Erneurung des Taufbundes.
ſchöͤpfe. Gedencke deiner Kinder, die dich kennen, und in der Einig keit des
Geiſtes verbunden ſind als
lebendige Glieder an ihrem hochgebenedeyeten Ober⸗ haupte JESu Ehriſo. Laß unſer aller Gebet ein Gebet ſeyn vor dir durch Chriſtum, in welchem du uns dir ſelbſt angenehm ge⸗ macht baſt. Sey du ſelbſt eine ewige Vergeltung al⸗ len denen, die mir Liebe beweiſen. Meine Beleidi⸗ ger ſiehe mit erbarmenden Augen an, und vergib ihnen, gleichwie ich ihnen von Hertzen vergebe. Alle meine Anverwandten lege ich in deine Liebes⸗Arme. Kirchen und Schulen, Obrigkeit und Unterthanen
befehle ich dir; Mein Gott,
ach! ſiehe an den elenden Zuſtand in allen Staͤnden, mache dich auf, und hilf uns, daß deine Ehre geret⸗ tet, und des gottloſen We⸗ ſens ein Ende werde. Hilf den Armen und Elenden, die zu dir ſchreyen. HErr, mein Goc] verſchmaͤhe mein Gebet nicht, ſondern erhöre mich um deines lie⸗ ben Sohnes IEſu Chriſti
willen. Amen, das heiſ⸗
ſet ja, ja, es ſoll alſo
geſchehen.
Danckſagung un d Erneurung des Bundes mit
Chriſto.
f O mein Heiland] wie
groß i deine Liebe, und unbeſchreiblich deine
Treue. Denn du haſt mich
erkaufft nicht mit vergaͤng⸗ lichem Silber oder Golde, ſondern mit deinem heili⸗ gen theuren Blute. Du biſt ein Fluch worden um meinet willen. Du haſt deinem himmliſchen Vater fuͤr meine Suͤnden genug gethan, und mich verſoͤh⸗
Tod deines Leibes. Du haſt mich verlohrnen und verdammten Menſchen er⸗ loͤſet vom Tode, vom Teu⸗ fel, von der Holle und ewigen Verdammniß. Du baſt mir erworben Gnade, Vergebung der Sünden,
mir die erworbene Guͤter mitgetheilet; da ich wie⸗ dergebohren. Fuͤr dieſe und alle andere deine Wohl⸗ taten ſage ich dir von Grund des Hertzens Lob
mich dir mit Seel und
ich an Seel und Leib Gu⸗ tes von dir habe. Du haſt uͤber das alles noch mit mir in der Tauffe einen Bund gemacht, zu dem Ende, daß ich ſoll dein eigen ſeyn, und in deinem
dir dienen in ewiger Ge⸗ rechtigkelt, Unſchuld und Seligkeit. Dieſen Bund zu erneuern komme ich vor dich, und entſage mit gu⸗ tem Bedacht von neuen dem Teufel und allen ſei⸗ nen Wercken. Ich ſoge ab der Welt und allem Weſen der Welt, als Augen, Luft,
Fleiſches⸗Luſt, und hoffaͤr⸗ tigen
net mit GOtt durch den
Gerechtigkeit und Friede, in ehe ich noch gebohren: und
und Danck, und uͤbergebe Leib, und alle dem, was
Reich unter dir leben, und
2.
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