Kollern erregen. Geſchwinde und loͤtzliche Todes⸗Faͤlle der vornehm⸗ ſten Kronen/ Haͤupter/ Staͤnde/. Helden/ Gelahrter und weiſer Leute wer⸗ den ſich dazu begeben. Das Meer wird nicht frey von Kriegen/ noch die
Erde von Schlachten/ oder die Luft von Mordfeuren ſeyn/ daß es auch das
Anſehen/ ob koͤnten die Elemente ſelbſt nicht mehr im vorigen Weſen blei⸗ ben. Das Feuer wird mit groſſer Brunſt nicht nur gantze Staͤdte ſondern auch Laͤnder beziehen. Erdbeben/ Waſſerguͤſſe/ Wolckenbruͤſte werden da⸗ bey fuͤrgehe. OzElende wird nicht nur an einem Oꝛte/ ſondre faſt uͤbeꝛall zu⸗ nehmen/ die Boßheit der Menſchen wird ſich mehꝛen. Neue Schweꝛmereyen uñ Ketzer Unglaͤubiſche Religionen werden ſich außbreiten/ kein Recht oder Gerechtigkeik wird mehr gelten/ noch das Gerichte gebuͤhrlichſt gehand⸗ habet werde. Mitleiden/ Erbarmung/ Gnade wird aus ſeyn; Stoltz/ Geitz und Eigennuß aber ſich in allen Staͤnden haͤuffen. Wiedann bereit der Anfaug/ welchen juͤngſt gehabte und bald wieder entſtehende Cometen und Himmels⸗Zeichen andeuten/ leider an vielen Orten zuſehen.
Der Himmel/ Natur und Creaturen ſelbſten lauffen damit zum Ende/ welches in dem feurigen Abald bald(Gott gebe mit Gnaden!) vollzogen werde muͤgte: Da dann alles neu werden wird/ welches auch die. Heyden vor der Apoſtel Zeit gemercket/ derer nur Einer anzuziehen/ als Ovid: in me. tamorph: 4
Eſſe quoque in fatis reminiſcitur ad fore tempus,
Quo mare, quo tellus, correptaque regia cœæli Ardeat,& mundi moles operoſa laboret.
Mit denen Hyſtaſpes, die Sybillen und andre mehre uͤbereinſtim⸗
men. Nun ſo laſſet uns nun dann dazu bereiten/ und beten/ daß wir entflie⸗
hen allen dieſem Ubel und wuͤrdig ſein zuſtehen fuͤr des Menſchen Sohn. Die Zeit iſt nahe/ thut Buſſe/ damit wir die Zeit unſerer Heimſuchungzu rechter Zeit erkennen/ auch unſer Leben Chriſtlich und ſelig beſchlieſſen muͤ⸗ gen. Von dieſer letzten Wunder⸗Zeit haben ſeit 170. Jahren hetviele er⸗ leuchtete geiſtreiche Gelahrte mancherley denckwuͤꝛdige Sache/ Geheimniſ⸗ ſen und Offenbahrungen geprophezeyet. Interim Lector, tuum erit non ex affectu ſed eſfectu judicare. Was hier erwehnet, ſind keine Quaͤcke⸗
reyen/ ondren die bloſſe Warheit/ die ſich wird rechtfertigen laſſen von jhren
Kinderen/ fuͤrnemlich/ wann da wird ein. Hirte und eine Heerde werden⸗ 20690⸗— 400 50⸗*0⸗
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