Nachſchrift. 451
ſind die Koſten der Pferde und Ochſen nun eben ſo hoch angeſetßt worden, als in den andern Wirchſchaften; denn außer No. 1. konnten alle die andern Wirthſchaften, den Vortheil, der durch eine gruͤne Fuͤtterung der Pferde er⸗ wächſt, ſich allenfalls auch verſchaffen. Durch die Verfuͤtterung des Klees mit Pferden ward der Vortheil derſelben dieſer Wirthſchaft hoͤher berechnet, als dem vorherigen, und dies darf in Hinſicht auf die Vergleichung nicht geſchehen.
Der Tagelohn war nach einer genaueren Berechnung, beſonders in Hinſicht der ſtarken Duͤngerausfuhr, zu geringe berechnet, oder es iſt vielmehr darin, wie an mehreren Stellen dieſer Tabelle, ein Zahlenirrchum vorgegangen. Nach genauer Nachrechnung muß es ſo ſtehen wie hier.
No. 8. Es iſt in der neuen Tabelle mehr Zugvieh angenommen, weil nach genauerer Berechnung die vielen Miſt⸗Ernte⸗ und Getreidefuhren dieſes erfordern. Auch iſt der Arbeieslohn betraͤchtlich hoͤher angeſeßt. Es war aber in der alten Tabelle ein Rechnungsfehler von 500 Scheffeln eingeſchlichen, und deshalb ergiebt ſich nach der genaueſten Nachrechnung in der neuen Tabelle dennoch ein hoͤherer Ertrag.
No. 9g. Hier ſind ebenfalls 2 Pferde mehr angenommen, und ein hoͤhe⸗ res Tagelohn; auch verſchiedene Rechnungsfehler verbeſſert.
Das Stroh, welches in den ſaͤmmtlichen Tabellen bei der Gerſte nur zu 100 Pſund per Scheffel angenommen war, iſt hier zur Uebereinſtummung mit dem Bd. I. S. 271. angenommenen, aber wie oben erinnert, nur fuͤr die kleine Gerſte paſſenden, Prinzipien zu 113 Pfund per Scheffel berechnet wor⸗ den; von einem Scheffel Rocken 215 Pfund, und von einem Scheffel Hafer 86 Pfund.
Die Miſterzeugung aus dem Stroh, Heu und Kartoffeln haͤtte ich nach neueren Beobachtungen wenigſtens um„½ wieder hoͤher annehmen ſollen. Ich habe aber darin keine Abänderung machen wollen, ſo offenbar es iſt, daß den Kartoffeln dabei unrecht geſchieht.


