Teil eines Werkes 
1 (1817) A-K
Entstehung
Seite
373
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Jamestown, Britt: Mfl. am Shannon, in der Irisch. County: Leitrim, mit vie- len Leinenbleichen,

Jametz, Yranz. St. am Loison, mit 776 Finw., im Dep. Maas, Bez. Mant- ınedy. we

Jamgacunda, Britt. Faktorei. in Se- negambıen, und. zwar im Negerstaäte Tommanı.|

Jamischewa,(Br. 51055 12° L. 05° 15°) Russ. Festung im Llomsk. Kr. Bıisk, mit 193 H. und 645 E; Nahe.dabei der berühmte Salzsee Jamysch.

Jamnitz, Jemnicze, Oester. St. an der Zelatawa, im Mähr. Kr. Znaym, mit ı Schl., 124 H. u. 1,060 E.

Jampol,(Br. 499 50° L. 450 10°) Russ.

Kreisst. am Einflusse des Horin in den Dniestir. im Gouv. Podolien. Gränz- zoil.

Jana, Buss: Fl. im Gouv. Irkuzk. Q. unter 640 Br. und 150°L., M. in meh- rern Armen unter 720 Br. in den Maka- rius Busen des, Eismeers.

Janagur,(Br. 230 35° L. 889 517) Hind. Haupistadt eines eigenen Fürstenthums in der Prov. Guzurate, welches an die Mahraiten Tribut zahlt; sie liegt am Bannals.

x Jaänboli, Osm. Mfl. an der Tundscha, in der Rumel. Sandschak. Sofia, mit5 Moskeen und 2 Bädern. Hier werden

die bei den Osmanen beliebten Janboli«-

Kotzen verfertigt. Jandro, Aslat. Reiche Thibet, der auf einem Eilande ein Lamaitisches Nonnenkloster enthal- ten soll, wo ein weiblicher Lama gött- liche Verehrung genieist, übrigens aber noch sehr unbekannt ist, Janina,{Br. 300 30°) Osman. St. und Hauptort einer gleichn. Sandsch. in Ru- meli, am See Acherusia, in dem sich eine Halbinsel ausbreitet, auf welcher das mit einem hohen Walle befestigte Serai des Pascha von Janina und 2 Mos- keen liegen. Die Stadt selbst, am west. lichen Ufer des Sees, zählt ı4 Moskeen, 8 griech. K. und 30,000 B., aus Griechen, Osmanen, Albaniern und Juden beste- hend. ‚Sitz eines griech. Erzbischois; 2 riech. Akademien. Beträchtiicher Hän- dei mit Vesterreich und Kufsland. Der jetzige Beherrscher von Janına, So wie von dem ganzen alten Albanien, yus und eines TLheils von Thessalien, ist Ali Pascha, ein Mann, der so gut wie unumschränkt in diesem Theile des Osm. Reichs gebietet, und dem ge- en-1,800,000 Menschen unterthan sind. ir erkennt indels pro forma die Auto- rität der Pforte an, von der er jährlich einen Firman löset und dafür gewisse Summen an die Schatzkammer. ablie- tert.:Uebrigens übt er alle Akte der Souveränetät aus, schlielst Krieg und Frieden, wie er will, und nimmt Ge- sandte und Agenten von andern Höfen an. Sein Kriegsheer beträgt gegen 50,000 Mann(Holland). Janischki, Russ. Stadt in dem Gouv. Wilno, mit 350 Häusern. Pferdemärkte. > Janitza, Osman. St. in der Rumel. Sandsch. Morah und an dem Passe, der aus Messenien nach Läkonien führte, mit 300 H.;: 'Jank,(Br. 47055 L. 400 19° 58°) Oester- Mfl. am Erge-Er, in der Ungar. Gesp.

Szathmaer. Tankatı, Jankowitz, Oester. Mfl. im

Böhm. Kr. Kaurzim. Schlacht zwischen

den Kaiserlichen und dem Schwed. Ge-

neral Torstensohn 1645.

in der Poln. Woiw. Sandomir,

Binnensee in dem

chen Meere,

Epi-

Jap 373°

$. Janos,(Br. 480 35°. 10° L. 340 Q/ Oester..Mfl. in der Bub Gesn, Aalen mit ı kath. K. und ı Synag., von Sla- ba bewohnt.:

_. Janoshaza,(Br. 47'645 L. 3404840

wester. Mfl.. am in a.

Tabarspenburg. Starker Kastanien-:u, abaksbau, apch Geflügelzucht.

Janow, Üesier, Mil. im Gal, Kreise

Lemberg. Janow, ÜOester, St. am Ser is rn.& et Gal. Kr. Tarnopol. a Janow, Kuss. St. in der Poln. Woisr, Plock, mit 721 Be Janow, Russ. St. in der Poln. Woiw. Lublin, mit Tuchwebere: oe Janow, Russ. st. in der Po]n u aa h n. Woiw, Masovien, mit 543 BE:_ WARS Janvwa, Russ.St. in der Pro. stock, mit 186 H. und 69: E. Janowice, Russ. St. an der Weicige] mit he

Bialy-

H. und 600 E. Janowiec, Preufs. St. im Posen. Rbz. Broniberg, mit 70 H. und 400 BE. Janowitz, Oester. Mfl. im Böhm. Kr. Klattau, mit ao H. Janowitz, Oester. Mil. im Böhm. Kr, Kaurzim, mit ı54 H. Janowka, Kuss. Mil. in dem Gouv. Wolhyn. Jan- ise- Kiang, s. Yan-tse- Kiang. Janviile, Franz. St. im Dep. Eure- Loire, Bez. Chartres, mit 25} H. u. 1,059 E. Strumpf- und Mützenweberei. Janze, Franz. D. und Kirchsp. von 3,815 Einw., im Dep. Ille-Vilaine, Bez, Rennes. Federviehzucht, besond. Pou- larden. Japan,Asiat. Inselreich im Japani- zwischen bis 420 nördl. r. und 1460 45° bis 1599 östl. L., welches aus 3 grolsen und einer unzählbaren Menge kleineg Eilande besteht. ı Eın Reich, einzig in der Geschichte, indem es seit mehr als 2,00 Jahren unverän- dert seine Interessen von den übrigen Nationen der Erde isolirt und durch dieses Mittel und unter Begünstigung seiner ‚Lage es möglich gemacht hat, eine beispiellose Seihstständißkeit zu behaupten. Jahrtausende steht sein Kai- serthron unerschüttert; sein höchster Herrscher, aus dem nämlichen Ge- schlechte, das bei dem Anfange der christlichen Aera in Japan regierte, ist. der Dairi; aber die Macht und die Ein- künfte bezieht der Kubo. Die Japanischen Inseln haben nach Gatterer einen Umfang von 8,625 UM.,

doch sind hierunter die Kurılen nicht mit begriffen. Das Land ist gebiskie; der Boden dürre u. unfruchtkar, aber

gut bewässert und durch Kultur so 2 treflich benutzt, dafs das Ganze wie eın Garten angebauet erscheint. Das Klima ist gemälsigt und gesund, wenn auch schon Orkane und Stürme nicht seiten sind, mehr aber noch in dem uml}egen- den Meere wüthen. Japan hat viele u. sehr schätzbare Produkte; die vornebm- sten sind wohl Gold, Silber, das befste Kupfer auf derErde, Zinn, Eisen, Korn, Reils, Gemülse, Hülsenfrüchte, Oelptlan- zen, Tabak, Baumwolle, Hani,'Ihee, edle Früchte, Obst, Papiermaulbeer- bäume, Firnifsbäume, Kampfer, klei- ne Pferde, Rindvieh, weniges Wild, Hühner, Fische. Die Volksmenge wird auf ı5z, von Andexn auf 30 Millionen ge- schätzt, Menschen, die zu der Mongoli- schen Kasse gehören, den Lehren des Sintö, Buddha und Gonfatse iolgen und