Druckschrift 
Chronologia Oder Zeit-Rechnung : Darinnen Eigendlich dargethan und erwiesen wird, wie lange die Welt biß auff das Jahr nach Christi Geburt 1620. und jetzige 1666. gestanden, und künfftig, vermüge H. Schrifft, noch bestehen müge : Wieder des Nicolai Reimari Chronologischen Zeit-Rechnung fürm Jahr außgeben : Mit angehengter Chronologischen Taffel, darin kürtzlich vor Augen gestellet wird, aller Altväter, Richter, Könige und Fürsten des Alten Testamentes, wenn sie gebohren, wie lange sie gelebet, und dem Volcke Gottes biß auf die Geburt Christ vorgestanden, auch was für gedenckwürdige Geschichte bey ihrer Regierung sich sich in den vier Monarchien der Welt verlauffen und zugetragen haben, auch absonderlich in dem Königreich Dennemarck und Fürstenthümern Schleßwich Holstein : Aus heiliger Göttlicher Schrifft und andern glaubwürdigen Büchern zusammen getragen / Durch Nicolaum Mollerum
Einzelbild herunterladen

o))e 5. Irleſen in Heiliger Sirtuiher Schrifft/ wie

(SOtrder Allmaͤchtge im Anfana Himmel und Erde und AN alles was darinnen iſt/ in ſechs Tagen erſchaffen habe. Br. Als zum erſten/ am Sontag/ hat Gott Himmel 8 und Erbe aus einer finſteren und unformlichen Geſtalt erſchaffen/ zu welchen er das Licht gethan. b 2. Auff den Montag hat GOtt aus der waͤſſerigen Materia herfuͤr

Hanacat und auffgeb aut den ſchoͤnen herrlichen Oimmel wle man jetzt ſie⸗ het/ und wird daſſelbige auch das Firmament genandt.

3. Auff den Dingſtag/ hat Gott die Erde und das Waſfer von einan⸗

der geſchieden/ und die Erde mit allerley Baͤumen/ Laub/ Kraut und Graß

gedteret/ davon Menſchenund Vieh ihre Nahrung haben. 4. Am vterdren Tage/ als auff den Mitrwochen hat Gorr den Him⸗

mel gezieret/ mit Erſchaffung der Sonnen/ Mond und Sternen.

5. Auff den fuͤnfften/ am Donnerstag/ ſchuff Gott aus dem Waſſer allerley Gevoͤgel ſo unter dem Himmel fliegen/ in dem Meer und in allen Waſſeren/ machte der HErr die Fiſche klein und groß. b

6. Am ſechſten Tage/ auff einen Freyrag hat G Ottallerley Thiere

Aus der Erden herfuͤr gebracht/ und darnach den Menſchen aus einem Er⸗ denkloß erſchaffen/ aber das Weib ward aus ſeiner Ribbben gemacht.

Auff den ſiebenden Tag/ als am Sonnabendt/ hat GOtt von ſeinen Wercken geruhet/ denſelbigen geheiliget und geſegnet daher den Juͤden von GOtt Exodi am 20. Capit. gebotten/ jhren Sabbath auff den ſiebenden Tag/ alis auff den Sonnabend heilig zu halten: Denn alſo ſtehet daſelbſt: Sechs Tage ſoltu arbeiten/ und alle dein Werck thun/ aber am ſiebenden Tage/ iſt des HErren Sabbath deines Gottes/ den ſoltu kein Werck thun/ dann in ſechs Tagen hat der HErr Himmel und Erde gemacht/ und das Meer und alles was darinnen iſt.

Gleich wie nun GOet Himmel und Erde in ſechs Tagen erſchaffen hat/ alſo wird dieſelbige auch in die ſechs Tauſend Jahr ſehen/ wie der Spruch Elice lautett.*

Zwey Tauſend Jahr ohne das Geſetze.

Zwey Tauſend Johr wird ſeyn das Gſse

Zwey Tauſeud Jahr die Zen CHriſtt.

Das aber dieſe Jahre nicht ehaue maden/geſchihen unib Unſerer

ij groſ⸗