Derleichten Teübſal bieſer Zeie und bekraͤfftiget/ oder verſigelt Und verbriefet werdentönnet Was der warhafftige GOtt nachdem Reichthumb ſeiner Gů⸗ te und Gnade einmalbeſchloſſen und verordnet/ un vielfaltig verſprochen und zugeſaget habe/ das koͤnne und werde nimmer fehlen/ ſondernmüſſe gewiß erfolgen/ in ſolcher feſten Zuver⸗ ſicht und Hoffnung wolten und konten ſie ferner froͤlich nn X und gedultig ſeyn und bleiben in aller ihrer Truͤbſal. in ſolcher Meynung ſpricht St. Paulusallhie mitder Trubſal⸗ leidenden Schaar als ein Mitgenoß an der Trůbſal/ nicht klagweiſe/ ſondern mit Glanbens⸗und Freuden⸗vollem Unſer Trubſal/ die ʒeitlich und leicht iſt ſchaſ⸗ et eine ewige und uber alle maß wichtige ereligkeii.
Schrauch.
S Anndann/ Gettergebene⸗Hertzen/ S. Paulus in dieſem ietzt erklaͤrten anderen Auß⸗ ſpruch der vorhabenden ſchönen Troſt Rede/ die 4 ewige und uͤber alle maß wichtige werꝛlig⸗ keit/ ſo unſer ʒeitliche und leichte Truͤbſal ſchaffen werde/ dem erſten Anſehen nach auf ſolche Weiſe und faſt nicht anders vorſtellet und beſchreibet/ als wann wir arme elende Menſchen ſothane Herꝛligkeit und das ewige Leben mit unſerm Gehorſam und gedultigen Leyden in Trůbſal beydem gerechten GOtt als eine billige/ recht⸗und gleichmaͤßige Ver⸗ geltung konten verdienen underwerben/ wie treue Arbeiter ih⸗ res verdingten und verdienten Lohns wehrt ſind/ dadoch der Apoſtel ſonſt/ wiewir vorhin aus ſeinem Munde gehöret/ es m. x datur haͤlt/ daß dieſer Zeit Leyden der Herzligkeit
nicht


