demuͤnge und tin faet ankauſesinf r lunn Heucdem and uckeſt du vicl chen rüſtdueming adet/ daßm Papdlagarun. cs mag man von ſoſchn.u de/ und das andan absait ndit inimagine, quodumt fann Heuchler zagetdaszen Jarheit nichthat. ESſu guter Manungmnutte
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chtet und verderden Ah
arun geurum atnugt
t/ und jbre Pracht Thriſt Lied verac
an/ Schlaffm gaun Hermnhan
ſonen gnaͤdig ſeyn/ und jhre Suͤnde vergeben wolle
und Leid uͤber die Suͤnde. 4
Ach wie iſt dieſe Heuchler Zunfft ſo ſehr groß unter denen ſo ſich bußfertig erzeige⸗ Aber ſie grdencken gar nit andie Hertzen kuͤndige Augen deß Allerhoͤchſten/ fuͤr welchen kein Heuchler komt. Hiob. 13. v. 6. Verſte⸗
he/ daß er ſeiner Gnade theilhafftig werde; Sondern ſie werden endlich hoͤren. Ich habe euch noch nie erkant/ weichet alle von mir jhr Ulbelthaͤter. Maith. 7. v. 23. Es kan und wil Gott die Heucheley nicht ungeſtraffet laſſen/ auch offtmals in dieſem Leben: Hievon zeuget gar herrlich Euſe- bius, daß fuͤr der erſchrecklichen Verfolgung Diocletiani, eine groſſe Heucheley und Sicherheit unter den Chriſten fuͤrher gangen ſey/ und die
lib. 8. hiſt. Eccl. c..
Chriſten durch ſich ſelber/ ſich ſelber mit Wort Pfeilen und Waffen an⸗
gefochten/ die Biſchoffe ſeyn wider die Biſchoffe/ und die Voͤlcker/ wider die Voͤlcker auffruͤhriſch worden/ daneben ſey Heucheley und euſſerlich er
Schein zur hoͤchſten und euſſerſten Boßheit geſtiegen; Darauff ſey das
Gerichte Gottes/ nach ſeiner Gewonheit erfolget/ und da die Menſchen ſolches nicht fuͤhlen und erkennen wollen/ und die Gnade Gottes durch wahre Bußfertigkeit nicht geſuchet/ ſondern alſo gelebet/ als wann Gott die Suͤnde der Gottloſen nicht achte auch nicht heimſuchen werde/ ſey die eine Boßheit mit der andern uͤberhaͤuffet: Vnd ſey allerhand Zancl/ Streit/ Haß/ Feindſchafft und Ehrgeitz auch unter den Dienern Got⸗ tes erfolget: Da ſeydie grauſame Verfolgung deß Diocletiani auß ge⸗
rechtem Gerichte Gottes angangen: Darauß klaͤrlich zu erſehen/ wie daß
Heucheley in der Buſſe/ den erſehrecklichen Zorn Gottes außbruͤte/ wel⸗ ches uns zur Auffrichtigkeit/ und hertzlicher Reu und Leid uͤber die Suͤnde auffmuntern ſol. e
IIlI. Contritio deſperativa: Ein verzweiffelndes Leid⸗Weſen:
Solche ſehen Gott an als ein verzehrendes Feuer: Wegen ſeines ge⸗
rechten Zorns uͤber jhre Suͤnde: Dann da iſt er ein verzehrendes Feuer. Deut. 4 v. 24. Ein Feuer ſo biß ins Verderben verzehret. Hiob. 31. v.12. Dafaͤhret Gottes Grim auß wie ein Feuer/ und brennet das Niemand leſchen kan. Jer. 4. v. 4. Solche erſchrecket die ewige Glut/ ſo ſie mit jh⸗ ren Suͤnden verdienet; Ob nun zwar bey ſolchen/ Erkaͤntnuͤß/ Bekaͤnt⸗ nuͤß und Reu und Leid uͤber jhre Suͤnde iſt/ ſo verzweiffeln ſie doch in dem ſelben/ und glauben nicht/ daß GOT T umb C HRJe5T willen welches verur⸗ · ſaches


