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1 (1817) A-K
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den Tadschiks den meisten Eingang. Nahrungszweige: wo es pichb an Was- ser tehit, besonders aber, Wo der Bindu das Feld bauet, ist das Land: ziemlich kultivirt, man thut in den meisten Ge- genden 2Aernten und hänfig findet Man künstliche, Bewässeruniß. Die Aerntearbeiten verrichtet der Ochs, nur in Balk bedient man sich des Pferdes. Man hat mancherlei ME., vorzüglich in Baumwolle, Leder, Peizwerk und. Tep- pichen, aber die berühmtesten sind die unnachahmlichen Shals von Kaschmire. Der Handel wird aliein durch Kierwa- hen unterhalten, biofls ın Beludschistan und Sinde findet ein geringer Küsten- verkehr Statt. Vorzüglich handelt ınan Unit Hindostan, Dhsagatai und Iran, u.

die Hauptausfuhr beruhet auf Baum- wolle, Baumwollwaaren und Shals, trockenem Obste und Konfituren,

Krapp, Tabak und Pferden, Staatsver- fassung: Kabtılistan steht zwar dem Na- men nach'unter einem Schah, der zu Kabul residirt, undin allen Provinzen Kabulistans wird für denselben gehetet, aber die Khans in den einzelnen. Pro- vinzen gehorchen meistens nur, 11 50 weil es ihnen gat dünkt, seinen Befeh- len; der BRhau von Beludschistan zu Re- lat ist ganz unabnängig und einige Pro- vinzen sind in völliger Aufruhre. Ue- brigens zerfällt das Reich in 2 gralse Abtheilungen.:

zZ Das eigentliche Kabulistan,. auch wohl Afghanistan, unter der Herrschaft

der Afighanen, eın Volk von urgewisser.

Abstammung, das in viele Stämme zer- fällt, die ihren StämmfTürsten unterge- ordnet sind, welchen Versammlungen der Häupter der Unterabtheilungen un- ter dem Namen Dschirgas zur Seite ste- hen.: Alle diese dem Schah von Kabul ihr gemeinschaft- liches Oberhaupt, dessen Gewait eben- falls theils durch die Duranen(oder Stammeshäupter), tbeils durch Dschir- as heine ist.

leer von 150,000 bis 200,00oo Mann, mei-

stensKavalerie, ins Feld stellen; allein seine Macht hängt hauptsächlich von der Folgsamkeit. der Stammeshäupter ab.: Kabulistan zerfällt in folgende Hauptabtheilungen: a) Kabul, b) Kan- dahar, c) Kaschmir, d) Balk, e) Herat, und f) Sedshestan.

2) in Beludschistan, das Land der Beludschen(s. diesen Artikel).

Kabutsch, Kaukasusdistrikt, am Ssa- mur, von 1,000 Lesghischen Familien bewohnt,. die dem$tiaume Antzuch zinsbar sınd.

Kabyna, Asiat. kleines Eiland, unter 5 18° 8. Br. und 130% 27° Li» ‚bei Gelebes3

elegen und zu den kleinen Sundain- seln gehörig.

" Kachuo, s. Kecho.

Kacheti, Russ. Provinz am aukasus, die jetzt einen Theil von Grusien aus- ‚macht. Ein herrliches Land am Alason, das schönste Gebiet des Russischen Beichs, das zofältige Aernien siebt, und reich an Wein, Seide und edien Früch- ten ist.

Kaczow ob der Sazawa, Oester, Mfl. an der Sarawa, im Böhm. Kr. Czaslau, mit ı Schl. und 9 H.

‚Kadenberg, Han.. unweit der Öste, in dem Bremen. A. Neuhaus, und Kirchsp. von ı72 H. und 958 B.

... Kadjaaga, ‚Galam, Afrik. Negerreich in Senegamnbien, unter einem einge-

nes Landger. von 41/2 OM.,

Stämme erkennen in

Er kann leicht ein

- Jäuft,

\121,757 Schaafe),

Kär.

schränkten Wahlfürsten mit dem Titel Tonka. Seine Residenz heilst Naana.

Kadjak, Russ, Eiland im Meere von Kamschatka, unter 580 ı4* bis 58% 43° 45° n. Br., zu der Gruppe der Kawalang ge- hörig. Es wird nur durch einen Mee- resarm von Amerika geschieden, ist die bewohnteste der ganzen Gruppe, und zählt gegen 700 Bew. Auf derselben fin- det man ein Ru.s. Fort und Komloeir.

Kalıkieu, Osman. Stadt im Anad. Sandsch..Kodja Lii, mit ı griech. Erzbi- schoie; ein verfallener und verwüsteter Ort, wo man doch noch Spuren des al- ten Chalcedon lindet.

Kadı.ikow,(Br. 590 20° L. 58020) Russ. Kreisst. am Sodima, in dem Gouv. Wo- logda.

> Kadolaburg, Baier, Mfl. urd Sitz ei- mit Einw:, im Rezatkr.,;, ummanert, mit 3 Thoren, ı festen Bergschi., 1 Iut, RK; ı Kap., ı15 H. und 860 E. Starker Obst- und Weinbau.

Kadom,{Br. 540 28° L. 600.13°) Russ. St.an der Mokscha, im Tambow. Kr. Temnikow; 3K:., 592 H., 26 Buden, 4724 B., wor. 67 Kaufleute. Handel, bes. mit Honig. A

Kadschar, 1ran. Volksstamm von 40,000 Köpfen ans der Türkischen Zunge, aus welchem zwar der jetzige Beherr- scher von Iran, Schah Feth Ali, ent- sprossen ist, der aber doch von. den übrigen Stänimen und der ganzen Na- tion verabscheut wird(Langles).

Kady,(Br. 57017 L. 610) Russ: St. am Kadiewka und der Wolga;, stroma. Kr. Galitsch; ganz dorfmälsig.

Käfermarkt, Oester. Mil. im Mühl- viertei des Landes ob der Ens.

Kähmen, Kamienno, Preuls. St. in dem Posen. Rbz. Posen, mit ı kath. K., 66 H. ind 45 E.

Kärnther, Oester. Prov. und Herzog- thum, zwischen 200 54 bis 320 39% 6. L. und 46° 20° 30° bis 460 o n. Br., jeizt ein

[heil des Königr. lilyrien, welcher un-

ter dem Gubernium zu Laibach steht. Kärnthen gränztimN. W. mit dem Lan- de ob der Ens, imN.O.n.O. mit Steyer- mark, im S mit Krain und Venedig, u. im W. mit Tyrol, hält 190.09 QM.; und ist ein völliges-Gebirgsland ,: welches die Norischen und Karnischen Alpen durchziehen.- i langes, zum Theil fruchtbares ist der vornehmste Fluß; von den Binuenseen sind der Werth-, Os- siacher, Milstädter und Weilse See die ansehnlichsten. Das Klimast zwar rauh, aber im- Ganzen gesund. ‚Korn

Thal

hat das Ländä nur in guten Jahren zur Nothdurft, dagegen vorzüglichen Flachs, vieles Obst, woraus Cyder be-

reitet wird, eine ausgebreitete Horn- vieh-, Pferde- u. Schweinezucht(18,26 Pferde, 43454 Ochsen, 81,202 Kühe un

and einen Keichthum Silber, 990 Zatr. 244,599 Zntr.

an Wietallen(655, Mark Kupfer, 39,145 Zur. Blei, 244, Eisen, 50 Zntr. Quecksilber, 1,160 Zntr. Antimonium, 3400 Zntr. Galmei, 389 Zntw. Alaun, 993 Zutr. Vitriol), den schönsten Marmor, Porphyr und andere Mineralien. Unter den Kunstprodukten nehmen die Eisen-'und Stahlfabrikate den ersten Bang ein: 1789 fand man 149 Drahtzüge, 82 Nagelschmieden, 20 Flols- öfen und 267 verschiedene Hanımer, I Bleiweilsfabr., ı beträchtl. Gewehrfabr., o Feintuchmnf.; I Tressenmnf. und an- seänliche Gärbereien, Die Zahl der

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