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Chronologia Oder Zeit-Rechnung : Darinnen Eigendlich dargethan und erwiesen wird, wie lange die Welt biß auff das Jahr nach Christi Geburt 1620. und jetzige 1666. gestanden, und künfftig, vermüge H. Schrifft, noch bestehen müge : Wieder des Nicolai Reimari Chronologischen Zeit-Rechnung fürm Jahr außgeben : Mit angehengter Chronologischen Taffel, darin kürtzlich vor Augen gestellet wird, aller Altväter, Richter, Könige und Fürsten des Alten Testamentes, wenn sie gebohren, wie lange sie gelebet, und dem Volcke Gottes biß auf die Geburt Christ vorgestanden, auch was für gedenckwürdige Geschichte bey ihrer Regierung sich sich in den vier Monarchien der Welt verlauffen und zugetragen haben, auch absonderlich in dem Königreich Dennemarck und Fürstenthümern Schleßwich Holstein : Aus heiliger Göttlicher Schrifft und andern glaubwürdigen Büchern zusammen getragen / Durch Nicolaum Mollerum
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dc dufſe usden u Sgitin.

Mhaſteſc

uaniß J und umb des,

nolai Mollei.*n vemtauſend Jahr. Darnach werde er auch die Goteloſen auffwecken/ und des himmliſche Leben anfangen. dleſe die Seelen der Enhaͤnpten umb des ort GOſteswillen. Und die nich ange⸗

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Die Wort Johannis ſin

beterhatten das Thlernoch das Bulde und mit genommen hutten ſein Mahl⸗ Eichen anihre Surnund auffihter Hand. Dieſe lebten unid regnerrenmit Chriſto tauſend Jahr. Die andern Todten aber/ werden nicht wieder leben⸗

digebiß das tauſend Jahr vollendet word n. Diß iſt die erſte Aufferſtehung /ꝛc.

Es ſchreibt auch Euſebius lib. 4. cap 25. Hiſtor. Ecclel. Cerinthus lehrete/ Chriſtus wird nach der Aufferſtehung der Todten ein irrdiſch Koͤ⸗ nigreich anrichten/ete. Er brachte auch ein Feſt herfuͤrvon tauſend Jah⸗ 4 ren/ das alsdann zu den Hochzeis Freuden aaßgeſatzt waͤre⸗ Solche Deute⸗

Von denen ſchreibt der ſelbige Euſebius lib. 4. cap. ult. Und lib. 7. cap. 23. Item Funsecius incommentatio Chronologiæ ad annum Chri-

ler hauman hernach Chiliaſtas genant.

ſti z5 4Iſt zu weitlaͤuffꝛig hieher zu ſetzen. b

Etzliche Gelehrten nehmen diß an/ ais GOttes Wort/ und beweiſen es außfuͤhrlich und ſtattlich aus der heiligen Schrifft/ daß dieſer Spruch recht ſey/ und die Welt nur ſechs rauſend Jahr ſtehen muͤſſe.

Denn erſtlich/ zur Hochzeit in Cana Galilea/ ſein nur ſechs ſteinern Waſſer⸗Kruͤge mit Waſſer geweſen. Der ſiebend aber/ den man dem Spei⸗ ßmeiſter zu koſten bracht/ ſey Wein worden. Darnach zum andern, ſeyn an Salomonis guͤlden Stuelnur ſechs Stuffen geweſen/ auff der ſiebenden hat er ſeibſt geſeſſen.

Zum dritten ſind nur ſechs Patriarchen von Anfang der Welt gewe⸗ ſen/ biß auff Henoch/ welcher der ſiebend/ und gen Himmel von Gott leben⸗ dig auffgenommen iſt. ö b

Zum vierdten/ hat Gott die Welt in ſechs Tagen geſchaffen/ und am ſſebenden gefeyret. Irenæus lib. 5. Auguſtinus de Geneſi ad literam cap. 19.

Zum fuͤnfften ging Joſuamn dem Iſraeluiſchen Volck ſechs Tag

umb die Stadt Jericho/ aber am ſievenden Tage/ macht er ein Feld⸗Geſchrey

dami fiel die Stadt⸗Maur uͤber einen Hauffen/ und ward alles erſchlagen⸗ Pas lebendiges darinne war.

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