Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
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mit einander abwechseln;. die Berge meistens kahl, die Küsten im O0. sanft und niedrig, imN. mit hohen merkwür- digen Basaltfelsen umgürtet, im$. und W. aufserordentlich zerrissen und ge- zackt. Boden: fest, fruchtbar und das ganze Jahr hindurch mit dem frischesten. Grün bekleidet, aber strichweise ver- nachlässıget und voller Haiden, Sümpfe und Moore. Gebirge: Longfield, Done- al, Mayo und Gaälway, Sugar Coaves, erry, keines über 3,000 F. hoch. Viele Vorgebirge, besonders Bloody, Farland, Fair, Ciare, Slime. Gewässer: das lri- sche Meer iın O., der Atlantische Ozean auf den übrigen Seiten. Viele grölsere und kleinere Busen, worunter die Ban- try-, Dingle-, Galway-, Clew-, Sligo- und Donegalbusen, dieSwillysee, über- haupt 66 Baien, Buchten und Haven. Die Flüsse Shannon, Boyne, Bann und Colmore. Der grofse, der königl., der Boyne-, Newry- und Lagankanal. Viele Binnenseen oder Loughs, besonders Neagh, Earn, Derg, Rea, Conn und Killarney. Mlineralwaäs- ser beiFarnham, Kanturk, Leixlipg u. a. Produkte: Getraide, Gartenfrüchte, Ylachs, Rübsaamen, Obst, Futterkräu- ter, die gewöhnlichen Hausthiere, Fe- dervieh, vieles Geflügel, Fische, Bienen, etwas Gold und Kupfer, Eisen, Stein- kohlen und einige andere Mineralien. Volksmenge: nach einer dem Parlamen.-. te 1815 vorgelegten Liste, 4,395,450 iIndiv., in 674,638 H., 129 St. und Mil. und 2,389 Kirchsp, Die Mehrheit besteht aus Iren, unter welchen aber auch viele Englän- der u.a. leben. Die herrschende Kir- che ist die Anglikänische,-mit ae und ıy9Bischöfen, aber der grölste"heil, fast 5/7, bekennen'sich zum katholischen Kultus, haben ihre Erz- und Bischöfe, 61 Mönchs- und Nonnenklöster, 895 Kir- chen, 1,500 Priester und 550 Schulen. Allein diese Religionsparthei lebt unter dem grölsten Drucke, nnd ihre Mitglie- der sind von allen höhkern Staatsbedie- aungen und dem Eintritte in das Parlia- ment ausgeschlossen, Ueberllaupt ge-

hört' Ireland unter. die gedrücktesten

Länder der Erde und die Armuih unter der geringern Volksklasse ist beispiel- los,..da.die Einkünfte ‚der Grolsen fast sämmtlich aulser dem Reiche verzehrt werden und davon wenig zurückflielst, daher denn auch Auswanderungen in Haufen an der Tagesordnung sind. Nah- zungszweige: Viehzucht, der erste. nnd wichtigste Nahrungszweig, der mit der

grölsten Vorliebe gewariet wird. Be-

sonders zahlreich ist der Rindviehstand; dann Ackerbau, doch ist die Kultur äu- fsert mittelmälsig; Fischerei ünd Leine- weberei als der ‚wichtigste Zweig des Kuüunstflleilses;;: schon. 1805 lieferte Ireland 42,988,621 Yards Leinen zur Ausfuhr und die Manufaktur hat sich seitdem geho- ‚ben. Ausfuhr: Vieh, Fleisch, Butter, Käse, Talg, Häute, Leder, Horn, Born, Fische, Garn und Leinewand; 1801 beirug die Ausfuhr Irelands, nach der Zollangäbe, 6,,165,563, nach dem wahren Werthe 79,742,925 Gulden. 1807 klarirten in Irelands Häven 8,019 Schiffe mit 780,937 Tonnen und 44,857 Seeleuten ein, und 6,624 Schiffe mit 669,062 Tonnen und 29,252 Seeleuten aus.- dung:Ireland ist seit. 1g00 mit Grofsbrit- tanien' zu einem ungetrennten. Keiche verbunden, u..hat mit demselben Einen König u. Ein Parliament(s. Grolsbritia- nien), aber es hat: seinen, Vizekönig,

Barrow, Slaney,.

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dem ein Geheimerrath zur Seite steht. und seine 4 hohen Justizgerichte behal-

"ten und sendet in das Brittische Ober-

haus 4 geistliche und.25 weltliche Peers, in das Unterhaus aber 100 Deputirte. Zu den Staatsabgaben bezahlt es?yr, aber an der alten Brittischen nimmt es keinen Antheil, sondern be- hält seine eigenen Staatsschnlden, wrel- che 1800 337,173,925 Gulden heirugen, wo- von 190,021,265 Gulden auf England fun- dirt waren. Schulden nach der Union vor 1800 gemacht, tragen jedoch beide Keiche gemeinschaftlich. in Hinsicht der Zölle ist Ireland mit England ganz gleich gesetzt und die bisher bestande- nen Gesetze bleiben in ihrer Wirksam- keit. Am ı. Febr. 1816. war die gesammite Staatsschuld irelands auf 1,150,785,909' Gulden berechnet, welche 61,425,000 Gul- den.zinseten. Dabei belief sich das ganze Einkommen Irelands nur auf 52,605,000 Guld. Eintheilung; ina Pro- vinzen, Leinster, Ulster, Connaught u. Munster, welche zusammen 32 Countys enthalten.

Ireland, Britt. Eiland, zu der Gruppe

der Bermudas gehörig: fruchtbar, gut

angebauet und bevölkert,

Irelands Eye, Britt. Eiland über der Halpinsel Howth, in der Bai von Dublin, welches zur Grafschaft Dublin gehört. ‚Iren, Britt. Völkerstamm in dem Königreiche Ireland, welcher mit den Hochskoten von einem-und demselben Stamme, den Kälen, abstammt; allein die edlere Kaledonische Bildung hat sich bei den Iren fast gänzlich verwischt, Der gemeine Ire hat eine kurze unter- setzte Statur; seine Farbe spielt mehr in das südliche Braun, und hat weder die Frische noch den Reiz des Hochsko- ten; seine Seele ist durch den Druck, worunter er lebt, Gurch Armuth und Religionsfanatismus abgesiumpft, und prägt in seinem Gesichte den Ausdruck der: Trägheit, Erschlaffung,. Erniedri-

gung ung Sinnlichkeit aus. Doch kann

wnan den Iren nicht charakterlos nen- nen; er ist eines bessern Zuständes wohl würdig, nnd aus seiner Mitte siud mehrere. Gelehrte, Staatsmänner und Feldlerrn hervorge- gangen. Selbst der gefeiertste Brittische Held unserer Tage ist ein Ire.

Irgina, Russ. Nebenfl, der Tschusso- waja...

Trisches Meer, der Theil des Atlanti- schen Ozeans, zwischen Grolsbriitanien und Ireland;.er wird. südwärts(dasch die Georgsstralse ,» nordwärts durch die Nordstralse von dem Ozean geschieden.

.ufrissary,, Yranz: Mfl..von.6: H. und Kirchsp. von 1,050 E., im Dp. Niederpy+ renäen,,Bz. Mauieon. SIEHE

Trizch,' Risch, ARhizaeum, ÖOsman. Seest. am Schwarzen Meere, im Pasch. und Sandsch. Farabozan, blühenmd und ansehnlich mit 30,090 E., worunter 3,090 Armen. und Griechen. Geräumiger und tiefer Haven, der jedoch!/ Meile von der Stadt liegt. Handel mit Leinewand, Kupfer, Hanf, Zwirn, Traubenmns. Be- trächtliche Leineweberei und Arbeiten in Kupfer, I

Irkuzkzx Russ. Gouv. zwischen ı10 bia

1120 östl, L. Und 45. bis,7yP n. Br., im. N. das Eismeer;im O. der groise Ozeau mit der Beringsstralse u. dem Ochozkischen Meere, im: S..die Schimesische Mongolei, im. W, Tomsk und Tehbalsk.

Areal:

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