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in Hinsicht. der, geistigen Kultur, den Schinesen weit vorgehen und die eivili- sirtesten Bewohner Asiens sind. In Hın- sicht der Landwirtihschaft aber dürfte vielleicht kein Volk sich mit den Japa- nern messen können; überall ist.der Boden auf das Herrlichste angebaue Ki mit der grölsten Einsicht benuf-®- ra der Kunstlleils ist äulserst es 5 Ir Porzelan, ihre Eisen- and an Jar IM ten, ihre Webexcien sind von ıöchster Vollkommenheit. Der innere ‚Handel wird mit grofser thätigkeit. betrieben: es giebtviele u, grolse Handelsstädte, u. die Häven. wimmeln von Fahrzengen, aber dem auswirlisen Handel ist Japan 2; 4 re A ‚spssen keine fremden Nationen, setbst eriehren blofs mit den Schinesen, nach Nangasaki füh- ‘en; und mit den Niederländern, die = 300,000 Thail Waare nach Japan priugen dürfen, und sich dabei schimpflichsten Einschränkungen gefal- len lassen müssen.
Japan zerfällt in 7 Abtheilungen, 68 Landschaften und 604 Gerichtsbarkeiten. Der weltlicheKaiser oder Kubo herrscht mit’ der grölsten Despotie, unter ıım regiert in jeder Landschaft ein Fürst,
‘den aber der Kubo absetzen, verweisen,
und selbst am Leben strafen kann. Dem Kubo steht ein Staatsrath von 6 bejahr- ten. Männern zur Seite Der Dairiist der Japanische Papst; er genielst eine fast göttliche Ehre, nnd der Kubo wird biofls als sein Statthalter angesehen, aber sein Einfluls erstreckt sıch nur auf die Religion, und die Macht hat der Kuboin Händen, a f
Schneegans berechnet die Einkünfte des Reichs auf 4241/;, Millionen Gulden. Käıinpier giebt die Landmacht auf 100,000 Maun Infanterie und 20,000 Mann Kava- lerie an. Hierzu_ kommen die Kontin- gente der Lehnfürsten mit 368,000 Mann Jnianterie und 38,000 Mann Kavallerie.
Die 3 grölsern Inseln heilsen Nifpon,
u. Kiköke.
Japaner, grolse Asiat. Nation von Mongolischer Abstammung; der Mann von mittlerem Wuchse, mit kleinen länglichen Augen, mehr hager als fett, aber gut gewachsen, geschmeidig und behende, das Weib von kleiner Statur, die Farbe bei beiden gelblich, bei Bini- gen mehr ins Braune, bei Andern mehr ins Weilse spielend; der Kopf grofs, der Hals kurz, die Nase dick und kurz. Der Japaner ist fieilsig, verständig und tapfer, im höchsten Grade stolz, aber äuch wieder kriechend, wo er gehor- chen muis; aulserordentlich ceremo- niös, argwöhnisch und abergläubig; Mälsigkeit, Reinlichkeit und Rinfach keit gehören zu seinen Haupttugen- den; seim Nationalrecht ist‘ seit jahr- tausenden dasselbe, und Kaiser und Bettler tragen sich gleich, und das Wort Mode ist in Japan kannt. ihre Sprache ist ein Dialekt der Mongolischen;‘die Schinesische ist die gelehrie Sprache, Die Religion theilt sich in 3 Hauptsekten: in die des Sin- tho, die einheimische Götter verehrt; des Buddha und Confutse, die sie aus Schina und Indien eingeführt haben, Die Wissenschaften stehen bei den Ja-- panern in hohem Werthe, und sie be- sitzen Schriften über die meisten Ge- senstände des menschlichen Wissens, aber ihr stolzes Isoliren auf sich selbst
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lälst uns auch. in ihrer Literatur ganz Iremd. Japanisches Meer, ein Theil des Au- stralozeans, zwischen dem Reiche Japan, der Mandehurei und Korea, mit Rlip- y>=, Strudeln und Untiefen arsrfüllt
und daher nur mit grofser Gefahr zu.
befähren.
Japara,(s. Br. 60 28° L. 1350 28°) Nied, Fort und Faktorei auf der Nordküste von: Java, mit ı Haven. Die Stadt liegt I/a M. davon, und wird blols von Java- nesen bewohnt.
Jaraczewo, Jaraczew, Preuls. St. in dem Posen. Rgbz. Posen, mit ı kath.K., So H. und 485 E.&
Jaransk ,„ ıBr. 570 24° L. 650 50°) Russ, Kreistst. am,Jaran, in dem Gouverne- ment Wiätka, mit 5,000 Binw.(1771 4,751).
Handel. Mfl. in Poln.
Jarczow, Russ. Woeiw. Lublin.
Jard, Franz.. Mfl. im Dep, Vendee, Bez. Sables d’Olcnne, mit 391 H. u, 1,710 E. Haven. Jarensk,;,(Br. 620 20° L. 650 50°) Russ. Kreisst. an der Wytschegda u. Jarenka, im Gouv. Wologda.
Jaretta, Sız. Fl. im‘Val Demone, welcher unweii dem Aetna entspringt und dem Golf von Catania zufällt.
Jargeau,(Br, 459 50 L. 199 45°) Franz. St. an der Loire, im Dep. Loiret, Bez. Orleans, mit 428 H. u. 2,441 E.
Jarkand, Asiat. Fl. in der Landschaft Kaschgar;, der det Haschita Muren auf DRak und sich inı See Lop Nor ver-
iert.
Jarlsberg, Schwed, Mfl. am Meere, in dem Norw. Stifte Christiania, Haupt- ort einer Lehnsgräfschaft, welche 1801 25,813 BE. zählte.
Jarmen,(Br. 530 55’ L. 310 14°) Preuls, St. an der Peene, ın dem Pommern, Rbz. Stettin, mit ı luth.K,$&H. und 600 E. Fischerei; Kornhandel,
. Jarmeritz, Öester. Mil. an der Ro- kitna, im Mähr. Kr. Zuaym und Haupt- ort einer Kaunitzschen Herrschaft, mit ı prächtigen Schl. und Park, ıK., 238 H, und 1,456 E,
Jarnac,(Br. 450 490° L. ı70 22°) Franz, Mfl. an der Charente, im Dep. Charen- te, Bez. Cognac, mit320 H, und 1,72, BE. Schlacht zwischen den Katholiken und Huguenotten 1469. j
Jarnage, Franz. Mfl. auf einer An- höhe, mit 66 H.. und 726 E., im Dep. Creuse, Bz, Boussac.
Jaroczyn, Preufs.. St, in dem. Posen. Rbz. Posen, mit ıza H. und 82 E. | Jaromierz, Jaromira, Oester. St. am Einfl. der Aupa in die Elbe, im Böhm. Kr, Rönigingrätz, mit ı K., 458 H. und 2,726 B,.|
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‚30° bis 590 ö6. L. und 570 59° n. Br., im N. an Wolögda, im O.an Kostroma, ım 5 an Wladimir mnd im W. an'Twer und Nowogorod gränzend.' Areal: 671,88 QM. Oberfläche: wellenförmig eben, strich- weise sumpfig. Boden; sandig, thoniß, an wenigen Stellen schwarzes Erdreich. Gewässer: Wolga, Scheksna, Mologa; ı9 kleinere Flüsse und 38 Seen. Klima: 'gemäfsigt. Produkte: Getraide, Garten- früchte, Flacl:s und Hanf, Holz, die ge- wöhnlichen Hausthiere. Nahrungszwei- ge: ein geringer Ackerbau, der nicht hinlänglich Korn liefert; 1802 wurden geärntet an Winterküörn 959,535, an Som- merkorn 1,39,530, und es mulsten 310,558
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