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durchschnitten, aber reizend u. frucht- bar, reich an Seide, wovon man ı6eZntr. bauet, an Gerste, Hülsenfrüchten, Oli- ven, Feigen, Honig, Wachs, Schaafen und Orangen. Sıe hat nach Olivier auf einem Areale von 3,70 QM. go St. u. D., 2,200 H. und 25,000 E.,. wor. 19,000 Grie- chen und z.90 Katholiken."Diels Ei- land genielst sehr viele Begünstigung von der Pforte, wählt seine Aeltesten selbst, undist nach Saki die industrıd- 'seste aller Archipelinseln. Die Mäd- chen von Tine gehören zu den schön- sten Griechinnen, Die Abgaben belau- fen sich auf 36,234 Piaster, Hptort ist st. Nikolo. istres, Franz. Mfl. zwischen den Seen Olivier und Berre, mit 2,08ı E., im Dp. Rhonemündung,, Bz. Aix. h Istrien, Histerreich, Oesterr, Halb- insel am Adriatischen Meere, die 74,10 QM. und 146,739 E. enthält, und vorm, jn das Oesterr. und Venet. Istrien ein- getheilt war, jetzt aber die Distrikte Cabo d’Istria und Rovigno des IL’ riester Kr.:und Istrien des Fiumaner Kr. von Illyrien ausmacht.; 2 "Italien, Europ. Halbinsel im$. zwi- schen 230 30° bis 360 30° östl. L. u. 360 bis 469 30° nördl. Br., eines der wärmsien uU. schönsten Länder Europa’s,: welches aber gegenwärtig nicht Einem Herren gehorcht, sondern unter folgende Staa- ten vertheilt ist: ı) Sardinien besitzt
die Insel Sardinien, Savoyen, Piemont,
Montferrat, einen Theil von Mailand und Genua 1,243;55 QM. mit’ 3,974,500 E. 2) Oesterreich, welches das König- reich Lombardei- Venedig besitzt— 867,60 QM. mit 4,111,000 E. 3) Parma mit 10650M. u. 376,600E. 4) Modena— g6 QM. amit“369,500 E. 5) Lucca mit 19,50 QM. mit 137,600 E. 6) Toskana mit 363.2, QM. und 1,178660 E. 7) S. Marino mit 2 QM. und 7,000 E. 8) Rirchenstaat mit 683,37 QM. und 2,354800#. und 9) beide Sıcı- lien—;,77 QM. mit 6,585,300 E. Es gehören mithin gegenwärtig zu Italien 5,406,04 QM. mit 19,093,500 E. Ganz ge- trennt davon sind der Inselstaat Malta, welcher zu dem Brittischen Keiche, u. die Insel Corsika, welche zu Frankreich geschlagen sind.) i Italjener, ein geistvolles, mäfsiges, nüchternes u. frohes Europäisches Volk, welches sich über die ganze Halbinsel Italien mit ihren Inseln ausbreitet und auch in den Welschen RKonfinien, in Friaul, in einem Theile Helvetiens ein- heimisch ist und in anderen Ländern
zerstreut lebt— im Ganzen 19,380,000In-
dividuen, deren Sprache in mehreren Dialekten, worunter sich der Romani- sche und Sardinische am meisten aus- zeichnet, geredet wird.
Der Italjener ist von Natur mit fei- neren, biegsameren Organen, aber auch
mit einem reicheren Empfindungsver-
mögen, als der nördlichere Europäer, ausgerüstet. Von jenen rührt das feine Gefühl für Schönheit und Ebenmaals her, welches ihn zu den schönen und bildenden Künsten treibt, ans diesem entspringen seine mannichfachen Feh- ler— Wollust, Eifersucht, Habsucht u. Hang zum Betruge. Der Landmann ist in der Regel lebhaft, voll Geist, aber dennoch geduldig und leicht zu lenken, wenn der Herrscher seine Schwächen kennt u, seine Vorurtheile zu schonen weils: Seine Fehler bestehen in einer heftigen Reizbarkeit; er ist leicht zu beleidigen und fähig im Geiste des Un-
hat man blofs Ziegen und Geflügel.
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willens seine eigene Existenz dem vor- übergehenden- Gefühle der Rache: zu opfern. Seinen Priestern glaubt er bis auf einen gewissen Punkt, aber bei der gröbsten Ignoranz konnte doch Pfaffe- rei nie in dem Grade bei ihm Mensch- heit u. Sesunde Vernunft unterdrücken, als ın Spanien und vormals in Deutsch- land: der bigotteste Katholizismus be. hauptet bei ihm einen Anstrich von Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit, Ungleich verdorbener giebt sich d. Städ-
ter: Mit gleicher Lebhaftigkeit u mehr
raffinirter Menscheukenntnils verbindet er meistens vielen Widerwillen gegen die Arbeit und einen unbeschreiblichen Hang zu allen Arten von Lebensgenüs- sen, Schauspielen und Pomp(Fragmen- te über Italien I.$S. 04—05)._ Diese all- gemeinen Grundzüge des Italjeners ver-
lieren sich indefs wie ihre Sitten, in fast eben so vielen Nüanzen, als es
Provinzen giebt, und anders erscheint
‚der Mailänder wie der Piemonteser, der
Sarde, wie der Savoyarde, der Toskaner wie der Römer,. der Neapolitaner wie der Sicilier.
Itunksi, Kos, Stanchio, Osm. Insel im Archipel an der Küste von Anadoli; fruchtbar an den edelsten Südfrüchten, besonders Limonien, an Wein, Baum- wolle und Schleifsteinen. Sie hat 6,000 Griechen zu Bewolinern, eine gleichn. St.:mit Kastelle, Haven und griech.
-Bischofe, und war das Vaterland der be-
rübmten Griechen Hippokrates und Ap- pelles,
Itara, Afrik. Distrikt in der Prov. Tafilet des Reichs Marokos, mit ı gleichn. St. x
ltata, eine der ı5, Prov., worein das Span. Gen. Kap. Chile eingetheilt ist,
Ithaka, auch Theagui, JLiakt, Val di Compare und Cefalvugna picola, Jon. Insel im Golf von Patrasso, unter 380 36° nördl. Br. und 380 ao’ L., durch den Kanal Viscardo von Cetfalonien getrennt, 425QM.grols. Durchaus bergig mit zer- rissenen Küsten, der Boden in den Thä- lern steınig und kalkig, mit sparsamer Bewässerung, nur durch Quellen, das Klimadem Griechischen ähnlich. Haupt-
rodukte sind Korinthben, dann Korn, Oel, edle Früchte und Wein. Von Vieh Die He ist schlecht, die Fischerei beträcht- lich. Die Einw., 7,500 an der Zahl, sind Griechischer Abstammung u. leben von Fischerei und Schiffiahrt. Sie bekennen sich zum griech. Kultus. Die Insel$e« hört jetzt zu dem Staatensysteme Jo- niens und ist vorzüglich als Vaterland des Ulysses merkwürdig, besitzt aber keine ÄAlterthümer mehr.
Itkul, Russ. Festung am gleichn. See in dem Gouv. Orenburg, mit 300 H. und 309 dienenden Kosaken,
Iiton, Franz, Fl. im Dep. Eure, wel- cher sich bei Evreux in die Eure mündet.
Itri, Sic. D. in der Terra di Lavoro, mit 4,5414 E. Hier wachsen viele Mastix- bäume.
Itschil, Osm, Bez. am Mittelländ, Meere, der im Norden an den Pasch. von Konieh und im O. an den von Aöda- na stöfst, gut bewässert und reich an allen Produkten Anadolis ist. Er macht jetzt einen Theil der Musselimimiks Ki-
ris aus.
‚Itsch, Koburg. Fl., welcher beiSchal-|
kau auf dem Thüringer Walde ent- springt und im Baier. Öbermainkr. dem
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