Druckschrift 
Geistliche und Liebliche Lieder, Welche der Geist des Glaubens durch Doct. Martin Luthern, Johann Hermann, Paul Gerhard, und andere seine Werckzeuge, in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen ... bekannt, ... gedrucket und eingeführet worden : Nebst einigen Gebeten und einer Vorrede von Johann Porst
Entstehung
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2 Gebet in allerley Noth. 1 nicht weiter dir allein aus ſchuldigen uns auch gerne gantzer Macht anvertrauen, ſelbſt, und beſchweren uns ard der du ſo unzaͤhlige Pfaͤnde nicht uͤber deine gerechte 1 deiner Treue mir gegeben! Schickungen. Aber ſey ee Ich befehle mich dir billig nur unſer in Gnaden ein⸗ 1d. mit allem, worin du mich gedenck, und werde allen i zum Haushalter geordnet Troftloſen auf der Welt die gel haſt. Du wolleſt doch wahre Huͤlfe und Zuflucht dan meines Sinnens und Be⸗ in Kraft deiner unendli- iet ginnens Anfang und Endeſchen Allmacht, iu welcher e feyn: Laß es alles zu dei wir uns im Glauben wen⸗% nem Lob gereichen und dem den. Zeige uns in allen 1

Nächſten zu Dienſt in dei⸗Zußaͤnden deine kraͤftige ue ner Liebe. Wende dagegen Gegenwart, durch elne di N. von mir ab die giftigen Be.gnaͤdige Errettung aus iche glerden und Krafte boͤſerdem Verderben, und bringe bot Beiſter und Menſchen: uns auf den rechten Weg u l Guͤtige auch die Feinde vor der Bekehrunng, damit uns 10 mir, wie Eſau vor Jacob, das Leben heilſam ſey zur h, und laß mich in deinem Seligkeit. Werde unſern En Weinberge treulich arbei⸗ ſchuͤchternen Seelen eln wache ten, als ein gehorſam Froſt in Trauren und eim Werckzeug deiner Gnade. ſprich uns ſuͤßiglich in, doit Laß mich keine Sicherheit wenn uns das Uebel iu, gan noch Heucheley einneh⸗ ſetzet, und die Feinde ang/ del men. Schencke mir ein ſſten wollen. Beſchirm freudig Gemuͤth in ſeliger uns durch das neue Leben a Einſtimmung mit deinem deines Sohnes wider alen Willen, und halte deine Tod, und laß uns nach Liebe beständig uͤber mie, der Angſt wieder Odem daß deine Snaden⸗Sonneſſchoͤpfen in deinem leden⸗ nicht untergehe, ſondernſdigmachenden Geiſt. Laß nene mich von Anfang bis zu uns nicht nach vergaͤngli⸗ dir Ende regiere in Chriſtoſchem Troß umher gaffen, nd Ie Su, meinem Herrn, dadurch wir deiner verge ſugt Amen. ſen, und uns das Elend dei Geber bey nf, fg e debet be mpfin⸗ Vielmehr treibe uns durch nic dung in⸗ auſſer⸗ 505 a 5 2 1 auben und Gebet, licher Noth. Geduld und Hof ung u Gemendber und erbar⸗So werden wir dem Zorn⸗ T9 mender Vater! unſer] Gericht eutgehn, und nur z mt verderbtes Weſen bat uns als Kinder zu Nutz gezüch⸗ ü alle dieſe und andere Noth tiget werden, deine Hei lac f zugezogen, und noch viel, ligung iu erlangen. Alt/ fee mehr zum Lohn der irrdi⸗ denn werden wir mehr Lu die ſchen Luͤſte verdiemt. Wir lund Begierde zu 27.,

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