bringe, und daß die Haͤlfte derſelben weibliche ſind, und nehme an, daß der Anfang mit 11 jungen Mutterſchafen gemacht werde. Hat man dieſe nicht, ſondern alte Mut⸗ terſchafe, ſo geht die Rechnung mit einigen Modifikationen erſt von dem Jahre an, wo de⸗ ren Laͤmmer Muͤtter werden.
Erſtes Jahr: 12 Schaſe bringen 6 weibliche Laͤmmer.
Zweites Jahr: Dieſelben 12 Muͤtter bringen wieder 6 Laͤmmer.


