Dem Hochgebo
Gerꝛn Anton Huͤnthern⸗/ Grafen zu Oldenburg und Delmenhorſt/ Herꝛn zu Jever und Kniphauſſen/ Meinem gnaͤ⸗
digen Grafen und Herꝛn/ b Waͤnſche ich auß Grund meiner Seelen K Von GO TT dem Vatter/ durch Jeſum Chriſtum/ in den b heiligen Geiſt/
Glaͤckliche Regierung/langes Leben/ geruhiges und ſanff⸗ tes Alter/ und alle Leib und Seel/ zeitlich und ewig* erfreuende Wolfart: b 4
orner Graff/ gnaͤdiger Herꝛ/ 4
S ſchreibet der hocherleuchte Apoſtel Pau⸗s SDlus Eph. 2. v. 2. Daß der Teuffel ſein Werck habe ¾ N Fin den Rinderneß Unglaubens: Das Werckdeß leidigen Satans/ iſt nichts anders/ denn aller⸗ — hand Suͤnde und Ungerechtigkeit: Dann gleich —. wie Gottes Wercke/ ſeiner Gerechtigkeit/ und deſſelben Bilde dem Geſetze gleichfoͤrmig ſeyn; Alſo ſeyn deß Teuffels Wercke/ der Gerechtigkeit Gottes und deſſen Geſetze zu wider: Daher beſchreibet Johanes die Suͤnde/ ſie habe Namen wie ſie wolle/ daß ſie ſey das Inrecht. 1. Joh. 3. verſ. 4. Das iſt/ alle das jenige was in Sinn/ Willen/ Gedancken/ Worten und Wex⸗ cken/ von denz Richtſchnur deß goͤttlichen Seſetzes abwai het. 8


