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ſee iſt/ der alte G Ott/ der die Suͤnde der Vaͤter heimſucher bis ins dritte und vierdte Glied/ lebet noch und ſtirbet nicht. Haben Sie gleich nach des Guſtavi Adolphi geiten einiges Gluͤck/ dem weltlichen Anſehen nach/ gehabt/ ſo iſt jedoch bey dieſen Zeiten es offenbar worden/ daß dieſe Fortuna nur vi- trea geweſen/ welche/ ſo ſie am helleſten geglaͤntzet/ zerbrochen worden. Sie haben auch zu bedencken/ daß zwiſchen dem damuliem und itzigen Zußtande ein groſſer Pauer⸗Schritt 4„ Die Schweden moͤgen ſich auff die Frantzoͤſiſche Pro⸗
meſſen, Polniſche Frieden⸗Begierde/ Engellaͤn diſche Aſſi-
ſtentz/ Hollaͤndiſche Unbeſtaͤndigkeit/ der Franckfurtiſchen Alliirten Bemuͤhung und oſtentation, auch einigen Ihrer
Feinde Unfleiß/ und zwiſchen ihnen erweckte Juſpicion und
Argwohn verlaſſen; Aber weil Sie ſelbſt geſtehen/ daß Got⸗
tes Providentz alles regiere/ ſo ſeynd diß alle zerbrochne Vor⸗
fiaͤbe und ungewiſſe Dinge. Dann wie leicht kan es geſche⸗ hen/ daß Franckreich des Geldgebens muͤde werde/ und Spa⸗ nien bey der andern Parthey einen Anfang mache: Item/ daß Pohlen das Frantzoͤſiſche Geld verzehre/ und ſeine Feh⸗ ler erkenne; Daß der Kͤnig in Engelland reſtitu iret werde/ und dann ſeinem ſo nahen Vetter und Schwager dem Koͤni⸗
ge in Dennemarck aſſiſtire; Wie leicht koͤnnen die Hollaͤn⸗
der auch von Frantzoͤſiſcher und Engliſcher Furcht ſich derge⸗ ſtalt befreyet ſehen/ und zum dritten mal ihre faute corrigi⸗ ren: Item/ die Membra Imperii ſich Ihrer Schuldigkeit erinnern/ und von adumbtiter oſtentation abſtehen; Auch endlich die provocirte Parthey beſſeren Fleiß adhibiren/ und alle Suſpicion fahren laſſen; Der andern Mittel zu geſchweigen/ die dem allwiſſenden G. Ott am beſten bekant
W ſind. V Man ſas ſonßen ins gemein?; de mortuis ac ab-
ſen⸗-


