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Fisen, Diamanten, Topasen und andere
Edelsteine. Die Einwohner sind mei- stens Afghanen, dann Hindus, Tadschiks und andere Asiat. Volksstämme;. jene, die Herrscher, leben als Nomaden, diese, die Unierthanen, sind angesessen. und machen den gröfsern Theil der Städte- bewohner und Landbauer aus. Die Af- hanen bekennen sieh zum Sunnitischen slam. Den Namen: nach ‚ist- der Schah von KabulBeherrscher dieses Lan- des; aber es scheint,. als wenn die ver- schiedenen Oberhäupter der nur in so weit gehorchen,‘als es ihnen elegen ıst. Wenigstens ist sein Ein- uls auf Kandahar sehr prekär.|
Kandahar, I Br. 330 L. 830 9°) Kabul. Hauptstadt der Prov Kandahar am Hir- mend; ansehnlich, güt befestigt, mit 2 Forts und ansehniichem Handel, den die hier wohnenden Hinduer und Bucharen unterhalten.» e
Kandern, Bad. St. und Sitz eines B. A. von 11.99 E., in dem Wiesenkr. an der Kander, mit ıK., 210H. und 1,997E., "worunter 125 Gewerbe treibende. ı&i- , senhochofen, 2aHammer-, ı Zainschmie- de,ı Frischfeuer, ı Seidenbandmanuf,, ı Papier-, 2 Säge-, 2 Oelmühlen. Gute Bretzein.
Kaundia, s. Kirid.
Kandy, Britt. Prov. im Innern von Seilan, welche bisher der Herrschaft ei- nes eingebornen Singalesischen Könizs ünterworien‘war, jetzt aber von den Britten eingenommen und mit ihren übrigen Besitzungen von Seilan verei- nigtiist.-
Kandy,(Br. 708° L. 980 31°) Britt. Hauptst. der' fast in der Mitte der Insel, umgeben von wäaldigen Hügeln und durch ihre Jaage fest. Sie dehnt sich über Y, M. aus, besteht aber nur aus einer ein-
Vena
zigen Stralse, an deren. oberem Ende der,
vorm. königl.. Palast liegt. Uebrigens ist es ein elender Ort.
‚Kanew, Russ. St. am Dnepr, im Gouv. Kiew.
Kangai, Asiat. Gebirge in Hochasien, welches im.W. durch den Mossart mit dem Thibetanischen Gebirge, u. durch den Alak mit dem Ural zusammenhängt und ostwärts bis an dasJapanische Meer streicht. Es heilst auch das Mongolische Gebirge. i|
Kangelang, Asiat. Riland, unter 6 bis 7° s. Br:.und 122 bis 123?L., im östlichen Archipel, umgeben von einer Menge und kleinen Inselchen.
: Kangrah, Hind, Festung in. der Prv. Lahor‘, mitten zwischen Hügeln und Waldungen und den Seiks gehörig.
Kanhawa, Nordamer. County im St. „Virginia, mit 3,866©.
Kaninos, Russ. Landzunge zwischen dem Weilsen Meere und dem Büsen Tscherkoja Guba, im Gouv. Archangel, unter 669 30° bis 68° Br.; niedrig, mora- stig, von 102 Bogen Samejeden durch- zogen...
Kanischa, Kanisa, gew- Magyar Kae- nisa,(Br. 460 4° 2°" 1. 379 46° 3°°) Oester. Mil. an der Theils, in der Ung.'Gespan. Bacs. mit ı kath, ı griech. K. u. 4,000 E. Beträchtl. Kornhandel.
, s. Uhterkaunitz.
Kank, Oester. St. dicht.bei Kutten- berg, im Böhm. Kr. Czasiau, mit 122 HI. Bergbau auf Silber.
Kannobin, Osman, St. im Lande der Maronilen und im Pasch. Tarablüs, auf
"St, am Ganges,
gleichn. Prov. am Seilan,
Kap|
einem steilen Felsen; berühmtes Maro. nitenkloster und Sitz ihres Patriarchen,
Kannstadt,(Br. 489 48° 22° L. 260 48. 20) Würt. St. und Sitz eines O, A, in
der L. V. Rothenburg; am Neckar, mit
ı Vorst., ı luth., ı Waldenserk., i:Hosp. und 2,867 Einw. ı Vabaksfabr., ı Rattun: druckerei; Speditionshandel. Gesund. brunnen und Bad. Die 3 Sulzwasser, weiche der Erde roth eniquellen und alle Gegenstände, die sie berühren, roth färben:
Kanoge,(Br. 270 5° L. 970 26°) Hind. in der Prorv. Agra; alt und einst dieHaupistadt von Hinüostan, mit ı Citadelle, u. den’! Grabimählern zweier Mohamedanischen Heiligen.
Kanonikoisk, Russ. Hütteiort am Kam im Urenburg. Kr. Ufa, mit 25H. und 683 E. Massalowsche Kupierhütte, mit.6 Kupferöfen, 5 Frischfeuern un. 44 Meisterleuten-(288 Zntr.).
Kanskö, Schwed. Insel in den S des Katiegat, 2u Götheborgsläa gehörig. Sie hat einen Haven und eine Quaran- täneanstait.
Kantaisse, Asiat, Schneegebirge, wel-. ches sich in Thibet vom Mustag löset, und die Gebiete des Ganges und Eruma- puter trennt. Se
Kanth, Preuls. St. an der Weistritz, im Schles. Rbz. Breslau, ummauert, mit 2 Thoren, ı kath. K., ı Hosp., YE-H. u. 1,045 Einw. Brauerei. Gefecht von ıgr3,
Kanton,-Quangtschu- fu,(Br. 230 7° L. 1300 48°) Schin. Hauptst. der Provinz Quan-ton am Pekiang; befestigt und mit Wälien und Mauern umgeben. Eine g&rolse, aber nichts weniger als schöne Stadt, obgleich nicut ohne. Tempel, Triumphbogen, Kaien, Promenader u. dergl.; die Stralsen sind gerade, aber sehr schmal, und die Volksmenge dürfte nicht über 300,009 Ind, steigen, wovon vielleicht Y, nach Schinasischer Sitte auf dem Flusse ın Junken wohnt. Kan- ton ist vorzüglich wichtig, weil es der grolse Marktplatz der Europäer, die ein- zıge Schinesische Saestadt ist, ropäer verkehren dürfen. Die. Europäi- schen Faktureien liegen in der. Vorst., Aoch müssen die Fahrzeuge, die auf Kanton geladen haben, unterhalb de Stadt auf dem. Eilaude. Wampo ausla- den und sich der strengsten Durch- suchung unterwerfen. Von welchem Umfange indels der Handel sey, kann san dsraus abnehmen, dals die Britten 1869 für 0,857,079 Gulden Waaren ein- u. für 35,508,044 Gulden ausführten, wor. freilich Ihee den stärksten Artikel aus- machte. Weniger beträchtlich, aber auch äulserst wichtig ist der Nordameri- kanische Handel, und übersteigt bei weitem den Verkehr, den die übrigen Nationen Europa’s mit Kanton treiben.
Kanyapura,:br. 120 34° L. 920 38%) Britt,$t. in der Provinz Südkanara, der Präs: Madras, mit dem Fort Kumily und 200 H
Kanzas, Nordamerik, Völkerschaft im westlichen Gebiete der vereinigten Staaten; nur ein,schwacher Rest.
Kao-yeu-Hu, Sckin. Binnensee in der Prov. Kian-nan; grols und fischreich.
Kapdistrikt, einer der Distrikte, wor- ein das Brittische Kapland getheilt ist, Er zählt auf 9 QM. 30,530 E.
Kapella, Oester. Gebirge in Seekroa-
kären
tien, ein Vorgebirge der Julischen Al- pen, und wie der Karst eine unförmli-
che kahle Ralkmasse.'
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