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Jellalabad,(Br. 340 6° L. 870 20°) Ka- bul. St. in der Proy. Kabul, ansehnlich, mit starkem Handel. Die Umgegend erzeugt vielen Zucker.
-Jellasore, 1210 50° 1. 1040 59°) Britt. St. am Subunrika, in dem Bengalischen Distr. Midnapur, der Präs. Kalkutta._
Jellifri, Afrıkan. Negerdorf in$ene- gambien, im Staate Barrah, von Portu-
iesen, Mandingoern und Marabuten ewohnt. Die Britten haben hier eine Fak:orei.
Jellinghy, einer der;Arme des Gan-
ge welcher sich bei der gleichn. St. in
engalen von ihm trennt, sich mit dem Kossimbazar verbindet und dann den; HAugly bildet.
Jellinghy,(Br. 240 8° L. 1060 ı6°) Britt. St. am gleichn. Fl,, in dem Bengali-
schen Distr. Raujishy, der Präs. Ral-
kutta.
Jelna,(Br. 540 46° I. 549 50%) Russ, Kreisst. am Desna, im Gouv. Ssmolensk, %. 2 Jahrmärkte, Inder Nähe Mineralquellen, a
Jelschau, Eltsch, Jolsva, Er. 489 37‘ oh L. 370 55° 45°) Oester. Mfl. in der Ung. Gesp. Gömör, mit Marmorbrüchen und Eisenhandel.
Jelton, Buss. Binnensee im Gouv. Saratow, der vornehmste Salzsee Ruls- lands, welcher von ı783 bis 1806 eine Masse von 143,611,831, miihin in jedem der 24 Jahre etwas über 5,983,826 Pud oder 2,393,5392%/5 Zntr. geliefert hat. 1806 betrug die Ausbeute 11,456,196 Pud.
Jemana, Arab. St. in der Landschaft Nedsied, zu dem Reiche der Wahabiten gehörig,|
Jemaroa, Afrik. Negerreich im In- nern von Senegambien, worin die Brit- ten Faktorejen haben.
Jemaulabad,(Br. 13° L. 92° 58°) Britt. St. mit ı starken Fort, in.der Provinz Südkanara, der Präs. Bombai.
Jemba, Emba, Russ. Fl. in derSteppe der Kirkiskaisaken. Q. aut dem Man- gischlakischen Gebirge, unter 50° Br.; Mündung in das Kaspische Meer. Lauf 48 Meilen.|
Jemba,s. Yumba.
Jemen, Arab. Landschaft, welche den südl. Theil’von Arabistan ausmacht; im Ganzen ein schönes fruchtbares Land, das im Innern aber auch viele Sand- striche und gebirgige Gegenden umfalst und häufig Mangel an Wasser leidet, da Regen eine Seltenheit ist. In diesem Theile Arabistans, der etwa 12,400 QM, enthalten und gegen 5 Millionen Arabi- sche Bewohner zählen mag, wächst der
belste Kaffee auf der Erde u, entwickelt‘
sich‘des edelste Arabische Rols; auch ıat er Ueberfiuls an Baumfrüchten, Ge- traide und Spezereieu Ueber den grö- fsern Theil der Landschaft oder viel- mehr über das eigentliche Jemen, wel- ches in Dschebbe]jl und Tehama abge- theilt: wird, und die St..Sana,'"Damay, Loheia, Beit elFakih, Zebid und Mok- ka enthält, herrscht ein geistlicher Ma- homedanischer Fürst mit dem. Titel Imam, dessen jährliche Einkünfte auf 750,000. Gulden und sein stehendes leer auf 4,000 M. angegeben werden. Als son- stige Theile von Jemen nennt man Ha- dramaut,.Dschof, Jafa, Schadschar, Mihra, wovon einige den Wahabiten unterworfen sind, andre unabhängigen Fürsten gehorchen. Jemgum, Han. Mil.,an der Ems und Hauptort einer Voigtei des A. Emden,
in der Prov. Ostfriesland,, mit ı reform. K. und 1,137 Einw., worunter mehrere Juden.
Jemmapes, Nied. Dorf nahe an.der Schelde und Kirchsp. von 2,304 Eiaw., in der Prov. Hennegau. Sieg der Franzo- sen über die Oesterreicher 6. Nov. 1792.
Jena,(Br. 00 56° 28°° L.290 17°) Weim.-
St. an dem Einfl. der Leuthra in die Saale und Sitz eines Justizamts, in der Prov. Weimar; ummauert, mit 6 Tho- ren, 4Vorst., ı Marktplatze, ıSchl.,;K., 3 Hosp., ı Arbeitsh., 806 H. und 5.100 E. Sitz des Appellationsgerichts für die herzogl. Sächsischen, herzogl. Anhalt- schen, Zlürsti. Sehwarzburgscher und Keufsischen Häuser, seit ı$ı6 eröffnet; Superintendentur.. und herzogl. Sächs. Gesammtuniversität, mit 18 ordentl,, ızaulserordent]l.. Professoren und ı2 Privatdozenten{3 bis 4co Studie- rende); Bibliothek, Museum und”Natu- raliensammlung; latein. Schule. Lite- raturzeitung. Deulsche naturforschen- de, mineralogische Gesellschaft,'Leine- weberei; Hutiabr. Starker Gemülsebau, auch Weinbau, Der Landgrafenberg u. Fuchsthurm, letztrer ein Ueberbleibsel der Burg Kirchberg... Schlacht vom 14. Oktbr. 1806.. Geburtsort des Dichters 2 K. Aug. Musäus+ 1787.
Jenghi- Kent, Kaukasus. St. und Re- sidenz eines Uzme der Kaidaken, im Bz. Murrach.
Jednidschei Karesu, Osman, Mil. an der M. des Karası, im Rumel. Sandsch. Galipoli, mit einigen Moskeen und Bä- dern. Unweit davon sieht man die Trümmern von Abdera.
Jenidsche Vardar, Osman.$t.! am Var- dar, in dem Rumel, Sandsch, Salonik; ein grolser ansehnl. Ort olıne Mauern, der viele Moskeen, Bäder, Schulen, Ha- ne und 6,000. E. zählt. Wichtige Wol- lenwebereien, jährl. 70,000 Stück Abots.
‚Man zieht einen vorzüglichen Tabak.
Uier lag vormals Pella, der Geburtsort Alexanders des Grolsen und hier findet man Euripides Grab.
Jenikaleh,(Br. 450 21% L..54° 5’. 30“).
Puss. Festung auf einer steil abfallen- den Höhe, im Taur. Kr. Kaffa: Ein un- regelmälsiges Vieleck, neben welchem eine Slobode, mit 376 Einw., meistens Griechen und eine Rheede liegt.
Jenischehr, Larissa, Osman. St, am Peneus, in dem kumel. Sandsch. Tirha- la, mit 22 Moskeen, 3 Bädern, ı Besestan, i schönen Han, und 20,000 E., worünter 2/, Griechen. ‚Sitz eines griech. Erzbi- schofs. ‚Sehr wichtige Färbereien, ‚bes. in Türkisch Roihgarn; 1 Salfianfabrik. Ausgebreiteter' Handel. Schlüssel zu Griechenland, und de[shalb der Pforte, die hier einen Musselim hält, äufserst wichtig. Achilles Vaterland.
Jenisei, Russ Strom, einer dergewal-
tigsten Ströme der alten Welt.@. auf
dem TLibetanischen Gebirge, unter 499
Br. und ı7©® L. M. in den Jeniseischen
Busen des Bismeers, unter 720 Br. u. 100° 1., nach einem Laufe von 456 M._ Um Jeniseisk hät er im Sommer eine Breite
von 570, im Frühlinge von 79 Faden.
Bei Abakansk wird er schiffbar. Neben- flüsse: Kemtschuk, Abakan, die obere Yuansuska, der Turuchan, die untere Tunguska. A
Jeniseisk,.(Br. 880 27° 17°. L. 1090.38’ 60°°)-Buss. Kreisst. am Jenisei, 1m Gouv. Tomsk, mit4 K., 2 Kl.,.goo H. und 0,000 Einw. Beträchtlicher Handel mit Pelz- werk und Korn.


