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Das liebreiche Einladen und holdselige Bewillkommen des Herrn Jesu bey der Bekehrung eines armen Sünders wurde in einer ... zu Laubach gehaltenen Prob-Predigt 1739 / vorgestellt und dem Drucke übergeben von Johann Valer. Ludwig Nieder
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daß dieſem an ſich ſelbſt ſchlechten Werckgen durch die Beyſchrifft Dero hohen Nahmen einiges Aufnehmen und beſonderes gu⸗ tes Vertrauen bey andern zuwachſen moͤge.. 1 Der getreue GOTT und hoͤchſte Himmels⸗Monarch und Koͤnig aller Geſchlechter der Erden, der nach ſeinem allerweiſ⸗ ſeſten Rath die Hochgraͤfl. Solmiſche Lande jederzeit mit ſolchen weiſen klugen und tugendhafften Landes⸗Muͤttern andern zum hellen Beyſpiel und Hoͤchſt⸗Loͤblichen Nachfolge verſorget, der das Hochgraͤfl. Hauß wie ſeinen Aug⸗Apfel bewahret, und von langen Zeiten her mit uͤberſchwenglichem Seegen und Ehre uͤberſchuttet, der Eure Hochgraͤfl. Gnaden groß vor der Welt gemacht, und unter andern erhoͤhet hat: Laße Die⸗ ſelben auch groß in ſeinen Augen ſeyn. Er laſſe Dieſelben auf dieſen wenigen Blaͤttern, wenn ſolche eines gnaͤdigen Anblicks gewuͤrdiget werden, eine erwuͤnſchte Weide und reiche Erbau⸗ ung finden. Er leite aus denen lebendigen Quellen ſeines Goͤtt⸗ lichen Wortes, welches zu hoͤren ſich auch die groͤſten Monarchen nicht ſchaͤmen duͤrffen, in Dero Hochgraͤfl ertz gantze Stroh⸗ me goͤttlicher Kraͤfften, und laſſe das Majeſtaͤtiſche Bild ſeiner Pttlichen Tugenden, welches die koſtbareſte und vortrefflichſte Zierde Hoher Perſonen iſt, immer herrlicher an Denenſelben hervor Leuchten. Er heilige dieſelben zu einem maͤchtigen und ihm gefaͤlligen Werckzenge, ſeine Ehre, die Wahrheit und die

Bottſeceligkeit auf eine ausnehmende Weiſe zu befoͤrdern. Der

Seegen Derer von dem Hochgraͤfl. Hauß in GOTT ruhen⸗ den Hoͤchſtſeeligen Vorfahren, Deren Gottſeligkeit auch der HERR im leiblichen üͤberſchwenglich belohnet hat, muͤſſe auf Eurer Hochgraͤfl. Gnaden Hohen Penſon ewiglich ruhen, und ſich in den herrlichſten Wirckungen immer deuklicher offen⸗ bahren. Er laſſe Friede zu Deroſelben Zeiten im Lande, und Gerechtigkeit unter den Unterthanen wo nen. Er baue das Hochgraͤfh Hauß und gebe Eurer Hochgraͤfl. Gnaden das tünigſte Vergnugen, das Gluͤck der kuͤnfftigen Zeiten in er⸗ wuͤnſchten Nachkoinmen zum voraus zu ſehen, und erhalte alſo⸗ Daſſelbe noch ferner biß auf die ſpaͤte Nachwelt, za ſa lange 90 1