Druckschrift 
DJe Merfart vn[d] erfarung nüwer Schiffung vnd Wege zů viln onerkanten Jnseln vnd Künigreichen von dem großmechtigen Portugalische[n] Kunig Emanuel Erforscht funden bestritten vnnd Jngenomen : Auch wunderbarliche Streyt ordenung leben wesen handlung vnd wunderwercke des volcks vnd Thyrer dar in[n] wonende findestu in diessem buchlyn warhaftiglich beschryben vn[d] abkunterfeyt / wie ich Balthasar Spre[n]ger sollichs selbs: in kurtzuerschyne[n] zeiten: gesehen vn[d] erfaren habe. [et]c.
Entstehung
Gedruckt Anno MDIX
Seite
7v
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Vff den vilü. rag Qugu

auffen troͤſtlich an vf den funſtzehenden tag des augſtmondes

do ward vns er iſt furſehung zuha ben dar wir nit ubereylt vyde

dem grund ſten bleib vnd der maß bendtigt warẽ das keyn ander bill. dañ allein gottes vnd ſein genad do was Vnd ander ſcheff die wir bey.

Blyben wir ligen bey dem obgedachten Bolweeck hye vff dem me

* 8 voꝛ die ſtat hynweg da fu nden wir nit vil feind/ wir legten ons do fur vnd ſcho ſſen mit gro ſen ernſt dar yn vnd vertrvben vnſer feynd. vr i noch mitẽtag da furen wir an dy Stat da ſchoſſen ſie mit bogen vnd buchſſen/ wu rffen mit ſteinen greußlich vnd verderbren vns vikl folcks aber es was alles ouüerfen gklich/ Wir

ſchoſſen an zwei en oꝛten fuer in die ſtat vnd verbranten yn vil heuſer

vnd voꝛ ee wir ſollichs thethen tryben ſie zwen Elephantẽ voꝛ vns un vnd her trutzlich zu vertrůſß Quch funden wir drew kemelthyr in der ſtat vnd dar foꝛ im felde/ Die ſtat was vaſt ſtargk mit engen gaſſen die zugewinnẽ nit wol muglich was/ aber mit anruſſug

ilf got des almechtigẽ griffen wir vnſe⸗ feind in der ſtat mit zweien ernſtlich mit ſtoꝛm beſtritten/ vnd als vir in dye engen ſtraſſen vnd gaſſen der ſtat quamẽ alſo das keiner dem andern wol weychẽ mocht trungen wir mit gewalt onuerzegklich d ar duirch⸗ do wurffen die mo ren vnd heyden ſo onnꝛenſchlich herauß Kegen vnd vlf vns: alſe: wo es

nit ſunderlich gotres wil geweſſen onm glich das wir in der ſtat het ten moͤgen blieden Ober durch gottes verhen gknis furſehũg bleyb manicher heyd rod/ vnd der vnſern wurden nit mer dan zwen vmb ir leben bracht Wir eroberten(chielten die ſiat mit groſſer ſro ockũg vnd da nckſagũg got dez almechtigen Ols wir nun vaſer«ꝛdenung

in der ſtat geſchic t vnd vns plo: dern geruſt hartei/ wurden wir ge war das der kinig ſich der ſtat gethon het/ vnd mit ne onzal kerlichem volck er moꝛen vnd heyden beſamelt vnd geſtee kt betten/

der ſtat getrungen wurdẽ Wir veroꝛdenten Kegen ynen eyn war⸗ zuuer ſehen die ſtraſſen das wir ongewarner n it Aurch die feind ůͦ Fer⸗ allen wurden fingen an plo ndern funden ſo groß gut vie voꝛangeʒeigt das mir alles zuoſfenbaren onm gᷣlich, got ſey swig kob⸗ ere vnd gloꝛi amen Vff den achtzebeſten tag Qi⸗ guuſti ruͤſtẽ wir n wyder hyn weg zuſeylen gegen einem kunigreich heiſt Melline vt.x. als wir dahyn dem hafen ſeylen wolten da quaz das ſchiff da n ich faͤrder lenhart genant: groſſe nor/ vnd durch ongeſtymme de⸗ wyndes woꝛdẽ wir von den fortunen an Sas land gewoꝛffen mit ſo licher ongeſtymigkeyt das wir das ruͤder verkoꝛen vnud vnſer ſchit vff.

vns berten/ von den wir zůͦ herbrig an genoõmen vnd behalten waren

re ſunder růde Moꝛgens frů w treͤib vns des meres ſtrame wideriũ b fur Sie ſtat/ das geſchach vf den neuntzeheſtẽ tag des Qugit vnd fin

genl als bald edie zymerlut an vnd machten vns ein ander t der/ das