Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
Seite
390
Einzelbild herunterladen

390 Ips tage mit 150 eigenen Schiffen; tenhandel u. Grönlandsfahrten. Thran- brennerei, Geburtsort des Kardinals Wolsey. ne Ipswieh, Nordamer. St. am gleichn. Fl. in der Massachetts, County Essex, mit5K., 650 H. und 5,559 E. Spitzen- ‚klöppelei; Stockfischfang. Irak- Adschemi, Iran. Prov. in der Mitte des Reichs, im N. an Aderbeiz- gehan, Khilan und Masanderan, imO, an ohristan, im S. an Farsistan und Khu- sistan, im\ j Die gröfste und wichtigste Provinz des Reichs, eine Hochebene, im W.von Zweigen des Taurus durchzogen, wohin der Alpons und Elwend gehören und von geringen Flüssen hewässert, im. die grofse Salzwüste Naubendan. Der Büden ist meistens strenger Thon; das Klima trocken, wit äulfserst heilsen Sommern und harten Wintern. Man findet im Ganzen guie Weide, aber nur weniges Ackerland. Die vorzüglichsten Produkte bestehen in. Obst, Melonen, Flachs, Hanf, Tabak, Sesam, Baumwol- le, Safran, Terpentin, Mastix, Gummi, Galiäpfeln, Pferden, Kamcelen, Rind- ‚vieh, Schaafen, wilden'Thieren, Seiden- würmern, Bienen und mauücherlei Mine- ralien. Die Einwohner sind theils an- esessene Perser, en: Hier liegen die beiden Hopt- städte des Reichs Teheran u. Isfaham. Irak Arali, Asien, zwischen 56 bis 570 L. und 50 bis 380 Br., welche gegenwärtig ganz von dem Paschalik Bagdad eingenommen ist(s. Bagdad). i Iran, Persien, Asiat. Reich, zwischen 619 30° bis 790 10° Ö. L. und 26 bis gı0 n. Br., im N. an Rulsland und das Kaspi- sche Meer, im. an Kabulistan und Beludschistan, im$: an den Persischen Neerbusen, im W. an das Osmanische Asien gränzend, und in diesen Gränzen etwa 22/0oo QM. grols. Oberfläche: in der Mitte eine Hochebene mit vielen Sandwüsten, im N. gebirgig, im$. eben. Boden:'äufserst verschieden, doch mei- stens trocken und wasserlos; nur blols die Gebirgsgegenden sind besser bewäs- sert, Gebirge: Zweige des Taurus, der Zagras, des Elwind, Alburs. Gewässer: der Kur als Gränzflufs, der Kisil Osen, Karasu, die Steppenflüsse Senderuk und Bendemir, der See Bakteghian. Klima: verschieden, im Sommer heifs, im Win. ier rauh nnd kalt, die sanftesten Ge- genden sind die am Kaspischen Meere, wo Südfrüchte gedeihen, die sonstin Iran selten sind; am schlechtesten und ungesundesten findet man das Klima in den Umgebungen des Persischen\eer- busens, wo der Samum über die ausge- trockneten Gefilde'stürmt., Produkte: äulserst mannichfach. Stapelwaaren sind Seide, Baumwolle, Safran, Assa fötida, Tabak, Flachs, Färberröthe, Sennesblät- ter, Galläpfel, Alhenna, Pferde. Volks- menge: gegen ı$ Millionen. Diese sind entweder Tadjyks oder ansässige Perser, die aus einer Vermischung von Parsen, Arabern, Juden u. Christen entstanden sind, u. sich gegenwärtig z Schyitischen Islam bekennen, Armenier gegen 70,000 an d.r. Zahl, Juden 30 bis 35,000, Parsen und Sabäer, fheils Nomaden, worunter vorzüglich die 4 Zungen der Türken, Kurden, Luren und Araber die ausge- zeichnetsten sind. Auch diese Nomaden bekennen sich grölsteutheils zum Schyi-

Produk-

.an Kiurdistan gränzend.

theils umherzielende

grolse Osman: Prov. in

Ire

tischen Islam, nur hängen einige Kur- dische Stämme der Sunna an. Die an- ge5essenen Perser oder Tadjyks, die Mehrzahl der Nation, machen ein ach- tungswürdiges, ziemlich gebildetes, Volk aus, däs sıch darch Liebe zu Künsten und Wissenschaften, zu Gewerben und Handel auszeichnet, und nur durch die unglücklichen Verhältnisse der Zeit niedergedrückt ist. Man nennt sie die Franzosen des Orients. Nahrungszwei- ge: Viehzucht, dann Acker- und Plan- tagenbau, Fischerei, Gewerbe und leb- hafter Handel mit den obengenannten Stapelwaaren. Staatsverfassung: despo- tisch, an der Spitze des Reichs steht ein unumschränkt gebietender Schach(jezt Fath Ali), dessen Wille einzig durch einige Gebräuche u, einfache Vorschrif- ten, denen ihr Alterthum das Ansehen von Geseizen gegeben hat, und die sich unter allen politischen Umwälzungen erhalten haben, gebunden wird. Die Provinzen werden durch Gouverneure regiert; aber am Persischen Mleerbusen, am Kaspischen Meere und selbst im In- nern des Reıchs giebt es unabhängige Fürstenthümer, ‚die meistens nur einen schwachen Tributzahlen. Die Kriegs- macht beruht theilsauf den Leibgarden des Schachs und auf den Garden der Khaue oder Gouverneure, theils auf der Lehnfolge dernomadischen Völkerschaf- ten, die eine brave zahlreiche Kavalerie stellen, Eine Seemacht hat Iran nicht mehr, und von den Einkünften des

Reichs ist nichts bekannt. Eintheilung:

in die Provinzen Aderbeizghan, Khilan, Masanderan, Irak Adschemi, Khorassan, Khusistan, mit Kiurdistan, Farsistan, Dechtistan und Kerman(Joannin).

Irancy, Franz. Mfl. unweit der Yon- ne, mit ı74 H. und 1,122E., in Dp, Yon- ne, Bz. Auxerre. Weinbau.

Irawaddi, Asiat. grolser Strom im Reiche Birma. Seine noch unerforschte Quelle dürfte im östl. Thibet zu suchen seyn. Er ist dem Birmanischen Reiche das, was der Ganges Bengalen, der Nil Aegypten ist; seine Ueberschwemmun- gen geben dem Lande seine höhe Frucht- barkeit. Er fällt unterhalb Ranguhn dem Bengalischen Busen zu,|

Irbersdorf, s. Ehrenfriedersdorf.

Irbit,(Br. 570 35°: L. 800 30°) Russ. St. am Niza, in dem Gouv. Perm, mit 500 H. und 3,900E. ıstägige Messe im Dez., die auch Polnische, Bucharische u. Per- sische Kaufleute besuchen. Umsatz über ıl/, Mill. Rubel. Eisenhütte mit Hoch- ofen, ı2 Frischteuern und 36} Meister- leuten(253,662 Zntr. Roheisen, 123,068 Zntr. Stabeisen).

Irdning, Oester. Mfl. an der Ens im

Steyer. Kr. Judenburg, mit 60 H. Salpe-

tersiederei.

Ireck, Iregh,.(Br. 459 6° 47 L. 379 33° 4°) Oester. Mil, in einen tiefen Thale, der Slaw. Gespan. Syrmien, mit 1, Müh-

len, 1,000 H. und 4,813 Einw. Wasser- leitung.: Iredel, Nordamerik. County im St.

Noräkarolina, mit 10,992 E- Iregh, Oester. Mfl. mit ı Kastelle, ref. K., in der Ung. Gesp. Tolna. Jreland, Britt. Königreich und Insel im Atlantischen Ozeane, zwischen 70 12° bis 120 40° östl. L. und ‚510 18° bis 550 23° n. Br. Areal: 1,306 QM. Öbertläche: ein reizendes Panoram, worin Berge, Hügel, Thäler, Ebenen, Flüsse, Seen

(Br. 460 417 4. 360 50° 32), ı kathol., ı

in, die Ge dem vie ana 60

polen AU Yolksmenge

tlg NOTE i 1109 H Jürg, Di unter welt dera.a Je che it die und gel fan), be Kulnı, a Al Nüichs» chen, IA Allan dies den müht derind nunzen U mul Ausg hört Inela Länder der der pen! ln, tadi sinnlich werden Ur Üaler dei Haufen autsıne ı wichtinst größten sonders 2 dann Ad fsert mit weherei Kunst.

gern.|.