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1 (1817) A-K
Entstehung
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426 Kho.

, Koi, Iran. St. in der Pr. Ader- beizehan, mit Manern und Thürmen umgeben. Sie ist der Sitz eines Khans, hat 1,100 H., 5,000 E. und unterhält Mf. v. Kasch, Rattun u. Säbelklingen. Nach Salvatori zählt sie ohne Vorst. 5,000 H.

Khorassan, Iran. Provinz im O. des Weichs, zwischen Masanderan, dem Truchmenenlande, Dsagatai, Kabulistan, Sedshistan, Kerman und Irak; eın.g#®- birgiges Land, das aber auch schöne Ebenen einschliefst und ein sehr ge- snälsigtes und angenehmes Klima hat. Es bringt die meisten Lebensbedürfnis- se in Ueberflusse hervor; Stapelwaaren machen Seide, Indigo, Galläpfel, eıne Art Koschenille und Pferde. Auch be- sitzt es in seinen Gebirgen Gold, Silber, #isen und Türkisse. Die Einwohner bestehen theils aus ansässigen Persern und Bucharen, theils aus nomadischen Nationen, besonders Turkomanen und äm O. Afghanen. lich industriös und verfertigen schöne seidene und baumwollene Zeuche, Tep- piche, Degen- und Doichklingen. Die Bucharen sind die Kaufleute des Landes. Von dieser grofsen Provinz gehören ın- dels nur 3/4 noch zu Iran; das Gebiet von Herat besitzen die Afghanen und das Gebiet von Merve div Usbeken.

Khotun, Koten, Kaschgar. Prov. an dem Fulseder Thibetanischen Gebirge, die reich an Flachs, Hanf, Baumwolle, Korn und Wein seyn, und eine gleichn. St. zur Hauptstadt haben soll. 1Indels haben wir seit Marco Polo keine Nach-

zichten von.diesem Lande. ; Khozdar , Kabu). St. in einem roman- tischen Thale der Prov, Kutch Gunda- wa in Beludshistan, Kesidenz eines Be- ludschen Chefs, der unter dem Khan von Kelat steht. Sie ist mit Mauern aumgeben und hat einen grolsen Bazar.

Khusisian, Iran. Prv. zwischen Irak, Farsistan, dem Persischen Meerbusen und dem Osm. Paschalik Bagdad, ein Gebirgsland , das sich mehr zur Vien- zucht, als zum Ackerbau eignet, doch aber gutes Obst, Melonen, Baumwolle, Zuckerrohr und Reils hervorbringt. Das Gros der Einw. hesteht aus noma.- dischen Kjurden und Luren, dech woh- »en in-den St. und D. auch viele ansäs- sige Perser, Hoptst. ist Schuster.=

Khutaissi, Kotatis, Russ. Hauptstadt der Kaukasusprov. Imerethi am Rioni; verwüstet und wenig bevölkert, doch der. Sitz eines griechischen Metropo- Jiten. we

Khyrpur, Kabul. St. in der Provinz Shind und AResidenz des Rajalı Meer Sohrab, eines eingebornen Fürsten. Sie treibt starken Handel.

Kiächta,(Br. 500 20°) Puss.St. an der Schinesischen Gränze im Irkuzk. Kr. Werchne- Udinsk, mit 2 K., 120 H. und 2.6oo Einw. Niederlage der Schinesischen Waaren, die von hier auf Fiufsfahrzeu- gen nach Rulsland gehen.

Kiähn, s. Kolun.

Kiaja Kent, Kankasusdorf im Khana-,

te Kaitak, bekanni, weil hier der Russ, Reisebeschreiber Gmelin begraben liegt. «, Thibet. Proviuz,.deren Einw. meistens Nomaden seyn sollen. Kiang-Nan, Schin. Prov. am Meer- busen von Nankin, vom gelben und blauen Strome durchflossen und eine der reichsten Schinas, die alle Produkte des Reichs, besonders aber Reils und Baumwolle ‚erzeugt, Sie hat auf 5,810

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QM., nach Allersteins höchst. unwahr- scheinl. Angabe 45,922,459 Einw, und zur Hptst. Nankin.' Kiang-Si, Schin. Provinz im Innern des Reichs N., von Quangton. Sie hält 4,511 QM., ‚ist mit höhen, fast un- ersteiglichen Gebirgen bedeckt, zwi- schen weichen sich reizende Thäler aus. breiten, reich an Gold, Silber, Zinn, Biei und Eisen, aber arm an Vegetabi- lien, so fleilsig auch die Bewohner sind, deren Zahl Allerstein auf 11,000,604 be- stimmt. Hauptst. ist Nan-tschang fu.

Kibris, Crpern, Osm. grolseinsel im Mittelländischen Meere, zwischen 00 21° 34° und 520 20° östl. L, und 349 50° bis 350 4, n. Br., 393 QM. grols. Sie wird von einer beträchtlichen Gebirgsreihe durchzogen, die sie in 2 Theile abson- dern; zu den höchsten Kuppen dersel- ben gehört der Oros Staveros, der Olymp Kein einziger bedeutender Fiufs entquillt ihrem Schoose, blols ei- nige Bäche und das Brunnenwasser ist meistens salzig. Dabei fehlt der Regen häufig und das Klima ist im Sommer drückend heils, dagegen im Winter kalt. Doch bringt der fruchtbare Boden Wai- zen von vorzügl. Güte, Mais, Durra, Baumwolle, köstlichen Wein, Alhenna, Färberröihe, Ladan, Koloquin- tan, Soda, edle Früchte, besonders Ce-

drat u. Adamsäpfel, Terpentin, Oliven,.

Maulbeerbäume, Karuben, Kermeseichen hervor; die Berge sind mit Arzneikräu- tern, die Wiesen mit Hyazinthen, Ane- monen, Ranunkeln, Narzissen, Thymian und Majoran bedeckt. Die Viehzucht ist bei den nahrhaften Weiden ziemlich stark, besonders Hornvieh-, Maulesel- und- Schaafzucht. Auch Seidenbau und Bienenzucht werden getrieben, und an kleinem und Federwild, so wie an Fi- schen, ist kein Mangel. Salz hat man in grolser Menge. Aber es giebt auch

viele giftige Reptilien und eine Plage .der schönen Insel sind die periodisch

wiederkehrenden Heuschrecken. ERi- mehr als ı Million Men- schen ernähren, aber unter dem scheulis- lichen Drucke der Osmanen ist es so verödet, dals man nach neuern Angaben höchstens 84,050 Bewohner, worunter 47,000 Oamanen. und 37,000 Griechen an- nehmen kann; Olivier schätzt die Volks- menge gar nur auf 60,000 Köpfe, wovon die Hälfte Osmanen. Die Griechen, le- ben unter der grölsten Unterdrückung. Kunstfleifs, Künste und Wissenschaften sind hier ganz ausgestorben. fuhr besteht vorzüglich in Baumwolle (5,000 Ballen), in Wein(1,250 Ohm), Wai- zen, Salz, edlen Früchten und einigen Manuf. Die Inse: wird wie alle Osman, Provinzen verwaltet, und bildet mit dem Distr. Itschil in Anradoli ein beson- deres Musselimimik, dessen Einkünfte der jedesmalige Grofswessir bezieht. Die» ser iäfst solche auf der Insel verpach- ten, wodurch dieEinwohner nöch mehr ausgesogen werden. Sie wird übrigens in ı6 Distrikte eingetheilt. Lefkosialh ist die Hauptstadt.

Kidderminster, Britt, St. am Stour, in der Engl. Sh. Worcester, mit 6,000 E. \Wollenweberei(im Verfalle);'Teppich- weberei mit mehr als 2300 Stühlen,_die 3,000 Menschen beschäftigen; ı Seiden- mf., ı Quilting- oder Piguemf.; ı woll- ne Plüscähmf,

Rabul, St.

" Kidsche, am Nehane, in

"der Beludschen Pr. Makran.

Be

Die Aus-.