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80 Vom neunzehenden Hindernuͤß wahrer Buſſe/
hertzigkeit/ die Thuͤr der Erloͤſung/ die Thuͤr alles Troſtes/ die Thuͦ zur ewigen Seligkeit. Der reiche Schwelger kunte ja keines eintzgen Waſſers⸗Tropffenbemaͤchtiget ſeyn/ damit er moͤgte ſeine gottloſe Gottes veraͤchtliche uñ ſchlemmende Zungen kuͤhlen. Luc. 16. v. 24 leg⸗ Hiob klaget in ſeiner Creutz⸗Prob: Wil mein Elend nieht von mirla ſen/ daß ich ein wenig erquicket werde. Hiob. 10. verſ. 20. Was werden dann die Verdamten in jhrem ewigen Elend ſagen? O Jammer uͤhe allen Jammer: Sicut finis non eſt gaudio bonorum; lta nec finis ertt
Verdamten.
tormento malorum, ſagt Gregorius: Das iſt; Gleichwie die Freude der Außerwehlten kein Ende wird haben; Alſo auch nicht die Peinden
3. Divina indignatio; Der goͤttliche Zorn; Dannderſelbe ſchwebet immerfort uͤber die Unbußfertigen; Gott vertilget der gottl⸗ ſen Namen immer und ewiglich. Pſalm. 0. v. 6. Ewige Schmach/ und ewige Schande/ wil jhnen Gott zufuͤgen. Jerem. 23. v. 40. Sein Zorn uͤber die Gottloſen/ hat kein Auffhoͤren. Syr. 5. v. 7. Sonderner bleibet uͤber jhnen. Joh. 3. v. 36. Da gedencke/ O Menſch/ was der Feuer bren⸗ nender/ immerwehrender Zorn G OTTESmit ſich fuͤhre; Dagehet Dampff auß võ ſeiner Naſen/ und verzehrend Feuer von ſeinem Mun⸗ de/ daß es davon plitzet. Pſalm. 18. v.. Er machet die Gottloſen wieci⸗ nen Feuer⸗Ofen. Pſalm. 21. v. c. Da kommen die boͤſen Engelunter ſolche in ſeinem grimmigen Zorn/ und laͤſſet ſie toben und wuͤteen/ und leide thun. Pſalm. 78. v. 49. Da kommetdeß HErm Tag grauſam/
zornig und grimmig. Eſa. 13. v.). Vnd ſolcher Zeugnuͤß iſt die heilzge Schrifft voll. Nun bedencke doch/ OMenſch/ was es fuͤr ein Zu⸗ ſtand ſeyn werde mit den Verdamten/ ſo in alle Ewigkeit ſolchem grin⸗ migen Zorn Gottes werden unterworffen ſeyn. Qui pavet, cavet, Qu negligit, incidit, ſagt Bernhardus, Das iſt; Werſich fuͤrchtet/ der huͤte ſich; Wer es verachtet/ der faͤllethinein. Dann die jemge ſo dieſes elen⸗ den/ erſchrecklichen/ und grauſamen Zuſtandes der Verdamten verziſ⸗
ſen/ und an die ewige/ unauffhoͤrliche Hoͤllen⸗
Pein nicht gedencken/ die
befleiſſigen ſich wahrer Buſſe nicht/ ſondern vermemeen/ wanndas le⸗
ben verloſchen/ ſo ſey der Leib dahin/ wie ein Loderaſche/ und der Geiſ
zuflattere wie eine duͤnne Lufft.
mit ewigem Schmertzen erfahren.
3. Aber ſie werdens anders
3⸗ KEter-
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