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{sigter, als man unter dieser Breite ver- möüuthen sollte, und im Gebirge oft so kalt, dafs man sogar Eis findet; doch
ist die Küste wegen der vielen stehen-
den Gewässer äufserst ungesund. Die Produkte bestehen in Reils, Mais, Eu- ropäischen Gartengewächsen,, Südfrüch- ten(die edelsten und schmackhaftesten Asiens, und unter diesen manche thümliche Arten), Zuckerrohr, Kallee, ‚Betel, Indigo, Pfeffer, Ingwer, Karda- momen, Kajaputbäumen, Teakbäumen, dem Rohon Upas, Europ, Hausthieren, hesonders Büfleln und Pferden‘, wilden Schweinen, aber auch Raubwild,:Salan- ganen, Fischen, tallen, die äber nicht benutzt werden. Die Volksmenge beläuft sich nach Dän- dels auf 4,230,000 Ind., wovon 2,230,000 ın den Niederländischen Besitzungen leben.
Die Einw. sind theils Javanesen, theils ‚ Schinesen, Malaien, Araber, Hindus,
Neger und Europäer, besonders Hoillän- der, die sich zu verschiedenen Religio- nen bekennen, Acker- und Plantagen- bau sind die wichtigsten Nahrungszwei-
e, besonders werden Kaffee, Zucker,
ndigo, Baumwolle, Pfeffer und Reifs ebauet.‘ Die Eingebornen sowohl als
gie Schinesen sind nicht ohne Kunst- Tleils und man findet unter ihnen man- eherlei Arten von Gewerben. Die Haupt- ausfuhr beruhet aufKaffee, 109,000 Zutr., Zucker, 150,000 Zentner, Indigo, 1,800 Zutr., Baumwollengarn 650 Zntr.,.Sapan- holz 640 Zntr., Kurkuma 930 Zntr., Pfef- fer 200,000 Zntr:, dann Reils, Indische Vogelnester, Betel u. a. Art. Der Han- dei befindet sieh zwar gröfstentheils in den Händen der Niederländer; doch
sind dıe vornehmsten Handelsieute im‘ der L. V. Kocher,
Innern die Schinesen, die zugleich die Pächter der Niederländer ausmachen. Java ist der Hauptsitz der Niederlän- disch- Östindischen Macht: sie besitzen eigenthümlich ansehnliche Landesstrek- ken, und der grölsere Theil der einlän-
dischen Fürsten hängt von ihnen ab und zahlt ihnen Tribut. Ihre’ eigenen
Besitzungen zerfallen in 3 Theile: ı) die Stadt Batavia ınit ihren Umgebungen, Jacatra und-den Hegentschaiten Tan- erang, Grauwang, Buitenzerg, Tanjar, Sumadang, ‚Bandong und Rackemanting mit 200,000 Unterthanen,, 2) in das Reich von Cheribon, mit den Regentschaften Limbanjang, Sokkopöra und Galö, mit 350,000 Unterthanen und 3) in die Nord- Ostküste mit den Kegentschaften Sama- Yang, Damak, Kandal, Kaliwangö, meh: rern Residenzen, der Insel Madura und einigen kleinen Eilanden, mit 1.600,000 ‚Binwohnern. Hierzu kömmt seit 1ıRog nech das Reich Bantam mit 80,000 E. Alle diese Gebietstheile stehen unmit- teilbar unter dem Generalgouverneur zu Batavia. Unter den einländischen Für- sten, die zusammen 2 Millionen Unter- thanen haben,, sind. der Kaiser von Sou- Yacarta und der Sultan von Mataran die mächtigsten und haben gegen 1,500,000 Unterthanen, doch sind sie fast ganz von den Niederländern abhängig. Die Südküste der Fasel ist wenig bekannt (horn Memoir of the gonpuest of Java. London, 1815. 4. Dändels Staat der Ne- derl. Oostind. Bezittingen Haag, ı8r4. 4.) Javanesen, Asiat. Völkerstamm;, wel. cher auf der Insel Java einheimisch ist
und von‘ den Malaien abzustammen scheint, indem‘sie ihnen in Bildung gleichen, aber eine ganz abweichende
®prache reden. Ein träges Volk, doch
Gold und andern Me- Hzeszow.
‚und im W.an die A und den Badenschen Main- u. Tauber-
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mit lebhaftem Geiste, das mancherlei Kunstfertigkeiten besitzt und Spiel und Musik leidenschaftlich hebt. Sie be- kennen sich gröfstentheils zum Islam, nur Im Innern ünd auf der Südküste sollen‘, einige- Stämme Fetischdiener seyn, Ihre Fürsten herrschen mit dem erölsten Despotism über Gut und Blut der Unterthanen,
Javerliac, Franz, Mfl. am Baudiat, Dep. Dordogne, Bez. Nontron, mit 74 H, und 1,078 E. Der Eisenhammer Ge&o- meliere, 2 Oefen und Antimonium- gruben.;
Jaworniek, Oester. Mil. im Gäl. Kr.
Jaworow,. St. im Kr. Przemysl,;, mit ı kath. und ı griech, unirt. K. und 4,000 E.
Jazt,: Wärt. Fl, O0. aus 2 Qwellen, in der Würt. L. V. Jaxt; M. bei Wim- pfen in den Neckar. Sehr fischreich.
Jaxt, Würtemb. Landvoigtei, wel- che aus dem 0, A. Hall, Imgelfingen, Oehringen, Mergentheim; Blaufelden zu- sammengesetzt ist, und im N. und OÖ. an Baiern,'im S, an die L. V. Kocher, L. Vı Unterneckar
kreis gränzt.
Jaztberg, Würt. St. an der Jaxt, in der L. V. Jaxt, O. A, Ingelfingen, mit ı Schl. und 316 Einw.. Sie gehört mit dem Amte von 2,064 E., als eine Standesherr- schaft, dem Fürsten von Hohenlohe- Bartenstein.|
Jaztstedt, Würt. Dorf an der Jaxt, in der L. V. Jaxt, O. A. Ingelfingen. Geburtsort des L. Schlözer+ ı8ıo.; Jaxtzell, Würt. Mfl. an der Jaxt, in / O. A. Elwangen und Kirchsp: von 470 E.
Jazlowieck, Oester. St. am Stryp, im Galiz. Kr. Czartkow, mit 2,000 E:
Jazygen, auch Philistäer, eın ODester. Volk, Magyarischer Abstammung, wel-
ches in der Ung. Landschaft Jazygien.
wohnt, und besondere Freiheiten ge- niefst:)
.+ Jazygien,, Jasz Orszag, Oester, Land. schaft im Ung. Kr. diesseits der Theils, ı7 QM. grofs, ohne Gebirge, von den Fi, Torna und Zagyva durchflössen, reich an Korn, Pferden und Hornvieh, aber arm an Holze, Die Volksmenge beträgt 42,557 Röpfe, sämmtlich Jazygen
und Masyaren, welche in 3 Mil,8 D. u.-
6 Prädien wohnen. Der oberste Richter der Jazygen ist der Reichspalatin; Kongregationsort Jaszbereny.
Iba, Kurhess. D, in dem Niederhess. A. Rothenburg, mit 3ı H. und 235 Einw. Nahe dabei die Friedrichshütte, eine Kupferhütte, welche 3 Vefen besitzt und jährl. 47: Zntr. Kupfer liefert.
’» Jbabao; x Samar;;
Ibach, Helvet. D. im Kant. Schwyz, wo die Landtagsverhandlungen desKant. gehalten werden. An
Ss. Ibars ,-Franz, St. am Leze, mit 3,300 Eınw., im Dep. Arritge, Bezirk Pamiers.
IhbenBühren, Preuls. St. an der Pla- ne, in dem Westphäl. Rgbz. Münster, wit ı kath, rvrefi, K. und. 1,283 Einw. Strumpiweberei; r Leinen- und Dreil- manuf., r Pteifenfutteralfabr,, ı Tabaks- fabr., ‚\Gärberei. Leinenlegge(gezeich- net 1,250 Stück).
“Ibberville, Nordamer. County im St.
Orleans, mit'4,142 E--
Galiz.
Geschichtschreibers A.
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