Morgen Gebet am Freytage. 25 gen ihren Braͤutigam. In kommene Liebe, und hilf
1 10 dir wuͤnſch ich uͤber alle mir in wahrer Buſſe, un⸗
Dinge zu ruhen, dein ewig verruͤckt fortgehen, wie du iu bleiben, und nimmer⸗ es von mir verlangeſt J mehr wiederum mein ei, entſage williglich all m Ar⸗
% gen zu werden, Amen, al; gen, und uͤberlaſſe mich und 0 ſo geſchehe es durch dich alles andere deinem Regi⸗
ſelbſt, Amen. ment und heiliger Ord⸗ m Sb 1 105 9 5 in 2 orgen⸗ Gebet amſwohl machen, und mir end⸗ N ene lich durch alle Truͤbſale
und Muͤhſeligkeiten hin⸗ u lebendiger wahrer durch helfen in dein Him⸗ ö Gott und Schöpfer, melreſch. Dir ſey in allem meine Augen ſollen auf Ehre und Herrlichkeit ge⸗
Mig dich ſehen, und in deinem geben, Amen. „Licht dich, du wahres zicht, eden, Amen
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an dieſem Morgen ſuchen, Um die Kraft des der du mir naͤher biſt als Leidens Chriſti. ich ſelber, Du lebendige Getreuter Immanuel! Quelle alles Segens, von dein verdorbenes und bir hole ich nun ferner, elendes, aber doch durch was mir noth thut. Zuvor dich erkauftes Geſchöͤpfe, aber ſage ich dir Danck aus das Werck deiner Hande, Alen meinen Kraͤften, in wirft ſich im Geiſt nieden JEſu Christo durch deinen an dein Creutz, und durſtet eiſt, wegen deiner vaͤter, nach der verborgenen Gua lichen Hut und Wacht inſde und Kraft, die du inn dieſer vergangenen Zeit. dein Leiden geleget haft. Nimm nun mein elendes Die guſſerliche Geſchichte
i unwerthes Hertz zu einem deſſelben iſt gar lieblich i Morgen⸗Opfer durch ebenſund erbaulich; Aber was
denſelben Hohenprieſterſhilft ſie mir ohne die in⸗ ac auf, und gieſſe deine Lebe wendige Wuͤrckung? Ich he darinn aus durch deinen A Ruhe, bis ich
Geiſt, ſo werde ich den die Frucht genieſſe: Gleich⸗
A antzen Tag in folcher Lie⸗ wie du nicht ruheteſt, bis 10 Je wandeln können. Ich alles vollbracht war. Alſo
kann ja, wie du weißt, nicht verklaͤr mir doch deine
einen Augenblick ohne dich[beilige Paßion in meiner
beſtehen, darum vereinige Seele, und floͤße mir das
a meinen Willen mit dir, daß Leben ein, das darinnen uh ſich nichts in und an mir verborgen liegt. Ich wer⸗
ohne dich bewege, geſchwei⸗ fe mich mit Stoͤhnen und
ge ich auſſer deiner Regie⸗Sehnen meines Geiſtes in hh kung etwas wircke. Was deine ausgedehnte Arme,
lich aber verſehe, das ver⸗ ja in deine tiefe Wunden Ulbetre du durch deine val. drein id begebre a


