Teil eines Werkes 
[1] (1661)
Entstehung
Seite
595
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eerlcugne das ungätit, rechtund gonſchgden und Buut heſchwalch ſondern da Baßm

ſen. Eph. z. verſ. 19. Kinder ſeyn demuͤtig und iſt keine Hoffart bey jhnen: b Ffff 2 Alſo

octhwendig erfodert werde. 59

2. Pueris aſſimilatio: Daß wir den Kindern muͤſſen gleich werden: Wir muͤfſen werden wie die Kinder: Dieſes komt der Ber⸗ nunfft ſeltzam fuͤr/ daß wir ſollen wieder kindiſch werden: Wir ſollen aber

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durch wahre Buſſe Kinder werden/ nicht am Verſtaͤndnuͤß/ ſondern

an der Boͤßheit.. Cor. 14. v. z0. Und zwar: 1. Lacdivinum appetendo: Daß wir nach der goͤttlichen

Milch begierig ſeyn: Gleichwie die Kinder immerfort ein ſehnlich Be⸗

gterde zur Much haben; Alſo muͤſſen wir ſie zu G Ottes Wort haben; Wir muͤſſen begierig ſeyn nach der vernuͤnfftigen lautern Milch/ als die ietztgebohrne Kindlein/ auff daß wir durch dieſelbe zunehmen. 1. Pet.. v. 2. Wachſen in der Gnade GOttes/ und Erkaͤntnuͤß unſers HErrn und Heylandes Jeſu Chriſti. 2. Pet. z. v. 18. Es muß uns das Wort Gottes ſuͤſſer ſeyn/ als Honig und Honigſeim. Pſ. 19. v. ru. Im Koͤnig⸗ Reich Schweden/ in der Inſul Orland/ ſo jetzunder zu Oſi⸗Goth⸗Land

Zwing.

gerechner wird/ ſol ein ſoſcher guter Lufft fruchtbarer Bode von aller⸗Vol 2z. hand ſchoͤnen Kraͤutern ſeyn/ daß daſelbſt viele und alſo geſunde Milch pag.;989. gefunden wird/ daß die Butter⸗Milch daſelbſt vielen Krancken ſo durch ex Olao.

andere Medicamen te nit zur Geſundheit gelangen koͤnnen/ durch dieſel⸗ be geholffen werde/ und dieſe Butter fuͤr aller andern Butter begehret un verkauft wer de. Daſſelbe moͤgen wir in geiſtlichen ſachen von dem Wor⸗ te Gottes wol ſagen. Das ſaͤttiget die hungerige Seele/ es heilet die kran⸗ cke Seele/ es troͤſtet die traurige Seele/ es hilfft zur ewigen Geſundheit. 12. beccata cavendo: Daß wir uns fuͤr Sunden huͤten: Bey kleinen Kindern findet man keine vorſetzliche Suͤnde: Aſſo auch nicht bey bußfertigen Hertzen: Sie haben Gott fuͤr Augen und im Hertzen und huͤten ſich daß ſie keine Suͤnde willigen. Tob. 4. v. 6. Das iſt ſie fuͤhlen zwar die Anreitzung der Suͤnden/ aber ſie willigen nit in ihr Begehren. Sie hůten ſich fuͤr Suͤnden/ dieweil ſie noch ſuͤndigen koͤnnen. Spyr. 18. p. 27. Sie fliehen fuͤr der Suͤnden/ wie fuͤr einer Schlangen. Syr. 21. v.. Das iſt zwar Fleiſch Blurbeſchwerꝛich/ aber uns zum hoͤchſſe noͤtig.

3. Pueros in bono ſequendo: Daß wir im Guten den Kin⸗ dern folgen: Kinder lieben jhre Eltern; Wir muͤſſen unſern himliſchen Vater lieben/ von gantem Hertzen/ von gantzer Seel/ von gantzem Ge⸗

muͤche/ und von allen Kraͤfften. Matth. 22. verſ. 37. Und unſern

Heyland Jeſum Chriſtum welchen keb haben beſſer iſt dann alles wiſ⸗