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Keynsham, Britt. Mfl, auf einem Berge am nördl. Avon, in der Engl. Sh. Somersett. Waidbau; ı Kupfermühle,
Keys, Asiat, Gruppe von 3 Eilanden, zu dem Archipel der östlichen Inseln
' gehörig, unter 5 bis 60 n. Br. und 1520,
Sie heifsen Key Watela, Grofs- Kleinkey und sind bewohnt
‚...Keysd, Szavzd-Keszd, Kuszdu,(Br, 460 8° 59° L. 420 538° 585°) Oester. Mfl. im Siebenb. Stuhle Schäsburg, mit ı Berg- schl,, 411 H. und 2,055 E., worunter 1,139 Sachsen u. 270 Wlachen. 2 Jahrmärkte,
Khästau, s. Castua.
Khalil, vorm. Hebron, Osman., St. in einer weinreichen Gebirgsgegend, zwi- schen dem todten Meere und Libanon, im Aijalik Falesthin des Pasch. Damask, wit ı Kastelle, ı grofsen Moskee und 20,700E., worunter 8,700 Juden. Glasfabr.; Handel; Ausfuhr von Rosinenzucker (Dibse). Man zeigt hier das Grab Abra- hams und seiner Familie.
Khanak Kalesi, Osm.’Seest. und fe- stes Schl. oder Dardanelle am Ufer des Hellespont, wo diese Meerenge am schmalsten ist, im Anad. Sandsch. Khu- davendkiar. Ein hohes, massives, vier- eckiges Gebäude, mit Mauern und Thür- men umgeben und mit ungeheuren Ka- nonen besetzt. Die dabei liegende Stadt hat gegen 2,000 H. und 8,000 E., welche Wollenzeuche, Segeltuch, Fajanze und Töpfe verfertigen und lebhaften Handel treıben. ..,Khandesch, Hind. Prov. in Dekan, zwischen zı bis 230 n.Br., im N. an Mal- wa, im OÖ. an Berar, im$, an Aurunga- bad und im W. an Guzurate gränzend. Sie ist grölstentheils den Mahratten un- terworfen und zählt gegen 2 Millionen Einw.
Khanus, Thedosiopolis, Osm. St. am Murad, im Pasch. Erzerum. Eine unge- heure Felsenwand umgiebt sie als na- türliche Mauer, u. in ihrer Mitte thürmt sich ein isolirter Felsenblok auf.
Kherson, Cherson, Russ. Gouv. zw.
und
‚460 30° bis 519 20° 6. L. und 460 10° bis z80
50° n. Br, ım N. an Kiew und Poltava, ım OÖ. an Jekaterinoslaw u. Taurien, im S. an das Schwarze Meer, im S. W, an Russisch Bessarabien, im W. an die Hussische Moldau und im N. W. an
Podolien gränzend. Areal: nach Wich-
mann 904, nach Reymanns Charte 349,02
M. Oberfläche: eıne trockene, ebene, allenthalben offene Steppe, die sich ge- genS. allmählich erhebt u, an den Flüs- sen und in den Niederungen guten Wie- senwachs und zum Ackerbau taugliches Land hat. Der Küstenstrich am Meere hat meistens rothes, rostiges, mit Eisen- theilen geschwängertes, Erdreich und bringtnichtsalssalzige, gleichsam rauch- Pflanzen hervor. Gewässer: Dnepr, Inguletz, Ingul, Bug, Dnietr, Jaurlik, über ı8 Limane. Die meisten kleineren Flüsse trocknen im Sommer aus. Klima: warm, doch noch mit fühl- barem Winter. Volksmenge: nach Wich- man 300,000, nach einer andern wahr- scheinlichern Schätzung 499,000 Indiv., theils Russen und Kolonisten verschie- dener Nationen, theils Bugische Kosa- ken, an der Zahl 6,383 und 5,061. Nogaier; der Kultus sehr mannichfaltig:: es|giebt Griechen, Armenier, Lutheraner, Katho- ) Mennoniten und Mohamedaner. Nahrungszweige: nur erst der Anfang zur Kultur ist gemacht. Ackerbau, Oobst- kultur, Viehzucht und Fischerei sind
Hauptnahrungszweige; der Maulbeer-
baum Fedeihet, aber mit dem Seidenban beschäftigt sich Niemand. Eben so un- bedeutend ist die Bienenzucht, u. Berg- produkte sind in den wenigen Hügeln nicht aufgesucht; Salz findet sich je- doch in kleinen Seen. Die Prov. ärntete 1806 an allerlei Getraide 1,428,955'Uschet- wert; das Kapital der Kaufleute betrug 3,200,000, die Personal- u. Kapitalsteuer 875,000 Rubel. Einthbeilung: in5 Kreise,
erson, Jelisawetgrad, Olwiopel, Ti- raspol, Alexandria.
Kherson, Cherson,(Br. 469 37’ 46° L. 500 18° 18°) Buss. Hauptst. des gleichn. Gouv. und Kr. am Dnepr, 30 Werste von seinem Ausfl, in das Schwarze Meer; stark befestigt, mit 2 Vorst,, 4 Thoren, ı Kathedrale ‚vielen andern griech. K., I luth. K., 1Synag., gegen 2,000 zum Theil steinernen H. und ı4 bis 20,000 E.. Sitz der Gouvernementsbehörden; Admirali- tät; Arsenal; Schiffswerfte. Haven, Sta- pelplatz für den Dneprhandel. Jährl. laufen. einige. Oesterreichische u,„Fran- zösiche Schiife ‚und gegen goo Griechi- sche platte Fahrzeuge ein, wovon jedes 4 bis 50o Zentner führt. Sie bringen, Lürkisches Leder, Konfekte, Honig, Wachs, Griechische Weine, Seife, Tuch, en 1793 betrug die Ausfuhr erst 147,822
übel,
Kheru,(Br. 280 15° L. 1030 ı9*) Thibet* St. in der Nähe des Himaleh, die einer starken Handel mit Nepaul unterhält.
Khiewa, Asiat. kleiner Staat zwischen 730 40° bis 750 20° L. und 390 15’ bis 419 20° Br., von der Kirgisensteppe und Dsaga- tai umgeben, 300 QM. grols, meistens. eben, zum Theil Steppenland,. welches im N. das Gebirge Wisleuka, sonst aber ein mildes Klima und einen sehr geseg- neten Boden hat, u, von 300,000 Mohame- ‚danischen Tataren bewohnt wird, gröls- tentheils Usbecken, die sich in Sarter und Tadschiks unterscheiden, dann Araler, Karakalpaken, Truchmenen. An der Spitze der Regierung steht ein. Khan, der aber wenige Gewalt hat und von dem Inak und Staatsrathe abhängt. Uebrigens ist das Land, welches der Amu bewässert, reich an mancherlei Asiatischen Produkten, besonders Korn, Baumwolle, Wein, Seide, Oel, Metal- len und edlen Steinen und die fleilsigen Einwohner fabriziren mancherlei Ma- nufakturwaaren, und treiben einen be- deutenden Handel. Einigen Nachrich- ten zu Folge steht Khiewa jetzt eben- falls unter dem Beherrscher von Dsa- gatai.
Khilan, Ghilan, Iran, Prov. auf der Südwestseite des Kaspischen Meers, zwi- schen Masanderan, Irack, Aderbeizghan und Schirwan. Ein Land, das mit Ber- gen u. Ebenen abwechselt, in den Ebe- nen aber sumpfig und daher ungesund
ist: das Klima ist dabei sehr heifs, und
der fruchtbare Boden erzeugt Getraide, Hanf, Hopfen, Wein, Reifs, Obst, Süd- früchte(mehr als irgend eine Provinz Irans), Holz, Baumwolle und vorzüg- lich‘Seide, wofür diese Provinz der Sta- pel ist. Die Viehzucht ist ausgebreitet, und überhaupt gehört das Land unter diejenigen, welche die gröfste Mannich- faltigkeit an Erzeugnissen darbieten. Die Einwohner sind theils ansässigePer« ser, theils nomadische Stämme, wie die Ambarliner. Hptst. ist Räscht,;
Khodorkow, Chodyrkow, Russ. St. in dem Kiew. Kr. Skwira, mit 555 H. und 3,300 E.'>


