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der Osman.”Hauptst. gegenüber, für de- ren Vorstadt sie angesehen wird, hatı Palast des Grolssultans und gegen 30,000 Einw ,die’das Gewerbe der Hauptstadt theilen. Hier sieht man die schönsten Türkischen Gräber. Im Meere der Lean dersthurm auf einem Felsen. Isla de Leon,(Br. 360 27° 45° L. 110.27 53°). Span. Villa der Prov. Sevilla auf der Insel Leon, welche.auf der einen Seite vom Meere, auf der andern Seite mit einem 24 Fufs tiefen, mithin für die grölsten Schiffe fahrbaren, sehr brei- ten Kanal umgeben ist und, mittelst der Brücke Suazo, mit dem festen Lande zu- sammenhängt. Die Villa jst zierlich u. gut gebauet, hat 3,000 H. und 40,000 E., welche an dem Handel von Cadix einen lebhaften Antheil nehmen und besitzt eine Kattunmanuf. Nahe dabei breitet sich die Villa San Carlos aus, welche ihren Vorort bildet u, die Seekadetten- schule mit ihrer Sternwarte, das Mari- nehosp.,‘das Marinearsenal und die anze Marineverwaliung des ersten Süd- departements des Reichs enthält. Islamabad,(Br. 220 22° L. 1090 16°) Britt. St. am Chittageng, in der Provinz Bengalen, der Präs. Kalkutta; grols und volkreich, mit ı Haven und starkem Handel, besonders mit katiunenen Zeu- chen. Schiffbau,; Islamabad,(Br. 340 6° L. 910 gı“) Ka- bul. St. am Ihylum, ın der'Prv. Kasch- mir; ein beträchtl. Ort.; Island, zwei kleine Britt. Eilande im Barrow und Suire, zu der Irischen County Waterford gehörig.| Island, Dän. Insel im Atlantischen Ozeane, zwischen 3499 2° östl. L. und 630 0’ bis 660 42° n. Br., unter allen’Theilen Europa’s der nördlichste. Areal: 1,405 ‚QM. Oberfläche: das Innere voller Eiıs- berge tı.Jökels, die Küste zerrissen, mit verglaseten Felsen und Morästen be- deckt, das Ganze ein Aufenthalt des Grauens und Schreckens, die Natur in ihrer schauerlichsten Erhabenheit und selten mit freundlichen Scenen abvwrech- selnd. Boden: steinig, dürfiig, und nur in einzelnen Strichen der Kultur und dem Anbaue von Vegetabilien günstig. ‘Wälder trägtisland nicht, selbst das Ge- strüpp ist selten. Gebirge: die Isländi- schen Eisberge oder Jökel, worunter die Vulkane, Skapta, Katleja, Huervatte,
, Oera und Hekla; letzterer einer
der geringsten, ob er schon durch 16 Auswürfe seit 1004 sich merkwürdig ge- wacht hat, Gewässer: eine Menge Baien und Buchten,
hende Seen, wovon einige Dampf und Feuer hervortreiben, wie der nie frie- rende Myvatu und noch mehrere heilse Quellen,. Bäder und springende Gewäs- ser; der schrecklich erhabene Weyser u. die Dampfsäulen im Thale von Hei- kiadal. Klima: rauh und kalt mit häu- figen Meteoren und Orkanen, einzelnen Wirbelwinden und plötzlichen ‚Ueber- gängen zur heftliesten Kälte durch An- mäherung des Treibeises,; daher der An- bau des Landes äufserst_ milslich. Vor- dem war es anders. Produkte: Sand- schilf(arundo arenaria) oder die Tis- na der Isländer, Natterwurz, beides Is- land’s Cerealien, mehrere Moosarten, einige Beeren, Kartoffeln und weniges Gemüflse, kleine Pferde, Rindvieh, Schaa- fe, Ziegen, Hunde, Fische, Eisbären, Rennthiere(wild), Arten vonRobben,
worein sich die kleinen, Ströme Huitaa u. a. verlieren; viele ste.
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Finfische, Delphine, Eidergänse, Schwä- ne, Möven, Seeschwalben, Schneehüh- ner, Kabeljau,.Schellfische, mehrere Ar- ten von Butten, Haifische, Lachse, Hä- ringe, Aale, Muscheln, Salz. Nahrungs- zweige: vorzüglich Viehzucht und Fi- scherei. Island besafs 1804: 26,515 Pferde, 20,53:5 Stück Rindvieh, 218,818 Schaafe, 208 Böte von 8 bis 10, 1,068 Böte von} bis 6 Rudern und 887 kleinere Böte, da- gegen abernur203 Gemülsegärten. Uebri- gens’ verfertigt sich der Isländer seine sanze Kleidung und alles, was zu den Nothwendigkeiten des Lebens gehört,
selbst, Ausfuhr: vorzügl, Fische,'frisch,,
gesalzen und getrocknet, 9,054 Zntr. und 150 Tonnen, Fischöl 2,495, Fıischleber 13 Tonnen, Wolle 3,452 Zentner, Strümpfe 181,676‘ Paar, Jacken: 6,282, schuhe 283,076 Stück,\Waädmal ır Stück, Lämmerfelle 7,427, Schaafpelze 32,800, Bälge und Häute 1,883, Eiderdunen>27, audere Federn 1ıo Zentner, Isländisches Moos 41% Tonnen. Die Einfuhr besteht in Mehl, Korn, Reils, Zwieback,; Wein, Rum,.Brarfntwein, Essig, Meth, Bier, KRolonialwaaren, Papier,’ Seife,. Salz, Eisen, Theer, Kohlen, Hanf und Hanf waaren. Einwohner 180}: 49,207 ,.näml. 21,476 Männer und 25,731 Weiber. in 4,74£ Höfen, Religion: die lutherische unter
ı Bischof und 321 Pfarrern. Verfassung: die Insel macht mit den Faro&ern eim:
eigenes Stift aus, deren Amman zu Rei- kiavik wohnt. Uebrigens hat das Land seine eigenen Gesetze in dem Jonsbök, Eintheilung: in 4 Aemter und ıg Syssel Mackenzie)), ee S
Islaender, Dän. Volk von gemischter Abstammung: Skoten, Normänner, Dä- nen u. Britten. bin gedrungener Men- schenschlag von mittelmälsigem Wuch- se, nicht schön, aber kräftig, träge, doch geschickte und tapfere Seeleute, die einfach und nüchtern leben. Im Gan- zen ernst und unfreundlich, wie ihr Boden, aber mit vielen Talenten ausge- rüstet. Sie reden die alte Norsische oder Skandinavische Sprache. Ä
Islay, Ilp, Britt, Hebride zwischen ı10 4° bis 119 33° östl. L. und 550 bis 550 47° nördl. Br., die südlichste der ganzen Gruppe, zur Skot, Sh. Argyle gehörig. Sie ıst 5; Meilen lang, 3 breit; ihre Ost- seite bergig, mit vielen merkwürdigen Höhlen; die westl. eben und gut ange- bauet, Unterihren Seen der Loch Fiın- lagan, einst der Aufenthalt des grolsen Macdonalds.: Man hat Kornbau, Vieh- zucht und Fischerei,‘Pie 8,000 BE. sind ächte Hochskoten,_ die Rindvieh, Garn, Fische, Federn, Talg und Schiefer aus- Kunden, ‚Der Hauptort heilst Lockin-
al.
Isle,?’, Franz. St. anf einer Insel an dem Sorgues, im Dep. Vaucluse, Bz. Avignon, mit 6 K., 1,2060 H. und 5,17, E, wortunter viele Juden. Kadisweberei;2 Färbereien; ı Manufaktur von wollenen Decken; 10 Seidenmühlen; ı Krappmüh- le. Seiden- und Twifsspinnerei.
Isie, l, Franz. St. mit'37, H. u. 4,190 E., im Dep. Tarn, Bz. Gaillac. Tuch-, Leinen- und Eandweberei.
Isle, 2’, Franz, Mil. am Doubs, mit 620 Einw., im Depart. Doubs, Bezirk Baume.,
Isle Adam, 1,(Br, 940 7° IL. 190 48°) Franz, Mfl. an der: Oise, mit ı Schl. der
‚Prinzen von Conty, ır K. und 1,509 Einw.
In der Nähe eine-Stahlquelle,
Pelzhand-
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