Teil eines Werkes 
Vierter Band (1812)
Entstehung
Seite
449
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Nachſchrift. 449

verſchiedenen Wirthſchaftsarten auf einem und demſelben Areale darſtellen; ſo ſcheint mir ein neuer berichtigter Abdruck derſelben noͤthig. Einige Saͤtze in demſelben ſind ganz abgeandert, indem, beſonders bei dem Vortrage uͤber dieſe Tabellen zu Moͤgelin, durch meinen verehrten Freund Herrn Koppe, und der bei dieſer Gele⸗ genheit wiederholten Berechnung der Mitglieder des Inſtituts im Winter 184 ½ einige Verhältniſſe genauer entwickelt wurden. Ich biete daher dieſe Tabellen, ſo wie ſie hier folgen, als die richtigern anzuſehen, und jene im zweiten Bande in der Folge außer Acht zu laſſen. Dennoch wird es meinen Leſern angenehm und nuͤtz⸗ lich ſeyn, wenn ich ihnen einige Gruͤnde dieſer Abaänderungen angebe.

No. 1. Der Unterſchied, den es macht, wenn dieſe Wirthſchaft nur Pferde und keine Ochſen haͤlt, iſt doch betraͤchtlich. Da aber ungeachtet des Mangels an Weide und Fuͤtterung keine abſolute Unmoͤglichkeit da iſt, Ochſen zu halten, ſo iſt es, um die Wirthſchaftskoſten hierin gleich zu ſtellen, richtiger, wenn hier weniger Pferde, dagegen aber Ochſen berechnet werden. Die Kuͤhe muß⸗ ten deshalb von 20 auf 12 Stuͤck reduzirt werden, dagegen ſind aber, um die Sommerweide moͤglichſt zu benutzen, 90 Stuͤck Schaafe mehr angenommen. Fuͤr dieſe wird nun freilich das Winterfutter geringer, iſt aber noch ſo, daß bei dem hier vorhandenen Ueberfluſſe von Stroh 790 Landſchaafe gut erhalten werden koͤnnen. Die Weide auf der Brache, welche in den vorigen Tabellen gar nicht gerechnet war, iſt hier nach Band I. F. 289. mit 100 Morgen Au⸗ ßenweide gleich geſetzt worden. Die Zahl des maͤnnlichen Geſindes iſt wegen der Verminderung der Pferde um eins vermindert, dagegen der maͤnnliche Ta⸗ gelohn um 38 Scheffel Rocken hoͤher angeſetzt, weil das Pfluͤgen mit den Ochſen ſo viel Tagelohn mehr koſtet. Die Druck⸗ und Berechnungsfehler in dieſer Tabelle ſind, ſo wie in allen folgenden berichtigt.

No. 2. Auch hier ſind aus denſelben Gruͤnden Ochſen mit Verminde⸗ rung der Pferde angenommen. Der Tagelohn iſt nach einer genaueren Be⸗ rechnung hier ſo viel pößer angeſetzt, als die Aberntung der Erbſen und des Kleefeldes dieſen Aufivand gegen No. 1. vermehrt, wozu noch die ſtarkere Miſt⸗ ausfuhr dieſer Wirthſchaft kommt.

No. Z. hat folgende Berichtigungen erhalten: Es war auf der alten Ta⸗ belle die Ochſenweide den Kuͤhen zum reinen Ertrage, und die Koſten jener Vierter Theil. Lll