Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
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399
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Maine znfällt. Von ıhm hat der frucht- bare Itschgrund seinen Namen.

Itter, Hess. Mfl., Schl. und Amt an der FEdder, in der Proy. Oberhessen, mit Bergbau auf Eisen u, Kupfer. Ä

Itzehoe,(Br, 53056) Dän. St, an der Stör, im Grofsherz. Holstein, in 2 Thei- le, Alt- u. Neustadt getheilt. Sie zählt ı.K.,ıHosp, mit ı Kapelle, ı adl, Jung- frauenkl. mit ı Aebtissin und 23 Stifts- damen,$co H. und 5,000 E.: Gelehrte Lebhafter Handel. Hier lebt der Romanendichter Müller.

5. Juan Evanselista, Port. Eiland der Küste von Brasilien, im Atlanti- schen Ozeane, unter 3339 25° go L. und 30 17° s..Br.,

Juan Kernandez, zwei unbewohnte

Eilande im grofsen Ozeane, unter 53%

42' s. Br., welche die Sparier zu ihren Besitzungen u. zwar zu dem Gen. Kap. Chile rechnen, aber nicht besetzt hal- ten.. Das kleinere dieser Eilande ist ein blofser Felsen; das grölsere ist mit kiei- nen Hizeln bedeckt u. bietet den hier ankernden Seefahrern mancherlei Er- frischungen, besonders antiskorbutische Pfilanzen, Ziegen und Gartengewächse, die von Britten dahin verpflanzt sind, dar.{In der Chmberlandsbai findet man guten Ankergrund.

$8. Juan de Frontera,(s. Br. 309 39 1.3089 46° 23°) Span. St. in dem Viz. Kön. la Plata, mit ı Pfk., 4 Kl. und 6,000 E. In der Gegend wachsen die schmackhaf- testen Granaläpfel.

S. Juan detos Llanos, Span. Prorv., in dem Viz,Kön. Neugranada; einLand, welches noch sehr unbekannt ist. Es gränzt imN. an Varinas und Venezuela, ım. an Span. Guiana, im S. an Mai- ynas, im W. an Popayan u. Santa-Fe, hat im W. Gebirge, besonders die Sierra de Yaquesa und Paramo de Chisga, und wird von dem Meta und Guaviari be- wässert. Im 0. macht der Orinoko seine Gränze. DasInnere besteht aus dichten Wäldern oder Savannen. Die Missionen

liegen meistens längs dem Orinoko,

S. Juan de Puerto- Rico,(Br. 180 27° L. 110 34°) Span. Hauptst. des Gen. Kap. und der Westindische Insel Puerto- Ri- co, auf einer Insel auf der Nordküste derseiben. Sie ist stark befestigt u. gut gebauet, und hat ı Kathedrale, 3 Kl., x Militärhosp., ı Arsenäl, ı0 Stralsen u. 8,000 E.(nach Morse 30,000), Sitz des Ge- neralkapit. Haven, lebha'ter Verkehr, besonders Schleichhandel.:

S, Juan de los Kemedios, Span! Stadt auf der Havanainsel Cuba, mit 7,500 Einw.

S. Juan de Rio,(Br. 200 27° L 2770 47° 39°) Span. Villa in der Neusp. Int, Du- rango, südwestl. vom See von.Parras, nit 11,600 E.

Ss. Juan de Rodriguez Cabrilla, Span. Eiland auf der Westküste des Viz. Kön. Neuspanien im. grolsen Ozeane, unter 257° 9° 57° L. u, 340 n. Br.

Juanez, Marayo, Port. beträchtliche Insel in dem Gouv. Para, zwischen, 3269 42° bis 3290 39° L. und,00 20° s. Br., wel- che von dem Maranon u. Tokantin ge- bildet wird, welche Ströme durch den Jaipuru und Rio-Bocas verbunden wer- den. Sie hat ein Areal von 1,192 OM., ist indels, da ihr gröfster Theil eine fast beständig unter Wasser stehende, Savanne darstellt, nur an den Küsten bewohnt. Man findet auf ihr mehrere

Jud

kleine Flüsse u. Seen und 12D., sämmt- lich an der Nord. und Ostküste. Juanico,. Span. Eiland im grofsen Ozeane, an der Westküste des Viz. Kön. Neuspanien, unter 2710 0° 42 L. und 219 397 1%. DE s Jubo, Afvik. Reich auf der Ostküste von Afrika, beinahe unter dem Aequa- tor, welches Goldstaub, Elephanten-

zähne, Kokosnüsse, Ambra und Skla-

ven. liefert und von Negern bewohnt wird(Lobo).?

Jucatan,s. Yucatan,

:Juchnow,(Br. 540 50° L. 520 50°) Russ.

Kreisst. am Ugra, in dem Gouv. Sme-

lensk, mit go E..

Juda, s., Widah.

Juden, eines der ältesten Völker: der Erde, welches jetzt durch alle[heile derselben, selbst in Sidney Cove, ver- breitet ist, von der östlichen Küste des Mittelländischen Meeres herstammt und sich, trotz seines frühern reinern Kultus, durch Intoleranz, eigenthüm- lichen Hochmuth und Sitten die Abnei- gung und die gegenwärtige, offenbar zu weit gehende, Unterdrückung der an- deren Völker zugezogen hat. Ihre Bii- dung hat, aulser den allgemeinen- gen der Westasiaten, noch eine sehr hohe Individualität. Die Männer lasse zum Theil den Bart wachsen Sie leben in der Monogamie, verheirathen sich nur unter einander, beschneiden die Söhne, sind troiz aller Regsamkeit und Jwebhaftigkeit anstrengenden Arbeiten abgeneigt, und nähren sich meistens vom Handel oder anderen leichten Ge- werben. Ihre Religion besteht in einem, nit mancherlei Enthaltung und Zere- monien durchwebten Monotheismus, wie Moses ihn vorgetragen hat. Ihre ge- meine Sprache ist die derLänder, worin sie wohnen, durch eigenthümliche Bex tonung und Beimischüng Hebräischer

Worte verdorben; ihre heilige Sprache

die Hebräische. Nirgends leben die Ju- den, wenn man ihren Staat am Ufer des Nils nicht dahin rechnen will, als selbstständige Nation, nirgends, mit Ausnahme jenes kleinen Staats und eines einzigen Mfl. in Taurien, sind sie allei- nige Bewohner einer Ortschaft, aber iır manchen machen sie die überwiegende Volksklasse aus. Ihre Zahl ist daher schwer zu bestimmen; doch dürfte sie wohl schwerlich 3 Mill. übersteigen. In Europa leben davon 1,179,509 Köpfe, wovon 402,800 auf die Russischen), 415,000 auf dieOesterreichischen u. 78,900 auf die Preufsischen Provinzen, 60,000 aufFrank- reich, 25,000 auf Grofsbrittanien, 30,000 auf die Niederlande, 5,300 auf Dänre- inark, 60,000 auf die Türkei, 4,500 auf Jo- nien, 2,500aufKrakau, 68,509 auf Deutsch- land und 27,000 auf Italien kommen. Gräberg schätzt die Juden aller Erdthei- le, wohl zu hoch, zwischen A5 Mil- lionen,

Judenbach, Meining. D., mit 116 H. und 720 Einw., imA.Sonnenberg. Holz- waären,

Judenburg ,: Oesterr. Kr. in Steyer- mark oder Obersteyermark; 105,99 QM.

-grofs, mits St., ı4 Mfl., 387 D., 10,644

H. und 94,886 E.

Judenburg,(Br. 470 43° 20° L. 320 20° 30°) Oesterr. Hptst. des gleichn. Kr.!'n Steyermark an der Mur, mit ı Schl., 2 Kl., r Hauptschule u. 140 H.»r as

Judia, s. Siam, Ser:

, Preuls. D., in dem Ostpr. Rbz. Königsberg, mit einem wünder-