Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
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ebrach, der mit Grofsrachenrotk nur ei-

nen Ort ausmacht.| 5

Kleinschmalkalden, Kurhbess. u. Goth. D., welches durch einen Bach in den Hessischen und Gothaischen Antheil getheilt wird. ‚Der Hessische gehört zu dem| zählt 148 H. und 882 R., worunter viele Eisenarbeiter und. Korbmacher sind; man fabrizirt Vorhängeschlösser, Schmie- de- und andere Plasebäige, Fässer u. s. ww. und treibt damit einen bedeutenden Handel. Der kleinere'Goth. Antheil hat og H, und 550 E., die sich auf eben die Art nähren,, u. gehört zum A. Ten- neberg. Leide Oerter haben nur ı Kir- che. ı Papier- u. ı Sägemühle.

" Kleinschwalbach, Preufs. D. in dem Niederrhein. Rgbz, Koblenz, mit 600 E., zu der Solms-Birsteinischen Standes- herrschaft gehörig. Es hat 8 stahlhalti- ge Mineralquellen und verführt jährl. 120,000 Krüge Mineralwasser.

Kleinschelken, Kis Szelyk,(Br. 46°» L. 419 48 Oester. Mfl. in einem engen Thale, im Siebenb, Stuhle Mediasch.

2 Jahrmärkte. Ei

Kleinstrelitz,, Male Strehleczke,

Preuis. Mfl. in dem Schles. Rgbz. Op- eln, ‚mit ı kathol. K., 95 H. und 3500 sinw..|

Kleintabage, s. Tabago.

Kleintapolschan, s. Kis. Tapolschan.

Kleinwelka, Sächs. D. bei Bauzen, in der Prov. Lausitz, von Herrnhuthern bewohnt, die eine stärke Kattunwebe- rei unterhalten, überhaupt 25H. mit 150 Einw. ie

Klemensruhe, Preufs. Sch!. bei Pop- pelsdorf, im Kleve-Berg, Rgbz. Köln, in jetzt zu Fabrıkanlagen benutzt wird.|

Klemenswerth, Han. Schl. nahe bei Meppen, in der Standesherrschaft Mep-

en, der gewöhnliche Sommeraufent- alt des Herzogs von Aremberg.

Klementiner, Slawischer Volksstamm, theilsin der Osm. Sandsch Iskenderieh, theils in den Oester. Ungar. Ländern, besonders auf der Slawonischen Miıli- tärgränze, wo man ihre Zahl auf 1,200 Köpfe schätzt. Um Iskenderieh sollen ihrer noch 12,ceo leben. Ihre Abkunft ist ungewils; der Dialekt, den sie re- den, von allen Slawischen verschieden. Sie bekennen sich zum kathol. Kultus und sind übrigens arbeitsame und un- ternehmende Menschen, die den Sitten ibrer Vorfahren und ihrer väterlichen Tracht unerschütterlich treu bleiben.

Klenowitz, ÖOester. Mil. mit So H. u. 692 BE, im Mähr,. Kr. Olmütz.

Klenze, Han, Mil. in dem Lüneburg, A. Lüchow, mitıK., 50H, und 499 E., wortnter viele Leineweber und Blei- chner..:

Kiefsheim, Oester. Jagdschl. und Fa- sanerie im Lande ob der Eins, Kr. Salz- burg, unweit der St. Salzburg.=

Klesczel, Russ. Stadt im Gouv. Bia- an mit 276 H. u. 4,088 E. Hopfen- bau.|

Klettenberg, Preufs. Bergschl. in dem Sächs. Rbz. Magdeburg, ganz verwüstet,

vormals Hauptort eiwer beträchtlichen-

Herrschaft der Grafen von Hohnstein. Unter demselben liegt das Dorf Klet- tenberg mit 76 A. und 374, BE.

Kleve, Preufs. Regierungsbezirk der Prov. Kleve-Berg, 96 QM. mit 34 St., 7 MA., 327 D., 42,700 H. und 216,000 E.

‚Kleve, Cieves,(Br: 519 47° 40° L. 230 46°) Preuls.. Hauptort der Prov. Kle-

der obern und untern Stadt, "königl. Schl., die Schwanenburg, ı Kol-

Schmalkaldischen A. Brotterode u.

- Sie

hat es einträglichen Wein-,

Russ. Kreisst, an der ÖOstra,

ve-Berg, und des Rgbz. Kleve, am Ker- misdal., Sie ist ummauert, besteht aus und hatı

legiatk., ı ref., ı luth. und: ı meunnonist, K., ı Synag., 2 Hosp., 933 im Holländ, Geschmacke gebauete H. und 4,78 E. Sitz der Landesbehörden und eines me.- dizinischen Kollegiums; Gymnasium, Mf£f. in Baumwolienzeuchen(2,000 Stück), Strümpfen, Mülzen, Hüten, Leder, Schnupftaback, Spiegein u. Glase, Uh-

ren und. Essig. In der Nähe ein Ge sundbrunnen in einem grofsen Tkier- garten.

Kieve- Berg, Preuls. Frov. zwischen 230 38° bis 250 25° 6. L. und 509 32° bis z10 sa nn. Br., im N. an die Niederiande, im N. O. und©. an die Prov. Westphalen, im. S. an die Previnz Niederrhein und im: W. an Niederrhein derlande gränzend, 178 QM. grols, mit 730,009 Einw., dem gröfsten Theile nach aus Deutschen und nur wenigen Juden bestehend; die Religion ist sehr ge- mischt, theils katholisch, theils luthe- risch und reformirt, auch giebt es.ei- nige Mennoniten. Der Rhein,durch- strömt das Land der ganzen Länge nach, und nimmt-rechts die Wipper, und Lippe, links die Erfft auf. Auf der rechten Seite des Stroms ist Alles Berg und"Thal, man sieht keine weite Ebene, u. der Beden ist nur zum Theile ergiebig, strichweise aber,' wie bei Blankenburg, ganz karg; auf der linken Seite öffnet sich eine wellenför- mige Ebene, blofs mit einigen Hügeln und hohen Fiufsufern durchsetzt, aber man findet auch viele morastige Gegen- den und Haidestriche. Die Gebirge auf dem rechten Ufer des Rheins sind Zwei- ge des Westerwaldes. Kotn erzeugt das Land für seine zahlreiche Volksmenge bei weitem nicht hinlänglich, dagegen j Hopfen- und Flachsban, gute Waldungen, be- sonders auf denı Westerwalde, eine starke Schaafzucht, aber schlechtes Hornvieh und Pferde, etwas Bienen- zucht, Flufsfischerei und Bergbau auf Eisenund Steinkohlen. Allein der Bo- den würde hier die Menschen nicht zur Hälfte ernähren können, wenn nicht

‚ein sehr. lebhafter Kunstfleils zu Hülfe

käme: Kieve-Berg gehört unstreitig zu den industriereichsten Provinzen Preu- fsens; seine Leinen-, seine Eisen- und Stahlwaaren, seine Baumwollenwaaren, seidnen Zeuche, Leder, Messing, Glas, machen die vornehmsten Gegenstände aus, und ernähren mit den übrigen Fabriken über die Hälite aller Bewoh- ner. Die Provinz wird'in 3 Regierungs- bezirke eingetheilt, ı) Köln, 2) Düssel- dorf u. 3) Kleve.:

‚,. Klezk, Russ. St. und Hauptort eines Radzivilschen Fürstenthums, im Gouv. Minsk.

Klezko, Klekno, Preulfs, St. in dem Posen. Rgbz. Bromberg,. mit 84 H, und 646 E. Schlacht von 1656.

. Klimontow, Russ. St. in der Polm Woiw. Sandomir, mit 142 H., die mel- stens von Juden bewohnt werden.

Klimowitschi,(Br: 530 g0° L. 499 35) im Gouv. Mohilew, mit 600 E., die meistens Grie- chen sind.

Klin,(Br. 560 20° L. 540 41° 30°) Russ, Kreisst. an der Sestra, im Gouv. Mos- kwa, mit 4 K., ı Schule, ı74 H., ar Bu- den und 1,086 Einw., worunter 88 Kauf-

und die Nies|

BEE EEEIUNREENE mar,

anne iin