Ob. iſten Schotten Jecretarium, welchet mit etlichen S4
holm/ ſteckten des Feindes Munition in Braͤnd /nachenn Granaten zu nichte/ 3. Struſſen mit allerhand Krieges euren ſieckten ſie in Brand/ und was Sie antroffen/ ſoſen und hieben ſie nieder/ da dann ein gros Alarm und heffag Ge. ſchrey Rabki, Kubbi, heiſt auff Deuiſch haw nieder gthen worden. Den 18. hat man den Tag uͤber wenig vernonnen gegen Abend aber iſt nur eine Parthey zur Sandpfotten als⸗ gefallen/ welche etliche vom Feinde nie dergemacht und 2,3e fangene eingebracht. Den 19. umb 7. Yhr des Met en ſiel eine Granate von 140. Pfunde bey der Petet Kürche inen Haus/ beſchaͤdigte ſehr viel/ dito gegen Abend ging wiede e ne Parthey aus dem Schlos⸗Thor/ umb zu recognoſtiteg ai der Feind machte. Den 20. wurde eine Mazd auf der Gt ſen erſchoſſen/ und noch einem Buͤrger das Bein abgeicht⸗⸗ gen. Gegen Abend ſiel eine Granate in ein Haus/ erpran ader nicht/ weil ein Nagel von Holtz davor geſchlagen /tlche Evnſtabel gewies ein Deutſcher geweſen/ und gerne uͤberlauſt. fen wollen/ das Pulver wog 14. Pfund, Duo gegen Abaz geſehahe wieder ein Ausfall/ und ſchermuzierten ſie heffug ut einander/ die Moßcowiter ſchrien abſcheulich/ die Unſtie brachten 2. gefangene/ verlohren einen Ritmeiſter Eunſtze genandt. Den al, wurden etliche Mußquetirer unte der Pie
digt vom Feinde feſt genommen/ bey den Haanen nach den
Schlos gefuͤhrer. Dito gegen Abend iſt vor der Sand⸗phſer ten ein Scharmuͤtzel vorgelauffen/ in welchem die unſtigen wi der einen Rittmeiſter Nahmens Roſten/ und einen Caplialn verlohren. Die unſrigen hielten ſich tapffer/ wutden aber en lich von der groſſen Menge der Feinde gedrungen/ das Jdu quittiren. Man ſaget/ daß in wehrender Belaͤgerung bey ſehen Tauſend Mohkowitter ſollen gebliehen ſeyn/ ohne die/ welie davon gelauffen, Dito gegen Abend haben die Feindede


