Druckschrift 
Geistliche und Liebliche Lieder, Welche der Geist des Glaubens durch Doct. Martin Luthern, Johann Hermann, Paul Gerhard, und andere seine Werckzeuge, in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen ... bekannt, ... gedrucket und eingeführet worden : Nebst einigen Gebeten und einer Vorrede von Johann Porst
Entstehung
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Zeit- und Noth⸗ Andacht.

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ſen Miſſethat, und um melner ſtarcken Suͤnde willen. Du haſt mich ge⸗

demuͤthiget und verſuchet,

auf daß kund wuͤrde, was in meinem Hertzen iſt; Du haſt mich gezüchtiget aber dem Tode nicht uͤbergeben. HERR! Du Liebhaber des Lebens; Du haſt mich als ein Pater gezuͤchtiget, mit Lindigkeit

gerichtet, und mit viel,

Verſchonen regieret. Ich ſprach: Nun muß ich zur Hollen Pforten fahren; Ich muß nicht mehr ehen den HErrn, ja den HErrn, im Lande der Lebendigen: Nun muß ich nicht mehr ſchauen die Menſchen, bey denen, die ihre Zeit le⸗ ben. Da ich aber mitten in der Angſt wandelte,

erquickteſt du wich. Ich

ſprach in meinem Zagen, ich bin von deinem Ange⸗ ſicht verſtoſſen, du aber erhoͤrteſt meines Flehens Stimme! du machteſt mich geſund, und haſt meine Seele aus der Hoͤl⸗

len gefuͤhret; Dein Zorn

währt einen Augenblick, und du haſt Luſt zum Le⸗

ben: den Abend lang waͤh⸗

ret das Weinen, aber des Morgens die Freude; Du haſt mein Klagen verwan⸗

delt in einem Reigen, du

haſt meinem Sack ausge⸗ iogen, und mich mit Freuden geguͤrtet; Auf daß dir lobſinge meine Ehre, und nicht ſtille wer⸗ de! HErr mein Gott! ich will dir dancken in

Ewigkeit. Du baß mein

Geber gehoͤret, meine Thraͤ⸗ nen geſehen, und mich ge⸗

ſund gemacht. Du haſt mich errettet, daß ich nicht ſtürbe. Darum dancke ich dir, um deiner Guͤte und um deine Wunder, die du an den Menſchen⸗ Kindern thuſt. Ich opfre dir Danck und erzaͤhle deine Wercke mit Freu⸗ den. Es hat mich weder Kraut noch Pflaſter ge⸗ heilet; aber dein Wort, welches alles heilet, denn du haſt Gewalt beydes uber Leben und Tod. Du führeſt in die Holle und wieder heraus. Ich dancke dir, daß du zor⸗ nig geweſen biſt uͤber mich, und dein Zorn ſich ge⸗ wendet hat, und troͤſteſt mich. Siebe, Go iſt mein Hell: ich bin ſicher, und fuͤrchte mich nicht; Denn Gott der HErr ſſt meine Staͤcke, und mein Helm, und mein Hell; Ich bin ſicher und fuͤrch⸗ te mich nicht. Du haſt mich erquicket auf meinem Siechbette, und mir von aller Kranckbeit gehol! fen. Stricke des Todes

te mich troffen; Ich kam in Jammer und Noth; aber ich rief an den Na⸗ men des HErrn, und du haſt meine Augen von den Thraͤnen, meinen Fuß vom Gleiten, und meine Seele vom Tode geriſſen. Meine Kranckheit iſt nicht zum Tode geweſen,

ſondern zu deiner Ehre. Gelo⸗

hatten mich umfangen, und Angſt der Hollen hat⸗